(pb) Am vergangenen Freitag gastierten die Brühlerinnen im Rahmen des Cuphalbfinale bei den Spono Eagles. Nach umkämpfter Partie und Verlängerung musste die Brühler SPL eine 26:24-Niederlage und somit das bittere Cup-Aus hinnehmen.

Nachdem man die Cuppartie mit grosser Spannung erwartete hatte, gestaltete sich die Startphase am Freitag gleich ausgeglichen. Die aggressive Verteidigung auf beiden Seiten führte dazu, dass entweder Unentschieden stand oder ein Team mit einem Tor Vorsprung führte. Ein weiteres Absetzen lag aber nicht drin und so lieferten sich die beiden Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe. Eine Zeitstrafe gegen die Brühlerinnen erlaubt es den Eagles, sich mit gut herausgespielten Chancen etwas zu distanzieren und so führten die Gastgeberinnen zur Pause mit 13:10.

Nach dem Seitenwechsel war es dieser Vorsprung, dem die Brühlerinnen hinterherrannten. Auch die Schwächephase ab der 45. Spielminute, die durch zahlreiche technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten geprägt war, änderte nichts am Resultat. Ein Team Time-Out und eine Zeitstrafe gegen die Nottwilerinnen nutze die Mannschaft um Trainergespann Erdin/Kuzo, um auf 20:19 aufzuschliessen. Nun war die heisse Schlussphase eingeläutete und den Zuschauer kam Spannung definitiv nicht zu kurz. Das Brühler Time-Out gut eine Minute vor Schluss zeigte Wirkung, die St. Gallerinnen erzielten kurz darauf den Ausgleichstreffer, mussten allerdings kurzerhand einen Gegentreffer einstecken. Brühls Rebecca Kündig war es schliesslich, die Zwei Sekunden vor Schlusspfiff ihre Mannschaft mit einem Treffer in die Verlängerung rettete.

Nun galt es, noch einmal Kräfte für die Verlängerung zu mobilisieren. Allerdings waren die Nerven wohl auf beiden Seiten angespannt und so schlichen sich Ballverluste und Fehlwürfe in das Spiel. Die Nottwilerinnen kompensierten diese konsequenter und konnten sich einen kleinen Vorsprung erspielen. Den Brühlerinnen gelang zwar noch der Anschlusstreffer, die Zeit spielte aber gegen die St. Gallerinnen und so mussten sie sich mit 26:24 geschlagen geben und konnten das Cup-Aus nicht mehr abwenden. An dieser Stelle: Herzliche Gratulation an Spono für den Finaleinzug.

Diese Niederlage ist natürlich bitter für die Brühlerinnen und ärgert sehr. Trotzdem gilt es nun, den Fokus wieder auf die bevorstehende Finalrunde zu bringen. Es wird nicht die letzte Möglichkeit gewesen sein, um um einen Einzug ins Finale zu spielen. Deshalb weiterhin: Hopp Brühl!