(Corina Bürgi) Am Dienstag wurde das Duell zwischen dem HSC Kreuzlingen und dem LC Brühl II in Kreuzlingen Egelsee ausgetragen. Die St. Gallerinnen mussten sich im ersten Spiel im neuen Jahr mit 31:20 klar geschlagen geben.

Beim ersten Aufeinandertreffen trennten sich die beiden Mannschaften mit einem Unentschieden voneinander. Trotz schmalem Kader mit nur zwei Auswechselspielerinnen wollte der LC Brühl Kampfbereitschaft zeigen und beide Punkte mit nach Hause nehmen. Leider misslang dieser Versuch. Viel zu hektisch starteten die Gäste in die Partie, gaben Fehlpässe, produzierten technische Fehler und agierten im Angriff zu zögerlich und mit wenig Selbstvertrauen. In der Defensive mangelte es an Härte und Konsequenz. Die Kreuzlingerinnen wurden oft zu spät unterbrochen, sodass diese Tempo aufnehmen konnten und mit vielen Kreuzbewegungen die Brühler Deckung auseinanderrissen. Die grossgewachsenen Aufbauspielerinnen der Thurgauerinnen wurden in gute Abschlusspositionen gebracht und diese verwerteten die Bälle sicher im Netz. Bereits nach einer Viertelstunde, bei einem Stand von 8:4 für das Heimteam, nahmen Vroni Keller und Beata Kulcsar das Timeout. Doch auch danach schien nichts richtig klappen zu wollen und so wurden beim 15:9 die Seiten gewechselt.

Die Ansage in der Garderobe der St. Gallerinnen lautete: Wer vorne nicht aufs Tor wirft, der macht auch keine Punkte. Ausserdem muss an Aggressivität in der Verteidigung zugelegt werden.

Mit drei Toren in Folge verringerten die Gäste in der zweiten Hälfte innerhalb 7 Minuten zum 15:12. Die Spielerinnen des LC Brühl versuchten vermehrt, Verantwortung zu übernehmen und es schien, als hätten sie endlich den Weg ins Spiel gefunden. Der HSC Kreuzlingen reagierte aber sogleich mit schnellen Kontern und erarbeiteten sich so innerhalb kurzer Zeit gleich einen 8-Tore-Vorsprung. Beim Timeout in der 50. Minute (24:13) versuchte die Brühl-Trainerin ihre Mannschaft nochmals wachzurütteln. Und endlich drang Vroni Keller zu den Spielerinnen durch. Vorne gelangen einige schöne Treffer und Zuspiele, aber natürlich war es trotzdem viel zu spät, etwas am Ausgang des Spiels ändern zu können. Der LC Brühl musste sich mit 31:20 deutlich geschlagen geben. Die St. Gallerinnen müssen das Spiel abhaken, nach vorne blicken und es beim nächsten Spiel von Anfang an besser machen.

HSC Kreuzlingen – LC Brühl 31:20 (15:9)
Kreuzlingen Egelsee – Bartholet Stefan / Spielmann Jürg – 100 Zuschauer

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen HSC Kreuzlingen, 2 mal 2 Minuten gegen LC Brühl.

HSC Kreuzlingen: Hajduk (5 Paraden), Stein (4 Paraden); Eblen, Espinosa (2), Fix, Klein (1), Neacsu (2), Plüss, Rothacker, Singer (3), Sivka (8/2), Skoricova (8), Weidmann (4), Winger (3)

LC Brühl: Fässler (3 Paraden), Giger (6 Paraden); Bürgi (1), Gambino (3), Hjaij (2), Inauen, Kaiser (1), Schmid (5/2), Stacher (4), Steiner (4)