DHB RW Thun – LC Brühl 22:13 (13:7) – Nichts zu holen im Berner Oberland

(rr) Im dritten Vergleich mit den Berner Oberländerinnen wollten die St. Gallerinnen endlich den ersten Sieg holen und sich eine bessere Ausgangslage schaffen, für das alles entscheidende Medaillen-Spiel am Sonntag gegen den LK Zug.

Leider war es so, dass auch in diesem Spiel für die Brühlerinnen nichts zu holen war, die Vorentscheidung gegen das abgeklärt aufspielende Heimteam viel schon früh und die Thunerinnen spielten die zwei Punkte souverän nach Hause.

 

LC Brühl – LK Zug 22:23 – Medaille verpasst

Die Niederlage vom Samstag änderte nicht viel an der Ausgangslage für dieses Spiel, ein Sieg des Heimteams war Pflicht!! Vor toller Kulisse mit Paukern und lautstarken Fans wurde ins Spiel gestartet.

Das Team war sehr nervös und doch hoch motiviert, dies nicht zuletzt weil man den letzten Direktvergleich klar für sich entscheiden konnte.

Es war ein kämpferisches und emotionales Finalspiel, in welchem beiden Teams anzumerken war, dass sie die Bronze-Medaille unbedingt gewinnen wollten. Der Spielstand wechselte hin und her, mal führte Zug mal der LCB.

In der Schlussphase erhielt das Heimteam eine fragwürdige Zweiminuten-Strafe, die dem LK Zug ermöglichte sich 7min. vor Spielende mit 2 Toren abzusetzen. Als die Brühlerinnen wieder vollzählig waren, scheiterten sie aber am eigenen Unvermögen oder wurden durch Entscheidungen der Unparteiischen zurückgebunden. Trotz der über die gesamte Spielzeit tollen kämpferischen Leistung konnte das Spiel nicht mehr gedreht werden.

Der LK Zug konnte dann zum Schluss einen knappen, aber verdienten 23:22-Sieg feiern und hat sich den 3. Platz und die Bronze-Medaille erkämpft.

Die Enttäuschung beim gesamten Team war sehr gross und es flossen auch Tränen. Rückblickend auf die gesamte Saison kann aber festgehalten werden, dass wir mit dem Team nahe an der Spitze dran sind, die besser klassierten Teams es aber verstehen, Handball besser „zu spielen“ und auch cleverer in den Einzelaktionen agieren. Dies ebenfalls zu erreichen spornt das Team für die kommende Saison zusätzlich an. Nach der verpassten Medaille gilt es nun, dass vorhandene Potential noch besser zu nutzen, die Spielerinnen persönlich zu verbessern und als Team noch stärker zusammen zu rücken.