HSG AareLand – LC Brühl 23:24 (13:15) 

(rr) Das 2. platzierte Team LC Brühl gegen den Tabellenletzten HSG AareLand, die Ausgangslage schien klar. Doch Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt!!

Die Brühlerinnen mussten wegen verschiedener Absenzen mit einem reduzierten Kader antreten, in welchem auch noch verschiedene Spielerinnen mit Grippe-Schwächungen am Start waren. Trotz dieser Umstände war klar, dass ein klarer Sieg erwartet wurde, waren die Aareländerinnen in den bisherigen Vergleichen jeweils chancenlos und die Spiele schon jeweils früh entschieden.

Anscheinend hatte sich das Heimteam aber für diesen Tag einiges vorgenommen und spielte von Beginn weg druckvoll im Angriff und verteidigte auch clever. Die Brühlerinnen dagegen waren in der Abwehr zu wenig konsequent, konnten den Spielfluss der Angreiferinnen nie entscheidend stören und bekundeten Probleme mit den Absprachen. Der Spielstand war immer sehr ausgeglichen, bis zur Pause erspielte sich der LCB einen 2-Tore-Vorsprung, welcher aber nicht wesentlich zur Beruhigung beitrug.

Die HSG startete wieder besser in die 2. Halbzeit und konnte den Spielstand immer wieder ausgleichen. Erst Mitte der 2. Halbzeit schafften es die Brühlerinnen in der Deckung stabiler zu agieren und konnten auch im Angriff bessere Akzente setzen. Daraus resultierte eine 5-Tore-Führung und das Spiel hätte einen ruhigen Ausgang nehmen können. Unerklärlicherweise fiel das Team aber wieder in die Muster der 1. Halbzeit zurück, die Deckung zu nachlässig, unnötige Zwei-Minuten-Strafen und mangelhafte Abschlüsse brachten die HSG wieder bis auf 2 Tore heran. In der Schlussminute lagen die Brühlerinnen noch mit 1 Tor in Front, schenkten aber 15 Sekunden vor Schluss durch einen technischen Fehler den Gegnerinnen nochmals den Ball. Wenigstens konnte der letzte Angriff in der Spielfeldmitte gestoppt werden und der direkte Freiwurf brachte dem Heimteam keinen Erfolg mehr.

Am Schluss konnten sich die Brühlerinnen über einen zwar verdienten, aber alles in allem sehr glücklichen Sieg freuen. Das Heimteam hatte den St. Gallerinnen alles abverlangt und sie an den Rand einer Niederlage gebracht.

Am kommenden Sonntag kommt es zum für die Finalrundenplätze wichtigen Spiel gegen SPONO auswärts in Nottwil. Bis dahin gilt es, die Grippe zu überwinden und die Themen aus dem Spiel gegen Aareland aufzuarbeiten.