(Lara) Am Elitecup in der heimischen Halle wurde am Samstag um jeden Ball gekämpft. Unter anderem war auch das U18 Elite-Team mit von der Partie. Der Turnierstart gegen GC Amicitia Zürich verlief mässig. Der Angriff war sehr gut. Durch unsere Auslösungen konnte immer irgendwo eine gute Position gefunden werden, um ein Tor zu schiessen. Dadurch, dass wir Gegenstösse und schnelles Anspiel spielten, konnten auch einfache Tore geworfen werden. Doch unsere Deckung bedarf noch mehr Aggressivität. Als der Schlusspfiff nach ungewohnten vierzig Minuten kam, stand auf der Anzeigetafel 24:24. Leider hat es nur für ein Unentschieden gereicht, obwohl wir es hätten schaffen können, zu gewinnen. Doch unseren Trainern war das Resultat eigentlich egal, denn uns geht es mehr darum, unser Spielverhalten zu verbessern und zu verfeinern. In der Pause zwischen dem ersten und zweiten Spiel, konnten wir unseren nächsten beiden Gegner – LKZ und SPONO Eagles – zuschauen und ihr Spiel beobachten, was welche Spielerin macht. Der zweite Match hiess LCB – SPONO. Gegen die Spielerinnen aus Nottwil mussten wir schnell auf den Beinen agieren können, denn sie spielen ein schnelles Spiel und wir mussten unbedingt Unterbrüche machen, so dass es nirgends zu einer Überzahl kommt. Vorne klappte es auch in diesem Spiel wieder gut. Natürlich gibt es immer irgendetwas was noch besser werden kann. Wir konnten dank gutem Zusammenspiel mit zwei Punkten mehr auf unserem Konto in die Mittagspause gehen. Nachdem wir alle Pasta serviert bekamen, musste natürlich noch ein offizielles Mannschaftsfoto geschossen werden. Dafür gingen wir in den Stadtpark mit vier verschiedenen Oberteilen. Jedes mal mit einem Foto «Lachen» und «Ernst». Auch dieser Punkt konnte jetzt abgehakt werden. In der vierstündigen Pause, hatten die Trainer noch einige Dinge mit uns zu besprechen, was natürlich ein guter Zeitpunkt war, da wir keinen Stress hatten. Für das letzte und das entscheidende Spiel, den Turniersieg zu holen, mussten wir uns alle nochmals aufraffen, denn ein ganzer Tag in der Halle mit einer langen Pause ist schon ermüdend. Man merkte, dass es ein langer Tag war, denn wir waren nicht mehr sehr schnell und auch nicht mehr so aktiv und aufmerksam in der Deckung, wodurch wir auch einige Tore bekamen. Vorne lief es auch nicht so, wie wir es uns erwünscht hatten, und wie wir es eigentlich könnten. Die Gegnerinnen waren auch in der Deckung presenter als wir. Am Schluss reichte es nicht für den Sieg und somit auch den Turniersieg dem LK Zug überlassen. Doch wie schon gesagt, unser Ziel war es, mehr Spielerfahrung zu sammeln und auch nochmals zu schauen, wo wir in den Trainings unbedingt noch arbeiten müssen. Unser erstes Meisterschaftsspiel findet nächste Woche in Zürich statt. Bis dahin werden wir nochmals alles geben, um das Spiel nicht wieder – wie an diesem Turnier – nur mit einem Unentschieden beenden zu müssen. Sondern, dass wir mit zwei Punkten im Sack heimfahren können.