(pb) Am vergangenen Wochenende stand die Brühler SPL doppelt im Einsatz. Am Freitag siegten die St. Gallerinnen zu Hause gegen DHB Rotweiss Thun mit 29:21, am Sonntag erspielten sich die Brühler Equipe nach einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit einen 31:32-Sieg gegen den LK Zug.

Gegen die Thunerinnen konnte die Brühler SPL gleich in der ersten Minute durch Laura Schmitt, die nach einer Kreuzbandverletzung ihr Comeback gabz, in Führung gehen. Die Thunerinnen leisteten sich in der Startphase häufig technische Fehler, was das Heimteam auszunutzen wusste und bis zur 15. Minute mit 7:2 vorlegen konnte. Im Anschluss hielten die St. Gallerinnen diesen Vorsprung konstant und somit wurde beim Stand von 12:7 die Seiten gewechselt.

Der Start in die zweite Halbzeit glückte den Brühlerinnen nicht ganz wunschgemäss: zahlreiche technische Fehler schlichen sich in das Spiel und so konnte der DHB bis auf drei Tore aufschliessen. Näher liess die Equipe um Trainergespann Erdin/Kuzo die Gäste aus Thun aber nicht herankommen. Denn einerseits agierten die St. Gallerinnen im Angriff mit hohem Tempo und konnten sich andererseits in der Verteidigung auf eine gut aufgelegte Fabia Schlachter im Tor, die mit einer Abwehrquote von 49 Prozent aufmachte, verlassen. In der 54. Minute wurde zudem Thuns Topscorerin mit einer roten Karte vom Feld gestellt, ab da zog das Brühler Team davon und siegte schliesslich mit 29:21.

Viel Zeit für Erholung blieb dem St. Galler Team aber nicht, denn am Sonntag stand die Partie gegen Zug an. Das Brühler Team verschlief die Startphase völlig und sah sich in der achten Minute mit 7:1 im Hintertreffen. Im Anschluss schienen die Ostschweizerinnen aber wachgerüttelt und konnten immerhin auf 8:5 aufschliessen. Die Zugerinnen blieben aber hartnäckig und sicherten sich bis zur Pause einen zwei-Tore-Vorsprung (17:15).

Nach dem Seitenwechsel schien es zu Gunsten der Zuger Equipe weiterzugehen, zwischenzeitlich betrug der Vorsprung gar sieben Treffer. Das Brühler Team Time-Out in der 46. Minute zeigte allerdings Wirkung: In den folgenden Minuten starteten die Brühlerinnen eine Aufholjagd und kämpften sich auf 30:28 zurück. Knapp vier Minuten vor Spielende gelang den St. Gallerinnen der Ausgleichstreffer und in der 57. Minute der Führungstreffer. Im Anschluss konnte keines der beiden Teams einen weiteren Torerfolg verzeichnen, die St. Galler Mannschaft mit 31:32 als Sieger vom Feld durfte.