(Lara) Bevor ich mit dem Spielbericht beginne, möchte das ganze U18Elite unserem Pauker Oli danken, für diese geglückte Überraschung. Die Garderobe sah toll aus. Statt uns auf das Spiel vorzubereiten, mussten wir natürlich gucken, was in den Säckchen drin war. Für jede Spielerin gab es ein kleines Säckchen mit Sachen drin, was Frau natürlich gut gebrauchen kann. Danach mussten wir uns auf das kommende Spiel konzentrieren. Wir waren alle sehr motiviert, denn wir mussten SPONO unbedingt zeigen, dass wir mehr drauf haben. Denn unser letztes Aufeinandertreffen muss schnellst möglichst wieder vergessen werden. Es heisst nach vorne schauen und jetzt in diesem Moment alles geben. Wir haben seit dem letzten Spiel in Nottwil sehr viel an unserer Deckung gearbeitet. Das mussten wir ihnen, aber natürlich auch uns selbst beweisen. Die erste Halbzeit war von zu vielen technischen Fehlern geprägt worden, was die Luzernerinnen gnadenlos ausnutzten. Am Samstag hatten wir sie besser unter der Kontrolle in der Deckung. Wir konnten sie daran hindern, dass der Ball ungehindert von einem Flügel zum anderen gespielt wurde. Wodurch für die gegenüberliegenden Zweier und Flügelspielerinnen ein weniger grosses Problem darstellte um zu verteidigen, da sie nicht in der Überzahl auf einem zukam. Das ganze Spiel gestaltete sich ziemlich ausgeglichen. In der zweiten Hälfte hatten unsere Aufbauspielerinnen Mühe mit dem Tore werfen, da sie an dem Torhüter scheiterten. Doch hinten konnten wir das mit einer guten Deckungsarbeit jenes wieder kompensieren. Die Schlussphase wurde dann noch ziemlich heiss. Kurz vor Schluss waren wir zwei Tore im Rückstand und spielten mit doppelter Unterzahl. Doch ich glaube, genau das hat uns so angespornt, noch mehr zu geben. Danach geschah das gleiche für SPONO. Auch sie mussten in den letzten vier Minuten doppelte Unterzahl spielen. Dank einer guten Torhüterleistung in der Schlussphase reichte es für ein Unentschieden. Wir konnten mit dem Schlussresultat zufrieden sein, auch wenn es nur einen Punkt gereicht hatte. (27:27) Doch unsere Devise heisst, so viele Punkte sammeln wie möglich, und einer ist immer noch besser als keiner.

Am Sonntag ging es auch schon weiter mit der Meisterschaft. Die Reise ging nach Zug. Dort mussten wir uns auf eine besondere Aufstellung einstellen, was wir aber gut meisterten. Die Deckung war konzentriert und kompakt. Der Angriff lief wie fast immer, ziemlich gut. Wir spielten gut zusammen und konnten so schön herausgespielte Tore erzielen. Wir hatten seit dem Anfang des Spiels die Zügel in der Hand und führten bis zur Pause hin mit fünf Toren. Doch wir durften auf diesen Fünftorevorsprung nicht ausruhen, sondern mussten noch mehr Gas geben. Wir kennen Zug jetzt schon ziemlich gut und wissen, dass sie ihre Deckung umstellen werden, somit wir uns auf etwas neues einstellen müssen. Das trat dann auch wirklich so ein. Und wie gesagt, hatten wir Mühe mit dieser Deckung. Die Zugerinnen konnten einige Tore aufholen. Die Deckung liess auch ein wenig nach, was die Zugerinnen ausnutzten. Zum Schluss wurde es wie am Tag davor wieder richtig spannend. Die Spielerinnen auf dem Bänkli waren wahrscheinlich nervöser als die auf dem Spielfeld. Dank einem erfolgreichen Abschluss drei Sekunden vor dem Schlusspfiff, mussten wir nicht zwei Punkte abgeben, sondern nur einer. Genau wie gestern stand das Resultat 27:27.

An solchen Spielen sieht man, dass wir wieder auf einem guten Weg sind. Jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten, dann gewinnen wir das nächste Mal auch solche Spiele.

Auf dem Heimweg hatten wir noch eine Aufgabe zu erledigen, die uns das SPL 1- Team gegeben hat. Wir mussten einen Beitrag für den Adventskalender machen. Das Problem war, niemand wollte vor die Kamera stehen, sodass das Los entschied. Wir brauchten sehr viele Anläufe um ein gutes Video zu gestalten, da immer irgendetwas nicht klappte oder jemand wieder laut im Büsli gelacht hatte. Doch zum Schluss hatten wir ein gutes Video, das auch abgeschickt werden konnte.