(ml) Wir starteten gleich mit einem Doppelspiel in die Saison. Die Aufgabenstellung war klar, mit vier Punkten wieder nach Hause fahren, um so einen perfekten Start hinzulegen.

Am Samstag hiess unser Gegner TSG Schnaitheim. Da wir nicht wussten, wie wir sie einstufen sollten, waren wir alle ein bisschen nervös. In Weiss, nicht wie gewohnt in grün, begannen wir die Partie mit viel Tempo. In der Verteidigung gingen wir gleich zur Sache und konnten ihnen fast jede Torchance unterbinden. Danach folgten schnelle Gegenstösse mit sicher verwerteten Abschlüssen. Falls dies nicht möglich war, liefen unsere Flügel ein und die Rückraumspielerinnen machten Druck in die Tiefe. So konnten wir uns Lücken schaffen. Wir spielten mit hohem Tempo, welchem der TSG Schnaitheim nicht folgen konnte. So gingen wir auch mit dem klaren Vorsprung von 17:6 in die Halbzeitpause. Nach der Pause spielten wir weiter wie bisher, konnten schöne Tore erzielen und unseren Vorsprung immer weiter ausbauen. Am Schluss zeigte sich unsere gute Verteidigungsarbeit. Schlussstand, 35:12. Der Start war somit geglückt und mit guter Laune machten wir uns auf zur Jugendherberge.

Am Abend herrschte gute Stimmung im Team und schon aufgeregt auf unseren nächsten Gegner fielen dann so langsam allen die Augen zu.

Tag zwei, zweites Spiel, zweiter Gegner und gleich die nächste Chance Punkte einzupacken. Auch in dieses Match starteten wir sehr konzentriert und konnten uns von Beginn gleich mit drei/vier Toren absetzen. Dank Balleroberungen in unserer wieder sehr kompakten Verteidigung, konnten wir schnelle einfache Tore erzielen. Zwischenzeitlich prangte ein Vorsprung von sieben Toren an der Anzeigetafel, doch als der gegnerische Torwart zusammenbrach und wir eine zwanzigminütige Pause einlegen mussten, fielen wir völlig aus dem Rhythmus. Als es weiter ging, retteten wir uns mit einem fünf Tore Vorsprung in die Pause. Doch auch nach der Auszeit fanden wir nicht richtig zurück in unser Spiel. Und nach und nach schmolz unser Vorsprung. Man sah es uns an, dass unsere Beine müde wurden, unsere Konzentration schwand und auch unsere Aggressivität in der Verteidigung war fast erloschen. Mit letztem Würgen und dem Rest des Vorsprungs ging es zum Schluss doch noch gut für uns aus. Wir gewannen mit 23:20.

Somit haben wir unser Ziel erreicht und einen tollen Start hingelegt. Nun heisst es weiter so und Fehler und Unklarheiten auszubessern.