(pb) Am vergangenen Sonntag konkurrierte die zweite Brühler Mannschaft gegen den Aufsteiger aus Yverdon. Die St. Gallerinnen konnten ihr Können nicht abrufen und mussten sich mit 31:26 geschlagen geben.

Dass die Partie gegen den letztjährigen Aufsteiger aus der 1. Liga keine leichte Aufgabe werden würde, war den Ostschweizerinnen von Beginn weg klar. Nach einer langen Anreisefahrt starteten die Brühlerinnen zwar konzentriert in die Partie, das Heimteam fand aber immer wieder Lücken in der St. Galler Verteidigung. Im Angriff konnte das Team von Martin Gerstenecker und Gallus Schlachter jedoch oft zu Torerfolgen gelangen und mit den Gegnerinnen mithalten. Doch je länger je mehr schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten ins Spiel der St. Gallerinnen und Yverdon kam bis zur Pause zu vielen Gegentstossmöglichkeiten. Beim Stand von 15:12 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause erkämpften die St. Galler Spielerinnen beinahe den Ausgleich. Beim Stand von 19:18 mussten die Gäste aus der Ostschweiz allerdings eine Zeitstrafe einstecken und brachen sich anschliessend selbst das Genick: Die Gegnerische Torhüterin wurde zu oft abgeschossen, die Brühler Equipe präsentierte sich mit ungenügender Einstellung und Körpersprache auf und neben dem Spielfeld und die Defensive der St. Gallerinnen agierte zu wenig konsequent. So war es auch nicht verwunderlich, dass Yverdon Tor um Tor davonziehen konnte und nach 60 Spielminuten als Sieger vom Platz ging.

 

SG Yverdon & Crissier – LC Brühl 2 31:26 (15:12)
Yverdon Léon Michaud – Hug Alfred, Tschanz Mario
Strafen: 1 mal 2 Minuten Yverdon, 4 mal 2 Minuten gegen Brühl

Yverdon: Fathi (7 Paraden), Khatkova (19 Paraden), Acha-Orbéa (3), Bud (4), Chochet (1), Cuny (1), Galliere (7), Goumaz (5), Langellotti (4), Lecourtois (2), Leimer, Rein Lorenzale (1), Sauty, Schneiter (3/1)

LC Brühl 2: Giger (2 Paraden), Ackermann (1), Albrecht Fabienne (4), Brunner (9/1), Emery (1), Hohl (2), Müller, Roth (1), Schnyder, Solenthaler (6), Stacher (2)