(pb) Am vergangenen Samstag empfingen die Brühlerinnen den DHB Rotweiss Thun. Eine Partie auf Augenhöhe endete knapp mit 24:22 zu Gunsten der St. Gallerinnen.

Der Beginn der Partie gestaltet sich ausgeglichen. Beide Teams stellten eine aggressive Verteidigung und so war es für die gegnerische Mannschaft kein Leichtes, zum Torerfolg zu kommen. Erspielten sich die beiden Equipen eine Torchance, so wurde diese von der jeweiligen Torhüterin zu Nichte gemacht. Die St. Gallerinnen konnten sich auf Torfrau Fabia Schlachter verlassen, die mit insgesamt 14 Paraden ihre Farben im Spiel hielt. Dies führte dazu, dass in der neunten Spielminute lediglich 1:0 für die Brühlerinnen stand. Allerdings schlichen sich im Folgenden einzelne technische Fehler ein, Thun nutzte dies zum Ausgleich und konnte bis zur Pause mit 9:10 in Führung gehen.

Auch nach dem Seitenwechsel, lieferten sich die beiden Mannschaften ein ausgeglichenes Aufeinandertreffen. Weder Brühl noch Thun konnte sich mit mehr als einem Tor distanzieren. Gut zwei Minuten vor Schluss wurde Thuns Topscorerin mit einer Zeitstrafe auf die Bank gesetzt, ihrer Equipe gelang allerdings kurz darauf der Anschlusstreffer zum 22:22. Die Brühlerinnen erzielten aber im nächsten Angriff den Siegestreffer, gaben diesen nicht mehr aus der Hand und siegten knapp mit 24:22. Beste Werferin auf Brühler Seiten war Martina Goricanec mit sieben Treffern.

LC Brühl Handball – DHB Rotweiss Thun 24:22 (9:10)
St. Gallen Kreuzbleiche – 300 Zuschauer – Meier Simon/ Henning Simon

Strafen: Drei mal 2 Minuten gegen Brühl, vier mal 2 Minuten gegen Brühl.

LC Brühl: Schlachter (14 Paraden) / Aegerter (1 Parade): S. Albrecht, Altherr (4), Fudge (5), Goricanec (7/2), Hostettler, R. Kündig (1), Murer (2), Olsovska (2/1), Schnyder, Tomasini (1), Ussia, Özcelik (2/1).

DHB Rotweiss Thun: Peronino / Korenic (6 Paraden): Rotondo (4), Lehmann (1), Knecht (1), Kaeslin (3), Zumstein (1), Wyer (3), Frey (3), Eberhart (1), Schmied, Lorenz, Weibelova (5/3).