Mehr als 120 000 Personen erreicht!!

Das Tagblatt hat nach Abschluss der Aktion zu Gunsten der Krebsliga bei Christa Zingg nachgefragt, wie das Ergebnis aussieht und was mit den beliebten pinken Trikots passiert.

Bericht im Tagblatt:
(tn) Der LC Brühl hatte im September auf Facebook versprochen, der Krebsliga Ostschweiz zwei Franken pro Like oder geteilten Beitrag zu spenden. Das Echo war so gross, dass die finanziellen Möglichkeiten des Clubs innert weniger Tage erschöpft waren. Doch die Frauen gaben sich kämpferisch. Sie wollten das Geld mit anderen Mitteln auftreiben – mit Erfolg, wie die Sponsoring-Verantwortliche, Christa Zingg, am Ende der Aktion bekanntgibt.

Die wichtigste Frage zuerst: Wie viel Geld ist insgesamt bei der Spendenaktion ­zusammengekommen?

Ob es die wichtigste Frage ist, sei dahingestellt. Es ging uns darum, auf das Problem Brustkrebs ­aufmerksam zu machen. Das Geld war dabei von Anfang an sekundär. Wir können aber mit Stolz verkünden, dass 7425 Franken zusammengekommen sind.

Sie haben den Betrag am Samstag vor dem Spiel verkündet und übergeben. Wie war die Stimmung in der Halle?

Sehr gut, alle haben sich gefreut und laut gejubelt. Die Vertreter der Krebsliga Ostschweiz haben das Geld mit grosser Freude entgegengenommen.

Es ist ja auch deutlich mehr als die maximal 1000 Franken, die zu Beginn veranschlagt wurden.

Das stimmt. Die Summe kam zustande, weil andere Vereine, Private und eine Versicherung ebenfalls spendeten.

Wer hat wie viel gespendet?

Ein St. Galler Ehepaar hat die 3600 Franken, die durch die ­Likes und Shares zusammengekommen sind, übernommen. Die anonymen Spender haben den Betrag auf 4000 Franken aufgerundet. Weitere 2000 Franken stammen von der Versicherung Concordia Schweiz, welche unsere Idee super gefunden hat. Zudem haben der HC Rümlang-Oberglatt und HV Herzogenbuchsee auch noch Geld gesammelt. Mit weiteren kleineren Einzelspenden kommen wir auf die 7425 Franken.

Was ist mit den Brustkrebs-Leibchen, die sie noch ­verkaufen wollten?

Diese Leibchen werden wir nun doch nicht versteigern. Dies, obwohl wir mehrere Anfragen dafür erhalten haben. Denn wir wollen nächstes Jahr wieder eine ähnliche Aktion durchführen. Da die Herstellung sehr aufwendig ist, wollen wir die Leibchen dafür behalten.

Das Echo war gross, auch in den Medien. Haben sich dadurch auch neue Sponsoren für den Verein ergeben?

Das Echo war riesig, das stimmt. Unser Facebook-Post hat 120000 Menschen erreicht. Neue Sponsoren haben sich dadurch keine ergeben. Es wurde und wird nun aber positiv über den LC Brühl gesprochen. Das ist erfreulich. Vielleicht ergibt sich ja noch etwas in der Art.

http://Link zum Bericht im Tagblatt