International: Die Geschichte des LCB Cups

International: Die Geschichte des LCB Cups

1986 wurde auf Initiative von Paul Spiess der LCB-Cup ins Leben gerufen. Ziel dieses internationalen Handballturniers für Frauenmannschaften war, den Frauenhandball in der Schweiz populärer zu machen. Darüber hinaus war das Turnier, welches zwischen Weihnacht und Neujahr stattfand, eine ideale Gelegenheit für die eigene Mannschaft, sich auf die Rückrunde der Meisterschaft und auf den Europacup-Achtelfinal vorzubereiten. Der erste LCB-Cup wartete mit einem äusserst attraktiven Teilnehmerfeld auf, kamen doch die Teams von RK Lokomotiva Zagreb, Budaprint Szegedi (Ungarn), Sportowj Cracovia (Polen), ES Besançon, VFL Sindelfingen, TSV Dachau und Pallamano Femminile Italiana Macchi nach St. Gallen. Das Turnier was in jeglicher Hinsicht ein voller Erfolg, so dass schnell einmal klar war, dass es nicht das letzte gewesen war. In den folgenden Jahren gelang es dem LC Brühl immer wieder, hoch karätige Mannschaften für den LCB-Cup zu gewinnen.


So schrieben sich z.B. Hypobank Niederösterreich, Podravka Koprivnica, Lokomotiva Zagreb und Debrecen in die Siegerlisten ein. Das Turnier wurde zur Traditon und fand seinen festen Platz in der Brühler Jahresplanung. Auch nach 16 Durchführungen hat es nichts von seiner Attraktivität verloren. Das einzige, was sich verändert hat, ist der Name. Seit 1999 heisst es nicht mehr LCB-Cup, sondern Pax-Cup. Diese Namensänderung war ein Zugeständnis an den Hauptsponsor, da es ohne dessen Engagement in der heutigen Zeit nicht mehr möglich wäre, ein Turnier dieser Grössenordnung durchzuführen.

1998 bekam dann das «grosse Turnier» eine «kleine Schwester». Nach den Sommerferien wurde erstmals das internationale Juniorinnenturnier, der Celltec-Cup ausgetragen. In den beiden ältesten Juniorinnenkategorien konnten sich die Brühlerinnen an der internationalen Konkurrenz messen und sich ideal vorbereiten auf die im September beginnende Meisterschaft. Zudem wollte man auch im Juniorinnenbereich die internationalen Kontakte pflegen und den Mädchen die Gelegenheit bieten, sich vor heimischen Publikum gegen starke Gegnerinnen zu messen. Auch dieses Turnier ist mittlerweilen schon fast zur Tradition geworden, wird es doch im Jubiläumsjahr bereits zum fünften Mal durchgeführt.


International: Die Geschichte des Europacups

International: Die Geschichte des Europacups

Erstmals nahm der LC Brühl in der Saison 1970/71 am Europacup teil. Zwei klare Niederlagen gegen Wif Georgij Dimitrov Sofia (Bul) bedeuteten bereits nach der ersten Runde das erwartete Ausscheiden.

In den folgenden Jahren nahmen die Brühlerinnen nicht mehr am Europacup teil. Den Verantwortlichen fiel die jeweilige Entscheidung immer wieder schwer, doch schon damals war das finanzielle Risiko einfach zu gross.

1974/75 wurde das Abenteuer Europacup erneut gewagt. Gegen Spartak Kiew (UdSSR) war das Brühler Team chancenlos und unterlag zweimal klar.

Den ersten Punkt im Europacup holten sich die Brühlerinnen in der Saison 1976/77. Gegen Idem Hellas Den Haag NL) resultierte ein 12:12 Unentschieden. Da das zweite Spiel aber mit sieben Toren verloren ging, bedeutete das niederländische Team trotzdem Endstation.

1980/81 kam der LC Brühl im Europacup erstmals eine Runde weiter. Das belgische Team HC Tongeren konnte zweimal knapp besiegt werden, so dass der Einzug in Runde zwei perfekt wurde. Dort fanden die Brühlerinnen in der Mannschaft von Radnicki Belgrad (Yug) aber einen klaren Bezwinger.

In der Saison 1986/87 nahmen die Brühlerinnen dann zum fünften mal am Europacup teil. War es bis anhin der Meister-Cup gewesen, so wollten sie sich nun im Cupsieger-Cup bewähren. In der ersten Runde wurde das luxemburgische Team HC Espérance Rumelange zweimal klar besiegt. Im Achtelfinal traf der LC Brühl auf den schwedischen Vertreter Tyresö Handballsförening Stockholm. Dem ungeheuren Tempospiel der Schwedinnen war man dann aber nicht gewachsen und schied mit zwei klaren Niederlagen aus.

Die belgische Mannschaft von Initia Hasselt beendete in der Saison1987/88 bereits in der ersten Runde alle Brühler Europacupträume. Zwar wurde das Heimspiel klar mit sechs Toren Differenz gewonnen, doch die Hypothek der Auswärtsniederlage (neun Tore Differenz) wog zu schwer.

Ein Jahr später scheiterte der LC Brühl in der ersten Runde nach zwei ausgeglichenen Spielen am italienischen Vertreter Cassano Magnago.

Europacup-Geschichte schrieb der LC Brühl dann aber in der Saison 1989/90. Als erste Schweizer Mannschaft überhaupt konnte er das Halbfinale in einem europäischen Wettbewerb erreichen. Ausschlaggebend für den Weg bis ins Halbfinale war die Heimstärke der Brühlerinnen. Die tolle Europacupstimmung und der grosse Publikumsaufmarsch schien die Brühler Handballerinnen jeweils doppelt zu motivieren. So mussten sie sich auswärts den Gegnerinnen von Union Hollabrunn (A), Zeeman Vastgoed (NL) und Cassano Magnago jeweils geschlagen geben, doch konnten diese Niederlagen vor heimischer Kulisse mehr als wettgemacht werden. Im Halbfinale kam dann gegen den haushohen Favoriten Hypobank Südstadt (A) das Europacup-Aus.

Aufgrund der erfolgreichen Saison 1989/90 erhielten die Brühlerinnen im nächsten Jahr in der ersten Runde ein Freilos. Gegen AZS Wroclaw aus Polen kam es in der folgenden Runde zu zwei hart umkämpften Partien, wobei die Polinnen beide Male knapp das bessere Ende für sich behielten.

Mit zwei klaren Siegen gegen HBC Bascharage (LUX) erreichten die Brühlerinnen in der Saison 1991/92 die zweite Runde, wo sie sich dem deutschen Team TUS Walle Bremen zweimal geschlagen geben mussten, wobei das eine Spiel nur gerade mit einem Tor Unterschied verloren ging.

Auch in der folgenden Saison gelang dem Brühler Team der Einzug in die zweite Runde (zwei klare Siege gegen Hapoel Rishon Le Zion aus Israel). EKS Start Elblag aus Polen erwies sich dann aber als zu stark für die St. Gallerinnen.

Trotz zum Teil beachtlicher Leistungen kamen die Brühlerinnen in den nächsten fünf Saisons nicht mehr über die erste Runde hinaus. Vasas Budapest (H), zweimal Podravka Koprivnica (CRO), Viborg HK (DK) und Larvik HK (N) waren die starken Gegnerinnen, an denen der LC Brühl jeweils scheiterte.

1998/99 gelang dann endlich wieder der Einzug in die zweite Runde. Nach zwei klaren Siegen gegen HB Dudelange (LUX) verlor man dann aber gegen das russische Team Kuban Krasnodar zweimal mit sechs Toren Differenz.

Auch in der nächsten Saison beendete Kuban Krasnodar die Brühler Europacup-Träume, nachdem die Brühlerinnen in der ersten Runde RK Skopje (MAZ) ausgeschaltet hatten.

In der folgenden Saison verzichtete der LC Brühl auf eine Europacup-Teilnahme, da sich die Mannschaft im Neuaufbau befand.

Doch bereits ein Jahr später hatte sich das Team so gefunden, dass man sich wieder zu einer Teilnahme entschloss. Einmal mehr konnte die zweite Runde erreicht werden. Initia Hasselt aus Belgien war den Brühlerinnen in Runde eins alles andere als ein ebenbürtiger Gegner, während sich in Runde zwei die kroatische Mannschaft von Podravka Vegeta einmal mehr als zu stark erwies.

In der Saison 2002/03 konnten sich die Brühlerinnen in der ersten Runde gegen das holländische Team Zeeman Vastgoed SEW durchsetzen. Das starke deutsche Team von Bayer Leverkusen bedeutete dann aber Endstation in Runde 2.

Kaum zu glauben, aber wahr! In der Saison 2003/04 hiess der Gegner in der Qualifikation zur Champions League einmal mehr Podravka Vegeta. Das Ausscheiden war also einmal mehr vorprogrammiert. Als Verlierer wurde man dann noch dem EHF-Cup zugeteilt, wo man knapp gegen ZRK Knjaz Milos ausschied.

Auch in der Saison 2004/05 war das Abenteuer Europacup für den LC Brühl schnell beendet. Im Cup der Cupsieger kam das Aus in der ersten Runde. Das türkische Team Avelsan Ankara erwies sich als zu stark für das extrem junge Brühler Team.

Einen starken Europacup-Auftritt zeigte das junge Brühler Team in der Saison 2005/06. In der ersten Runde konnte das kroatische Team von RK Lipovac Vranjic ausgeschaltet werden und auch in der zweiten Runde behielten die Brühlerinnen gegen RK Olimpik Aerodrom Skopie aus Mazedonien klar die Oberhand. Im Viertelfinale traf man auf das isländische Team von Valur Reykjavik, wobei aus Kostengründen beide Spiele in Island ausgetragen wurden. Der Traum vom Halbfinale sollte sich nicht erfüllen, wobei vor allem die mangelnde Routine die Ursache für das Ausscheiden war.

In der Saison 2006/07 starteten die Brühlerinnen im Europacup der Cupsiegerinnen. Gegen das italienische Team HC Teramo 2002 Femminile resultierten zwei Siege (24:18 und 22:18). Doch in der nächsten Runde bedeutete das spanische Team von Akaba BeraBera Endstation für den LC Brühl. Wie schon gegen Teramo wurden aus Kostengründen beide Spiele auswärts ausgetragen, was ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Spanierinnen war. Besonders im ersten Spiel waren die Brühlerinnen einer Überraschung sehr nahe und verloren nur mit 30:33. Das zweite Spiel ging dann klar an die Spanierinnen und zwar mit 25:16.

In der Saison 2007/08 nahm der LC Brühl aus Kostengründen nicht an der Champions League teil, sondern am EHF-Cup. In der ersten Runde bekam er das Team von Spes Kefalovrisos aus Zypern zugelost. Es sollte eine Runde werden, die bei den Verantworlichen wohl in die Geschichte eingehen wird, und dies nicht etwa aus sportlicher Sicht. Da man (auch von umliegenden Flughäfen aus) keinen Flug nach Zypern mehr bekam (Herbstferien), schlug man dem Gegner vor, beide Spiele in der Schweiz auszutragen, was dieser ablehnte. Schlussendlich musste dann gar der Europäische Handballverband einschreiten. So fanden dann doch beide Spiele in St. Gallen statt. Eine teure Lösung und eine undankbare Aufgabe für die Teambetreuer, da sich das zypriotische Team neben dem Spielfeld als sehr anspruchsvoll und unangenehm erwies. Auf dem Spielfeld hatte der Gast dann keine Chance gegen die Brühlerinnen. In der zweiten Runde wurde die Mannschaft mit dem „Traumlos“ Byasen HB Elite entschädigt. Die Reise nach Norwegen war für alle ein tolles Erlebnis, auch wenn man gegen die starken Norwegerinnen erwartungsgemäss keine Chance hatte.

In der Saison 2008/09 nahm der LC Brühl an der Champions-League Qualifikation teil. Aufgrund der Gegner, die in der Vierergruppe eingeteilt waren, durfte man sich kleine, aber durchaus berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen. Doch es war nicht das Turnier des LC Brühl. Mehr noch als mit den Gegnern kämpfte man mit einem Grippevirus, der etliche Leistungsträgerinnen schwächte oder ganz ausser Gefecht setzte. So konnte die Mannschaft ihr wahres Leistungspotential nicht abrufen und musste sich in allen Spielen geschlagen geben. Das bedeutete, dass man im EHF-Cup weiter spielen musste. In der zweiten Runde traf man dort auf das niederländische Team DHW Antwerpen, welches man klar ausschaltete. In der dritten Runde bedeutete das starke polnische Team SPR Asseco BS Lublin Endstation.

In der Saison 2009/10 setzte der LC Brühl einmal mehr einen Meilenstein. Im Champions League Qualifikationsturnier setzte er sich in der ersten Runde durch und zog so in die zweite Qualifikationsrunde, welche dann Endstation bedeutete. Die Brühlerinnen schieden gegen dieVertreterinnen so starker Handballnationen wie Dänemark, Ungarn und Ukraine aus. Weiter ging es in der dritten Runde des EHF-Cup, in welcher der starke schwedische Vertreter IK Sävehof aber eine Nummer zu gross war für den LC Brühl.

In der Saison 2010/11 war das Europacupabenteuer des LC Brühl schnell zu Ende. Im Cup der Cupsieger traf er auf den isländischen Vertreter Fram, gegen den er sich sehr beachtlich schlug, der am Ende aber doch die Oberhand behielt und in die nächste Runde zog.

Für die Saison 2011/12 hatte man sich – wie schon zwei Jahre zuvor – vorgenommen, in die 2. Champions League Qualifikationsrunde vorzustossen. Mit einer unnötig knappen Niederlage im Auftaktspiel gegen Gastgeber Patras und einer allerdings nicht so hoch budgetierten Niederlage gegen den holländischen Meister Dalfsen konnte man sich schliesslich mittels kämpferischer Leistung und Sieg über Lagos aus Portugal auf den 3. Gruppenrang retten. Der vierte Rang hätte im Cup Winner Cup gegen den LK Zug geführt, was aus verständlichen Gründen nicht angestrebt wurde. Die beiden Begegnungen in der 2. Runde des Cup Winner Cups wurden in St. Gallen gegen den Cupsieger Weissrusslands, Gorodnichanka ausgetragen. Leider konnten in beiden Spielen die individuellen Möglichkeiten zu wenig abgerufen werden, weshalb diese Begegnungen das Ende der internationalen Wettbewerbe bedeutet haben.

2012/2013 ging es in der Champions League Qualifikation gegen das dänische Team Viborg und die spanische Vertretung Bera Bera Balonmano. Da beide Spiele verloren gingen, fand man sich in der 2. Runde des Cup Winners Cup wieder, in welcher vor allem die fehlende Erfahrung des Brühler Teams den Ausschlag für das Ausscheiden gegen das weissrussische Team HC Gomel gab.

Auf den starken russischen Vertreter Dinamo Volgograd traf die Brühler Mannschaft im EHF Cup in der Saison 2013/2014. Die Russinnen hatten aus finanziellen Gründen nicht für die Champions League gemeldet. Trotz starker Leistungen der Brühlerinnen setzte es zwei klare Niederlagen ab.

2014/2015 bedeutete Banik Most in der zweiten Runde des EHF Cups Endstation. Nachdem der LC Brühl das Heimspiel mit sechs Treffern Unterschied verloren hatte, konnte er auswärts immerhin ein Unentschieden erkämpfen. Auch in der Saison 2015/2016 bedeutete die 2. Runde im EHF Cup Endstation. Pogon Baltica Szczecin erwies sich als zu stark für die Brühlerinnen.

In der Saison 2016/2017 traf der LC Brühl in der ersten Runde des EHF Cups auf das französische Team Issy Paris. Wegen politischer Unruhen in Paris wurden beide Spiele in St. Gallen ausgetragen. Die Französinnen war dabei den Brühlerinnen klar überlegen. 2017/2018 dauerte das Abenteuer Europacup immerhin zwei Runden. Im EHF Cup setzte sich der LC Brühl in der ersten Runden gegen KHF Pristina klar durch, musste sich aber in der zweiten Runde Zvezda Zvenigorod geschlagen geben.

Bereits nach der ersten Runde des EHF Cups war der internationale Auftritt in der Saison 2018/2019 beendet. Gegen Kastamonu Belediyesi GSK ging das erste Spiel klar verloren, im zweiten Spiel konnte sich der LC Brühl wenigstens noch ein Unentschieden erkämpfen.

Obwohl der LC Brühl immer wieder mit ausgezeichneten Spielen und Resultaten im Europacup aufwartet, bedeutet die Teilnahme an den europäischen Wettbewerben für die Handballabteilung auch immer wieder eine Gratwanderung. Denn in all den Jahren hat sich nichts an der Tatsache geändert, dass eine Europacup-Teilnahme ein grosses finanzielles Risiko in sich birgt. Die Verantwortlichen stehen jedes Jahr wieder vor der gleichen schweren Entscheidung. Und trotzdem, die vielen unvergesslichen sportlichen und persönlichen Erlebnisse, die der Europacup immer wieder beschert, sind mit nichts aufzuwiegen.

Die Europacup-Resultate im Überblick

Jahr Gegner Hinspiel Rückspiel Bemerkung
1970/71 Dimitrov Sofia (BUL) 6:13 8:23
1972/73 Spartak Kiew (UdSSR) 7:23 6:19
1976/77 Idem Hellas (NL) 12:12 10:17
1980/81 HC Tongeren (BEL)
Radnicki Belgrad (YUG)
10:8
6:28
10:8
10:22
1986/87 HC Rumelange (LUX)
Tyresö IF (S)
28:5
12:18
27:13
12:24
1987/88 Initia Hasselt (BEL) 20:14 12:21
1988/89 Casano Magnago (I) 23:19 11:16
1989/90 Union Hollabrunn (A)
Zeeman Vastgoed (NL)
Cassano Magnago (I)
Hypobank Südstadt (A)
30:19
22:19
27:19
17:32
21:23
18:20
18:23
14:37
1990/91 AZS Wroclaw (POL) 19:22 19:20
1991/92 HBC Bascharage (LUX)
TUS Walle Bremen (D)
34:5
18:19
27:8
18:27
1992/93 Hapoel Rishon Le Zion (ISR)
EKS „Start“ Elblag (POL)
32:12
13:21
36:9
25:17
1993/94 Vasas Budapest (H) 15:33 24:26
1994/95 Podravka Koprivnica (CRO) 18:19 18:25
1995/96 Podravka Koprivnica (CRO) 14:31 19:26
1996/97 Viborg HK (DK) 14:29 22:22
1997/98 Larvik HK (NOR) 25:30 21:32
1998/99 HB Dudelange (LUX)
Kuban Krasnodar (RUS)
41:19
22:28
32:10
28:34
1999/00 RK Skopje (MAZ)
Kuban Krasnodar (RUS)
28:13
24:35
35:15
18:34
2001/02 Initia Hasselt (BEL)
Prodravka Vegeta (CRO)
34:17
20:30
32:21
19:29
2002/03 Zeeman Vastgoed SEW
TSV Bayer 04 Leverkusen
31:29
19:31
29:20
25:32
2003/04 Podravka Koprivnica
ZRK Knjaz Milos
18:42
24:31
22:33
32:31
2004/05 Havelsan Ankara (Türkei) 40:29 35:23
2005/06 RK Lipovac Vranjic
RK Olimpik Aerodrom Skopje
Valur Reykjavik
29:16
27:17
21:25
25:24
19:19
27:32
2006/07 HC Teramo 02 Femminile (I)
Akaba BeraBera (E)
24:18
30:33
22:18
16:25
2007/08 Spes Kefalovrisos (Cyp)
Byasen HB Elite (N)
53:16
40:25
40:26
38:20
2008/09 Milli Piyango SK (Türkei)
SKP Bratislava (Slowakei)
HC Sassari (I)
19:36
24:30
19:25
CL Qualifikation
DHW Antwertpen
SPR Asseco BS Lublin (Polen)
40:26
28:34
35:17
19:32
2009/10 HC Sassari (I)
ORK Vrnjacka Banja (SRB)
FCK Handbold (DEN)
FTC RightPhone (HUN)
HC Smart (IKR)
29:28
29:21
19:34
21:34
21:30
CL Qualifikation 1CL Qualifikation 2
IK Sävehof (SWE) 29:25 29:17
2010/11 Fram (ISL) 25:26 25:31
2011/12 Ormi Lux Patras (GR)
MizuWaAI Dalfsen (NL)
Gil Eanes Lagos
27 : 26
25 : 40
32 : 30
CL Qualifikation
Gorodnichanka (BLR) 36 : 30 24 : 27 Cup Winners Cup Runde 2
2012/13 Viborg (DEN)
Bera Bera Balonmano(Esp)
30:14
23:33
CL Qualifikation 2
HC Gomel (BLR) 32:30 33:28 Cup Winners Cup Runde 2
2013/14 Dinamo Volgograd 36:22 15:36 EHF Cup
2014/15 Banik Most 21:27 25:25 EHF Cup Runde 2
2015/16 Pogon Baltica Szczecin 31:23 28:19 EHF Cup Runde 2
2016/17 Issy Paris Hand (FRA) 29:20 30:23 EHF Cup Runde 1
2017/18 KHF Pristina 11:34 32:15 EHF Cup Runde 1
Zvezda Zvenigorod 25:19 24:28 EHF Cup Runde 2
2018/19 Kastamonu Belediyesi GSK 19:31 27:27 EHF Cup Runde 1

 

 

 

CL = Champions League


Tag 5: gemeinsam mit Respekt

(U13) Heute morgen haben wir herrlich zmorgen gegessen. Danach hatten wir ein Training bei Relli. Zuerst machten wir Krafttraining, danach verschiedene Prellübungen. Um die Sprungkraft zu fördern stellen wir ein Trampolin auf und dahinter eine dicke Matte. Wir sprangen darauf und versuchten ein Goal zu erzielen. Zum Schluss durften wir gegen Fabia aus der SPL1 noch Penaltyschiessen. Alle die trafen gewannen eine Trinkflasche.

Zum Mittagessen gab es leckere Tomatenspaghetti mit Pouletbällchen und feinem Salat. Danach räumten wir unsere Zimmer auf. Beim staubsaugen gab es noch einen kleinen Stromausfall im Zimmer. Zum Schluss spazierten wir in die Turnhalle von Steinegg und machten dort noch Spiele zu unserem Lagermotto „gemeinsam mit Respekt“. Alle Spielerinnen mussten über einen heissen Draht der ziemlich hoch war ohne ihn zu berühren. Das war sehr schwierig, weil wir viel Kraft brauchten. Nach den Fotos stiegen wir in die Büsli und furen nach Huase.

Das war ein mega cooles Trainingslager!

 

Ein riesiges Dankeschön

(Ariane Altherr) Das Trainerteam kann auf ein tolles, erlebnisreiches Camp zurückbringen. Die Spielerinnen waren über die ganzen Tage mit viel Einsatz und Freude dabei. Nebst den lehrreichen Trainings stand das Miteinander stehts im Mittelpunkt, viele neue Kontakte wurden so geknüpft und das Motto „gemeinsam mit Respekt“ begleite uns da in und auch ausserhalb der Sporthalle.

Ein riesiges Dankeschön geht natürlich an unseren Koch, Hansruedi Rohner, der uns mit feinem Essen und noch feineren Desserts verwöhnt hat.

Auch die SPL1- Spielerinnen die uns jeweils im Camp besuchen, machen jedes Training zu einem Erlebnis, das den Spielerinnen noch lange in Erinnerung bleibt. Ebenso der Lottoabend, den wir ohne eure Unterstützung so nicht durchführen könnten ist jedes mal ein riesiger Erfolg. Vielen Dank an die Spl1, besonderes an Kerstin, Zerin, Azra, Sladi, Jenni, Laura Spatz, Laura Ussia, Katryn, Rebi, Fabia und Jessi für euren Besuch.

Dann natürlich einen ganz herzlichen Dank an das ganze Trainerteam – ohne euch ist es nicht möglich so ein Camp durchzuführen. Danke an Relli, Esther, Jürgen, Hurmi, Katja, Marilene, Thomas, Martin, Sebastian und Isa, Ebenso geht ein Dank an Lara, Malin und Nunu, die uns tatkräftig in der Küche, in der Halle und überall wo es gebraucht wurde, unterstützt haben. Ebenso danken möchten wir Barbara, die alle „Baustellen“ so selbstverständlich flickte, so dass wir in ihr eine grosse Hilfe hatten.

Und genau deshalb freuen wir uns jetzt schon darauf, wenns ins einem Jahr wieder heisst: „auf ins Handball-Camp“!!


Tag 4: Sumoringer

Wir waren sehr müde von der Nachtwanderung mit den Fackeln und dem Glace (NightWalkWithWellness)

Am Morgen gaben uns drei Spielerinnen (Hilfsleiterinnen) aus dem U18 Elite Training. Wir haben viel gelernt und durften am Schluss noch ein Spiel wählen. Zum Mittag gab es so wie immer ein feines Essen: Rosmarinkartoffeln, Schnitzel mit Bratensauce und Gemüse.

Es war lustig und cool als wir in den fetten Männern Fussball und Stafette gespielt haben (Männer: aufblasbare Sumokämpfer). Danach kamen noch die vier Spielerinnen aus der SPL1 und gaben uns lehrreiches Training. Am Schluss spielten wir einen Match mit U13, U14 und den SPL1-Spielerinnen. Danach fuhren wir gemütlich nach Hause und assen einen guten Znacht.


Tag 3: Guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein

(U15D) …mussten wir uns diesen Morgen anhören, bis wir freiwillig aus den Betten krochen und frühstücken gingen. Da unser Camp-Motto „Gemeinsam mit Respekt“ ist, haben wir vor dem Training Spiele gemacht, um zu lernen wie wir besser mit untereinander umgehen. Damit wir eine abwechslungsreiche Trainingswoche haben, übten wir mit Jürgen Fleischmann das Entscheidungsverhalten mit dem Kreisspieler.

Das Mittagessen verlegten wir nach draussen und grillierten im Wald. Als wir die Würste verschlungen hatten, verliessen wir die Feuerstelle und spazierten zurück zum Lagerhaus.

Am Nachmittag hatten wir ausnahmsweise kein Training. Drei Spielerinnen der U18 Elite hatte aufwändig ein Programm für uns vorbereitet bei dem wir Spiele und anschliessend Orte finden sollten. Einige Gruppen hatten ein besseres Orientierungsvermögen als andere. Doch schliesslich hat es allen Spass gemacht. „NightWalkWithWellness“ stand als Schlusspunkt auf dem Programm, für diejenigen, die sich angemeldet haben. Ein kleines Grüppchen machte sich auf Richtung Seealpsee. Im Fackelschein kneippen wird ihnen sicher lange in Erinnerung bleiben.


Tag 2: Mit Musik geweckt

(U14E) Am Morgen wurden wir mit lauter Helene-Fischer-Musik geweckt. Das war ein schlechter Start in den Tag. Danach gab es aber ein leckeres Frühstück.

Später machten wir uns bereit für das Training. Azra, Jenny und Sladi haben uns beim Training unterstützt. Wir hatten am Nachmittag ein Trainingsspiel, aus diesem Grund haben wir früher zu Mittag gegessen. Anschliessend haben wir uns bereit gemacht fürs Trainingsspiel gegen GC Amiticia. Unser Wunsch ging in Erfüllung, wir haben das Spiel mit 34:21 gewonnen. So fuhren wir glücklich zurück ins Lagerhaus.


Tag 1 im Camp

(U16E) Heute, dem 14.10. begann für verschiedene Teams das 5-tägige Trainingscamp. Es ging für jedes Team zu unterschiedlichen Zeiten los. Während einige schon um 08.00 Uhr nach Appenzell (Weissbad) aufbrachen, starteten andere um 09.00 Uhr im Athletikzentrum mit der ersten Trainingseinheit. Als alle Mannschaften planmässig in der Trainingshalle in Appenzell ankamen, wartete schon ein leckerer „Zmittag“ auf uns.

Mit vollem Bauch und ein bisschen getanktem Sonnenlicht machten sich die Älteren bereit für die Nachmittagssession. Um 15.00 Uhr waren dann die Jüngeren an der Reihe … Zurück in der Unterkunft bezogen die Letzten noch ihre Zimmer und verweilten sich bis zum Abendessen. Anschliessend an das wiederum leckere Essen, mussten wir einige Aufgaben zum Thema „Respekt“ bewältigen. Langsam ging der Tag zu Ende, mit viel Geplapper und Lachen … was bleibt uns schon anderes übrig ohne Handy?!


Neue Doppelspitze für das RLZ Aargau+

(handball.ch) Das RLZ Aargau+ steht unter neuer Verantwortung. Marco von Ow und Patrick Strebel übernehmen die Leitung des Leistungszentrums und teilen sich dabei die anstehenden Aufgaben. Während von Ow Cheftrainer der Regionalauswahlen sein wird, fungiert Strebel als Bindeglied zwischen den Schulen und leistungssportorientierten Nachwuchshandballern.

SHV-Leistungssportchef Ingo Meckes ist davon überzeugt, mit den beiden engagierten Persönlichkeiten eine gute Lösung gefunden zu haben. Marco von Ow verfügt nicht nur über eine akademische Ausbildung (MSc ETH Movement Sciences), sondern ist auch einer der Baumeister des aktuellen Erfolges des LC Brühl, bei dem er als Assistenztrainer amtet. Mit den St. Galler-Frauen gewann der 28-jährige vor wenigen Wochen das Double. Im RLZ wird er nun als Cheftrainer für die Ausbildung und Entwicklung des Nachwuchs und der Regionalauswahlen zuständig sein und gemeinsam mit Patrick Strebel die Trainings im regionalen Leistungszentrum in enger Abstimmung und anhand der SHV-Kernkonzeption durchführen.

Patrick Strebel, aktueller NLA-Spieler beim HSC Suhr Aarau und jüngst im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft gegen Slowenien und Deutschland, übernimmt in der neuen Konstellation den Part des Sportleiters Leistungssport und Schule. Der 25-jährige zeichnet sich dabei verantwortlich für den Kontakt zu den Spielern, Eltern und die Koordination mit den Schulen. Strebel profitiert dabei von der Tatsache, dass er in seiner handballerischen Ausbildung exakt diese Form der Ausbildung durchlief und demnach mit den Aufgabenfeld bereits vertraut ist.


SPL: Verletzungsbedingtes Karrieende für Vanessa Koslowski

Vanessa Koslowski muss sich per sofort aufgrund chronischer, therapierefraktärer Überlastungsprobleme der Patellasehen mit Rücksicht auf ihre Gesundheit vom Handballsport verabschieden. Der noch für ein Jahr gültige Vertrag wurde deshalb im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst.

Bereits in der vor kurzem erfolgreich abgeschlossenen Meisterschaft konnte Koslowski wegen ihrer Kniebeschwerden in der Finalrunde wie auch während der Playoff-Serie ihr Team nur noch von der Tribüne aus unterstützen. Aktive Einsätze waren leider nicht mehr möglich. Zu gross schien das Risiko sich dabei richtig folgenschwere Verletzungen zuzuziehen. Solche hätten nicht nur zu einem sofortigen verletzungsbedingten Handballkarriereabbruch geführt, sondern für eine junge Frau mit universitärem Abschluss in Sport- und Bewegungswissenschaft auch in beruflicher Hinsicht äusserst negative Auswirkungen mitgebracht.

Von Vereinsseite her wurde alles versucht und unternommen um auch mit modernsten Therapieansätzen die chronifizierte Problematik in den Griff zu bekommen. Erneute leichtere Belastungstests zeigten leider bereits schon auf, dass eine lange Pause ohne Belastung, behandelnde Ärzte sprechen von einem Jahr, unumgänglich ist.

Die 26-jährige wechselte vor drei Jahren vom HSC Kreuzlingen zum LC Brühl und beeindruckte in dieser Zeit durch ihre Kampfbereitschaft und ihren Willen zum Erfolg wie auch durch ihre Torgefährlichkeit viel zu den Erfolgen des Vereins beigetragen. Der Entscheid zu diesem Schritt war weder für die Spielerin noch für den Verein einfach. Aber Vernunft und Respekt auf Gesundheit liessen keine andere Option offen.


«Ich will den erfolgreichen Weg natürlich fortsetzen»

Der Lustenauer Werner Bösch sorgt im Schweizer Frauen-Handball für viel Furore.

Vorarlberger Nachrichten

Lustenau. (VN-jd) Seine Wurzeln sind in Lustenau, der berufliche und sportliche Werdegang wurde maßgeblich in Wien geprägt und die ersten großen Erfolge als Handballtrainer feierte Werner Bösch in St. Gallen beim LC Brühl. Unter der Regie des 32-jährigen Lustenauers holten sich die Ostschweizer in der abgelaufenen Saison den 30. Meistertitel in der Nati A und fixierten nach dem vorangegangenen zehnten Triumph im Cupbewerb das sechste Double in der Klubgeschichte.

Dass der Lustenauer ausgerechnet beim erfolgreichsten Frauen-Handballverein der Schweiz gelandet ist und mittlerweile bereits zum zweiten Mal in Folge als Trainer des Jahres der Spar Premium League ausgezeichnet wurde, hat eine lange Vorgeschichte. Seine ersten Erfahrungen als Trainer machte Bösch bei den Unter-11-Burschen seines Heimatvereins, dem HC Lustenau. Nach erfolgreicher Matura an der HTL Bregenz führte der Weg dann nach Wien, wo er parallel zu seinem Studium für Sportmanagement und Sportwissenschaften sechs Jahre in der Nachwuchsabteilung von West Wien tätig war. „Ich hatte damals mit Ex-ÖHB-Teamspieler Roman Frimmel einen perfekten Förderer, bei dem ich unheimlich viel gelernt habe und ihm dafür heute noch sehr dankbar bin.“

Hospitation bei Brühl

Gleichzeitig zur Tätigkeit bei West Wien hat Bösch dann auch mit der Trainerausbildung begonnen und während einer Hospitation im Rahmen des A-Lizenz-Lehrgangs kam er erstmals mit Brühl in Kontakt. „Da meine Cousine Tamara bei den St. Gallerinnen spielte, konnte ich ohne große Umstände diesen Gastaufenthalt bei Brühl absolvieren.“

Zurück in Wien rief ihn eines Tages Brühl-Präsident Alex Zehnter an, der auf der Suche nach einer Verstärkung im Trainerstab der Brühlerinnen war. So zog es den Lustenauer nach Vorarlberg zurück: „Das war eigentlich überhaupt nicht geplant. Doch das Angebot entsprach genau jenem Profil, das mir vorstrebte und so bin ich hier gelandet“, lacht Bösch, der ab 2011 als Leiter der Nachwuchsabteilung und Trainer der 2. Mannschaft bei Brühl fungierte.

Als dann LC-Brühl-Legende Vroni Keller nach zwölf Jahren als Trainerin des Schweizer Rekordmeisters im Sommer
2015 ihren Abschied verkündete, wurde Bösch als interne Lösung zum Cheftrainer
des Nati-A-Teams befördert.

Eigenen Weg gehen

Bösch setzte sich eigene Maßstäbe und wollte nicht in die Fußstapfen von Keller treten: „Dafür sind diese viel zu groß und bei solch einem Vergleich könnte ich nur verlieren“, blickt Bösch zurück. Er wolle seinen eigenen Weg gehen, dabei die gute Vorarbeit nutzen und hatte das Glück, gewachsene Strukturen übernehmen zu können. „Als Trainer der 1. Mannschaft von Brühl steht man immer unter Druck, bei so einer ellenlangen Erfolgsstatistik zählen fast nur Titelgewinne“, betont der Lustenauer.

Die Erfolge in den letzten beiden Saisonen sind ein deutlicher Beweis dafür, dass Bösch die Chance genutzt hat. „Natürlich will ich den erfolgreichen Weg fortsetzen. So lange ich das Gefühl habe,etwas zu bewegen und erreichen kann, werde ich nicht aktiv etwas Neues suchen. Mit 32 Jahren stehe ich noch am Beginn meiner Trainerkarriere und bin überzeugt, noch nicht das Limit erreicht zu haben.“

Zur Person

Der 32-jährige Lustenauer feierte mit den Handballerinnen des LC Brühl St. Gallen das Double (Meister und Cupsieger) und
wurde zum zweiten Mal als Trainer des Jahres im Schweizer Frauenhandballsport ausgezeichnet.

Geboren: 1. April 1985
Familie: ledig
Ausbildung: Matura HTL Bregenz (Wirtschaftsingenieurwesen),
Masterstudium
Sportwissenschaft und Bachelorstudium
Sportmanagement Uni Wien
Stationen als Trainer: HC Lustenau
(U 11), West Wien (U 12 bis 16), 2. Mannschaft
LC Brühl St. Gallen (2011 bis 2015),
Nati-A-Frauen LC Brühl St. Gallen (seit
Sommer 2015)

Erfolge als Trainer: Schweizer Vizemeister
Nati A 2016, Schweizer Meister Nati A 2017,
Schweizer Cupsieger 2016 und 2017