(Lara) Dieses Wochenende startete die Reise nach Nottwil ziemlich spät, weil wir erst um 19:15 Uhr Spiel hatten. Da wir genug früh dort waren und das Footing ins Wasser fiel, weil es Schnee hatte und sehr schlechtes Wetter war, konnten wir noch einen Teil der zweiten Hälfte von unserem SPL II Team sehen.
Nach diesem Spiel hiess es anschliessend wieder SPONO Eagles : LC Brühl Handball. Unser Start war durchzogen mit technischen Fehlern im Angriff. Die Luzernerinnen konnten am Anfang einen Vorsprung von drei Toren erzielen. Diesen konnten wir aber bald darauf mit drei schnellen Gegenstosstoren wieder gutmachen. Danach waren wir richtig gut im Spiel. Unsere Abwehr machte es den Gegnerinnen schwer ein Tor zu schiessen, dadurch dass wir viele Unterbrechungen geschafft haben. So liefen die Eagles häufig ins Zeitspiel. Bis zur Pause stand es 15:16 für uns Brühlerinnen.
Nach der Pause war unser Ziel, einen Vorsprung herauszuspielen, was uns direkt nach der Pause ziemlich gut gelang. Wir konnten mit fünf Toren davonziehen. Bis zur 57. Minute waren wir mit drei Toren vorne und in solch einer Lage müssen wir nicht hetzen. Und einfach aufs Tor laufen und faulen lassen, damit wir Zeit gewinnen können. Doch unsere Fehler die wir sonst im ganzen Spiel nicht gemacht hatten, fielen auf einmal in den letzten Minuten, was uns schlussendlich den Sieg kostete. Denn die Eagles darf man nicht einfach so spielen lassen und schlechte Bälle spielen, wenn wir drei Minuten vor Schluss drei Tore vor sind. Das Endresultat war dann leider keinen Sieg für uns sondern ein Untentschieden. (35:35) Wir waren alle niedergeschmettert nach den letzten Minuten dieses Spiels. Denn wir wussten, wir hätten den Sieg in den Händen gehabt, aber wir haben ihn selbst verschenkt. Danach hiess es, mit einem Punkt auf dem Konto nach Hause reisen und nach vorne schauen. Denn das nächste Spiel wartet schon auf uns, das nächsten Sonntag in Herzogenbuchsee stattfindet. Dort werden wir alles geben, damit wir nicht mit null oder einem Punkt den langen Heimweg antreten müssen, sondern mit einem Sieg in der Tasche den Sonntag ausklingen lassen können.