(pb) Am vergangenen Freitag empfing die Brühler SPL das Team von DHB Rotweiss Thun. Nach einem schwachen Auftritt in der Startphase unterlagen die Brühlerinnen trotz Steigerung in der zweiten Hälfte mit 19:20.

Die Brühlerinnen starteten am Freitagabend nicht wie gewünscht in die Partie. Zu viele Fehlwürfe und technische Fehler zwangen Trainer Werner Bösch, in der 12. Spielminute beim Stand von 2:7 bereits das zweite Team-Timout zu nehmen. Dieses zeigte allerdings nicht die gewünschte Wirkung: Die St. Gallerinnen schienen mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache zu sein. Während das Gästeteam immer wieder zu Torerfolgen kam, harzte es im Brühler Abschluss. Die St. Gallerinnen schienen etwas ratlos zu sein und nahmen sich zu oft Würfe aus unvorbereiteten oder unvorteilhaften Positionen oder 100% Torchancen wurden nicht konsequent genutzt. So war es auch nicht verwunderlich, dass Thuns Torfrau Karmen Korenic nicht selten einen Brühler Abschluss parierte und beim Stand von 8:12 die Seiten gewechselt wurden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien die Partie im gewohnten Stil weiter zu laufen. Nach 40 gespielten Minuten schien sich bei den St. Gallerinnen aber endlich ein Knoten gelöst zu haben. Die Brühler Defense stand auf einmal sehr viel kompakter und aggressiver und die Thunerinnen haderten immer wieder mit dem vom Schiedsrichter angezeigten Zeitspiel. Gleichzeitig lief es auch im Brühler Angriff runder wie noch in der ersten Hälfte. Die St. Gallerinnen spielten dynamischer, mit mehr Druck aufs Tor und liessen den Ball laufen. So gelang es der Heimequipe, bis zur 50. Spielminute auf 14:16 aufzuschliessen. Die Thunerinnen schienen aufgrund dessen nervöser zu werden und es pendelte sich eine spannende Schlussphase ein, bei welchem sich keines der beiden Teams Fehler leistete. Eine Minute vor Spielende gelang Brühls Laura Oberli der Anschlusstreffer zum 19:20. Thun löste den folgenden Angriff aber geschickt und spielte die Zeit herunter, sodass die Brühlerinnen zu keiner weiteren Angriffsmöglichkeit mehr kamen und sich mit 19:20 geschlagen geben mussten.

Nach dieser Niederlage gilt es für das Brühler Team, das Spiel abzuhaken und den Fokus neu zu setzen, um sich optimal auf das morgige Spiel gegen Spono Eagles vorbereiten zu können. Hopp Brühl!