(pb) Am vergangenen Mittwoch reisten die Brühlerinnen nach Thun, um die Partie gegen Rotweiss zu bestreiten. Obwohl Thun stark aufspielte, siegten die St. Gallerinnen 20:25.

Dass die Partie gegen den DHB Rotweiss Thun nicht einfach werden würde, war der Brühler SPL klar. Die Brühlerinnen legten aber einen überzeugenden Start hin und lagen nach 25 Spielminuten mit 5:8 in Führung. Anschliessend unterliefen der Equipe um Werner Bösch und Marco von Ow aber einige Eigenfehler. Die Thunerinnen ihrerseits spielten zu diesem Zeitpunkt sehr temporeich und konnten resultatmässig aufholen. Die Brühler Equipe behielt allerdings die Oberhand und konnte sich dank einiger schnell ausgetragenen Gegenstössen, denen Thun nichts entgegenzusetzen hatte, etwas absetzen. Das Heimteam blieb aber hartnäckig und so wechselten die beiden Teams beim Stand von 11:12 die Seiten.

Nach der Pause ging das Aufeinandertreffen ungefähr gleich weiter. Die Brühlerinnen schafften es nicht, sich abzusetzen. Im Team-Timeout in der 45. Minute schien das Trainergespann Bösch/von Ow aber die richtigen Worte gefunden zu haben, denn kurz darauf schafften die Brühlerinnen den entscheidenden Abstand von drei bis vier Toren. Obwohl Rotweiss hartnäckig blieb, retteten die St. Gallerinnen diesen Vorsprung über die Zeit. Zusammenfassend lagen die Brühlerinnen während 60 Minuten nie im Rückstand und siegten schliesslich mit 20:25.

DHB Rotweiss Thun – LC Brühl Handball 20:25 (11:12)
Thun Gotthelf – Jergen Fabian / Zaugg Matthias – 150 Zuschauer

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Thun, 2 mal 2 Minuten gegen Brühl.

DHB Rotweiss Thun: Korenic (1 Paraden), Peronino (13 Paraden); Berger (4), Frey, Ganz (6/1), Hostettler (2), Jordi, Kaeslin (2), Lehmann (4), Oberson, Schmied, Weibelova, Zumstein (2).

LC Brühl: Dokovic (13 Paraden), F. Schlachter; Albrecht, Dokovic (1), Fudge (9), Goricanec (2), R. Kündig, Murer (2), Mustafoska (6/1), Oberli (3), Özcelik, Schnyder, Spatz (1/1), Ussia, Wenger (1).