Tag 5: gemeinsam mit Respekt

(U13) Heute morgen haben wir herrlich zmorgen gegessen. Danach hatten wir ein Training bei Relli. Zuerst machten wir Krafttraining, danach verschiedene Prellübungen. Um die Sprungkraft zu fördern stellen wir ein Trampolin auf und dahinter eine dicke Matte. Wir sprangen darauf und versuchten ein Goal zu erzielen. Zum Schluss durften wir gegen Fabia aus der SPL1 noch Penaltyschiessen. Alle die trafen gewannen eine Trinkflasche.

Zum Mittagessen gab es leckere Tomatenspaghetti mit Pouletbällchen und feinem Salat. Danach räumten wir unsere Zimmer auf. Beim staubsaugen gab es noch einen kleinen Stromausfall im Zimmer. Zum Schluss spazierten wir in die Turnhalle von Steinegg und machten dort noch Spiele zu unserem Lagermotto „gemeinsam mit Respekt“. Alle Spielerinnen mussten über einen heissen Draht der ziemlich hoch war ohne ihn zu berühren. Das war sehr schwierig, weil wir viel Kraft brauchten. Nach den Fotos stiegen wir in die Büsli und furen nach Huase.

Das war ein mega cooles Trainingslager!

 

Ein riesiges Dankeschön

(Ariane Altherr) Das Trainerteam kann auf ein tolles, erlebnisreiches Camp zurückbringen. Die Spielerinnen waren über die ganzen Tage mit viel Einsatz und Freude dabei. Nebst den lehrreichen Trainings stand das Miteinander stehts im Mittelpunkt, viele neue Kontakte wurden so geknüpft und das Motto „gemeinsam mit Respekt“ begleite uns da in und auch ausserhalb der Sporthalle.

Ein riesiges Dankeschön geht natürlich an unseren Koch, Hansruedi Rohner, der uns mit feinem Essen und noch feineren Desserts verwöhnt hat.

Auch die SPL1- Spielerinnen die uns jeweils im Camp besuchen, machen jedes Training zu einem Erlebnis, das den Spielerinnen noch lange in Erinnerung bleibt. Ebenso der Lottoabend, den wir ohne eure Unterstützung so nicht durchführen könnten ist jedes mal ein riesiger Erfolg. Vielen Dank an die Spl1, besonderes an Kerstin, Zerin, Azra, Sladi, Jenni, Laura Spatz, Laura Ussia, Katryn, Rebi, Fabia und Jessi für euren Besuch.

Dann natürlich einen ganz herzlichen Dank an das ganze Trainerteam – ohne euch ist es nicht möglich so ein Camp durchzuführen. Danke an Relli, Esther, Jürgen, Hurmi, Katja, Marilene, Thomas, Martin, Sebastian und Isa, Ebenso geht ein Dank an Lara, Malin und Nunu, die uns tatkräftig in der Küche, in der Halle und überall wo es gebraucht wurde, unterstützt haben. Ebenso danken möchten wir Barbara, die alle „Baustellen“ so selbstverständlich flickte, so dass wir in ihr eine grosse Hilfe hatten.

Und genau deshalb freuen wir uns jetzt schon darauf, wenns ins einem Jahr wieder heisst: „auf ins Handball-Camp“!!


Tag 4: Sumoringer

Wir waren sehr müde von der Nachtwanderung mit den Fackeln und dem Glace (NightWalkWithWellness)

Am Morgen gaben uns drei Spielerinnen (Hilfsleiterinnen) aus dem U18 Elite Training. Wir haben viel gelernt und durften am Schluss noch ein Spiel wählen. Zum Mittag gab es so wie immer ein feines Essen: Rosmarinkartoffeln, Schnitzel mit Bratensauce und Gemüse.

Es war lustig und cool als wir in den fetten Männern Fussball und Stafette gespielt haben (Männer: aufblasbare Sumokämpfer). Danach kamen noch die vier Spielerinnen aus der SPL1 und gaben uns lehrreiches Training. Am Schluss spielten wir einen Match mit U13, U14 und den SPL1-Spielerinnen. Danach fuhren wir gemütlich nach Hause und assen einen guten Znacht.


Tag 3: Guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein

(U15D) …mussten wir uns diesen Morgen anhören, bis wir freiwillig aus den Betten krochen und frühstücken gingen. Da unser Camp-Motto „Gemeinsam mit Respekt“ ist, haben wir vor dem Training Spiele gemacht, um zu lernen wie wir besser mit untereinander umgehen. Damit wir eine abwechslungsreiche Trainingswoche haben, übten wir mit Jürgen Fleischmann das Entscheidungsverhalten mit dem Kreisspieler.

Das Mittagessen verlegten wir nach draussen und grillierten im Wald. Als wir die Würste verschlungen hatten, verliessen wir die Feuerstelle und spazierten zurück zum Lagerhaus.

Am Nachmittag hatten wir ausnahmsweise kein Training. Drei Spielerinnen der U18 Elite hatte aufwändig ein Programm für uns vorbereitet bei dem wir Spiele und anschliessend Orte finden sollten. Einige Gruppen hatten ein besseres Orientierungsvermögen als andere. Doch schliesslich hat es allen Spass gemacht. „NightWalkWithWellness“ stand als Schlusspunkt auf dem Programm, für diejenigen, die sich angemeldet haben. Ein kleines Grüppchen machte sich auf Richtung Seealpsee. Im Fackelschein kneippen wird ihnen sicher lange in Erinnerung bleiben.


Tag 2: Mit Musik geweckt

(U14E) Am Morgen wurden wir mit lauter Helene-Fischer-Musik geweckt. Das war ein schlechter Start in den Tag. Danach gab es aber ein leckeres Frühstück.

Später machten wir uns bereit für das Training. Azra, Jenny und Sladi haben uns beim Training unterstützt. Wir hatten am Nachmittag ein Trainingsspiel, aus diesem Grund haben wir früher zu Mittag gegessen. Anschliessend haben wir uns bereit gemacht fürs Trainingsspiel gegen GC Amiticia. Unser Wunsch ging in Erfüllung, wir haben das Spiel mit 34:21 gewonnen. So fuhren wir glücklich zurück ins Lagerhaus.


Tag 1 im Camp

(U16E) Heute, dem 14.10. begann für verschiedene Teams das 5-tägige Trainingscamp. Es ging für jedes Team zu unterschiedlichen Zeiten los. Während einige schon um 08.00 Uhr nach Appenzell (Weissbad) aufbrachen, starteten andere um 09.00 Uhr im Athletikzentrum mit der ersten Trainingseinheit. Als alle Mannschaften planmässig in der Trainingshalle in Appenzell ankamen, wartete schon ein leckerer „Zmittag“ auf uns.

Mit vollem Bauch und ein bisschen getanktem Sonnenlicht machten sich die Älteren bereit für die Nachmittagssession. Um 15.00 Uhr waren dann die Jüngeren an der Reihe … Zurück in der Unterkunft bezogen die Letzten noch ihre Zimmer und verweilten sich bis zum Abendessen. Anschliessend an das wiederum leckere Essen, mussten wir einige Aufgaben zum Thema „Respekt“ bewältigen. Langsam ging der Tag zu Ende, mit viel Geplapper und Lachen … was bleibt uns schon anderes übrig ohne Handy?!


Neue Doppelspitze für das RLZ Aargau+

(handball.ch) Das RLZ Aargau+ steht unter neuer Verantwortung. Marco von Ow und Patrick Strebel übernehmen die Leitung des Leistungszentrums und teilen sich dabei die anstehenden Aufgaben. Während von Ow Cheftrainer der Regionalauswahlen sein wird, fungiert Strebel als Bindeglied zwischen den Schulen und leistungssportorientierten Nachwuchshandballern.

SHV-Leistungssportchef Ingo Meckes ist davon überzeugt, mit den beiden engagierten Persönlichkeiten eine gute Lösung gefunden zu haben. Marco von Ow verfügt nicht nur über eine akademische Ausbildung (MSc ETH Movement Sciences), sondern ist auch einer der Baumeister des aktuellen Erfolges des LC Brühl, bei dem er als Assistenztrainer amtet. Mit den St. Galler-Frauen gewann der 28-jährige vor wenigen Wochen das Double. Im RLZ wird er nun als Cheftrainer für die Ausbildung und Entwicklung des Nachwuchs und der Regionalauswahlen zuständig sein und gemeinsam mit Patrick Strebel die Trainings im regionalen Leistungszentrum in enger Abstimmung und anhand der SHV-Kernkonzeption durchführen.

Patrick Strebel, aktueller NLA-Spieler beim HSC Suhr Aarau und jüngst im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft gegen Slowenien und Deutschland, übernimmt in der neuen Konstellation den Part des Sportleiters Leistungssport und Schule. Der 25-jährige zeichnet sich dabei verantwortlich für den Kontakt zu den Spielern, Eltern und die Koordination mit den Schulen. Strebel profitiert dabei von der Tatsache, dass er in seiner handballerischen Ausbildung exakt diese Form der Ausbildung durchlief und demnach mit den Aufgabenfeld bereits vertraut ist.


SPL: Verletzungsbedingtes Karrieende für Vanessa Koslowski

Vanessa Koslowski muss sich per sofort aufgrund chronischer, therapierefraktärer Überlastungsprobleme der Patellasehen mit Rücksicht auf ihre Gesundheit vom Handballsport verabschieden. Der noch für ein Jahr gültige Vertrag wurde deshalb im gegenseitigen Einvernehmen vorzeitig aufgelöst.

Bereits in der vor kurzem erfolgreich abgeschlossenen Meisterschaft konnte Koslowski wegen ihrer Kniebeschwerden in der Finalrunde wie auch während der Playoff-Serie ihr Team nur noch von der Tribüne aus unterstützen. Aktive Einsätze waren leider nicht mehr möglich. Zu gross schien das Risiko sich dabei richtig folgenschwere Verletzungen zuzuziehen. Solche hätten nicht nur zu einem sofortigen verletzungsbedingten Handballkarriereabbruch geführt, sondern für eine junge Frau mit universitärem Abschluss in Sport- und Bewegungswissenschaft auch in beruflicher Hinsicht äusserst negative Auswirkungen mitgebracht.

Von Vereinsseite her wurde alles versucht und unternommen um auch mit modernsten Therapieansätzen die chronifizierte Problematik in den Griff zu bekommen. Erneute leichtere Belastungstests zeigten leider bereits schon auf, dass eine lange Pause ohne Belastung, behandelnde Ärzte sprechen von einem Jahr, unumgänglich ist.

Die 26-jährige wechselte vor drei Jahren vom HSC Kreuzlingen zum LC Brühl und beeindruckte in dieser Zeit durch ihre Kampfbereitschaft und ihren Willen zum Erfolg wie auch durch ihre Torgefährlichkeit viel zu den Erfolgen des Vereins beigetragen. Der Entscheid zu diesem Schritt war weder für die Spielerin noch für den Verein einfach. Aber Vernunft und Respekt auf Gesundheit liessen keine andere Option offen.


«Ich will den erfolgreichen Weg natürlich fortsetzen»

Der Lustenauer Werner Bösch sorgt im Schweizer Frauen-Handball für viel Furore.

Vorarlberger Nachrichten

Lustenau. (VN-jd) Seine Wurzeln sind in Lustenau, der berufliche und sportliche Werdegang wurde maßgeblich in Wien geprägt und die ersten großen Erfolge als Handballtrainer feierte Werner Bösch in St. Gallen beim LC Brühl. Unter der Regie des 32-jährigen Lustenauers holten sich die Ostschweizer in der abgelaufenen Saison den 30. Meistertitel in der Nati A und fixierten nach dem vorangegangenen zehnten Triumph im Cupbewerb das sechste Double in der Klubgeschichte.

Dass der Lustenauer ausgerechnet beim erfolgreichsten Frauen-Handballverein der Schweiz gelandet ist und mittlerweile bereits zum zweiten Mal in Folge als Trainer des Jahres der Spar Premium League ausgezeichnet wurde, hat eine lange Vorgeschichte. Seine ersten Erfahrungen als Trainer machte Bösch bei den Unter-11-Burschen seines Heimatvereins, dem HC Lustenau. Nach erfolgreicher Matura an der HTL Bregenz führte der Weg dann nach Wien, wo er parallel zu seinem Studium für Sportmanagement und Sportwissenschaften sechs Jahre in der Nachwuchsabteilung von West Wien tätig war. „Ich hatte damals mit Ex-ÖHB-Teamspieler Roman Frimmel einen perfekten Förderer, bei dem ich unheimlich viel gelernt habe und ihm dafür heute noch sehr dankbar bin.“

Hospitation bei Brühl

Gleichzeitig zur Tätigkeit bei West Wien hat Bösch dann auch mit der Trainerausbildung begonnen und während einer Hospitation im Rahmen des A-Lizenz-Lehrgangs kam er erstmals mit Brühl in Kontakt. „Da meine Cousine Tamara bei den St. Gallerinnen spielte, konnte ich ohne große Umstände diesen Gastaufenthalt bei Brühl absolvieren.“

Zurück in Wien rief ihn eines Tages Brühl-Präsident Alex Zehnter an, der auf der Suche nach einer Verstärkung im Trainerstab der Brühlerinnen war. So zog es den Lustenauer nach Vorarlberg zurück: „Das war eigentlich überhaupt nicht geplant. Doch das Angebot entsprach genau jenem Profil, das mir vorstrebte und so bin ich hier gelandet“, lacht Bösch, der ab 2011 als Leiter der Nachwuchsabteilung und Trainer der 2. Mannschaft bei Brühl fungierte.

Als dann LC-Brühl-Legende Vroni Keller nach zwölf Jahren als Trainerin des Schweizer Rekordmeisters im Sommer
2015 ihren Abschied verkündete, wurde Bösch als interne Lösung zum Cheftrainer
des Nati-A-Teams befördert.

Eigenen Weg gehen

Bösch setzte sich eigene Maßstäbe und wollte nicht in die Fußstapfen von Keller treten: „Dafür sind diese viel zu groß und bei solch einem Vergleich könnte ich nur verlieren“, blickt Bösch zurück. Er wolle seinen eigenen Weg gehen, dabei die gute Vorarbeit nutzen und hatte das Glück, gewachsene Strukturen übernehmen zu können. „Als Trainer der 1. Mannschaft von Brühl steht man immer unter Druck, bei so einer ellenlangen Erfolgsstatistik zählen fast nur Titelgewinne“, betont der Lustenauer.

Die Erfolge in den letzten beiden Saisonen sind ein deutlicher Beweis dafür, dass Bösch die Chance genutzt hat. „Natürlich will ich den erfolgreichen Weg fortsetzen. So lange ich das Gefühl habe,etwas zu bewegen und erreichen kann, werde ich nicht aktiv etwas Neues suchen. Mit 32 Jahren stehe ich noch am Beginn meiner Trainerkarriere und bin überzeugt, noch nicht das Limit erreicht zu haben.“

Zur Person

Der 32-jährige Lustenauer feierte mit den Handballerinnen des LC Brühl St. Gallen das Double (Meister und Cupsieger) und
wurde zum zweiten Mal als Trainer des Jahres im Schweizer Frauenhandballsport ausgezeichnet.

Geboren: 1. April 1985
Familie: ledig
Ausbildung: Matura HTL Bregenz (Wirtschaftsingenieurwesen),
Masterstudium
Sportwissenschaft und Bachelorstudium
Sportmanagement Uni Wien
Stationen als Trainer: HC Lustenau
(U 11), West Wien (U 12 bis 16), 2. Mannschaft
LC Brühl St. Gallen (2011 bis 2015),
Nati-A-Frauen LC Brühl St. Gallen (seit
Sommer 2015)

Erfolge als Trainer: Schweizer Vizemeister
Nati A 2016, Schweizer Meister Nati A 2017,
Schweizer Cupsieger 2016 und 2017


Meister Saison 16/17

Meister Saison 16/17

Hintere Reihe: Sylvia Bornemann (Physio) , Ines Fitzi (Physio), Azra Mustafoska, Kathryn Fudge, Martina Goricanec, Marina Schlachter, Jeannine Fink, Stephanie Haag, Laura Ussia, Lubomir Svajlen (TH-Trainer), Werner Bösch, Marco von Ow, Alexander Zehntner (Präsident)

Vordere Reihe: Jennifer Murer, Sladana Dokovic, Vanessa Koslowski, Laura Oberli, Rebecca Kündig, Zerin Özcelik, Fabia Schlachter, Kerstin Kündig, Jessica Wenger


«Wie kurz war die Nacht, Kerstin Kündig?»

Kerstin Kündig, Werner Bösch und Präsident Alex Zehntner Interview bei TVO über den Gewinn des 30 Titels, Druck, von kurzen Nächten und sehr erfolgreicher Nachwuchsarbeit.