(Lara Schwizer) Endlich war Ostern in Reichweite! Die U18 Elite machte sich am Freitagnachmittag zusammen mit der RA Ost auf den Weg nach Biberach an das internationale Osterturnier. Die Reise nach Biberach verging trotz Osterverkehr sehr schnell. Dort angekommen wurde zuerst das Schulzimmer auf den Kopf gestellt. Sechzehn Spielerinnen mit ihren Luftmatratzen und siebentausend Sachen verursachten schnell ein Chaos, das am Montag gemeinsam wieder aufgeräumt werden musste.

Der erste Tag verging spielfrei. Einzig die Eröffnungsfeier und das Eröffnungsspiel stand auf dem Plan. doch wir waren frei und konnten die Zeit zusammen geniessen. Der Ausgang wurde auch ziemlich kurz gehalten damit wir für den ersten Tag fit sind. Denn am Samstagmorgen spielten wir gegen HSG Würm-Mitte. In der Halle war absolutes Harzverbot und das sah man uns an. Wir erzielten sehr wenige Tore, weil wir viele technische Fehler und Fehlwürfe hatten. Der Start ins Turnier war deshalb nicht so gelungen, denn wir verloren das erste Spiel, welche übrigens nur einmal dreissig Minuten dauern, mit drei Toren Unterschied (11:8). Bis zum nächsten Spiel hatten wir nicht viel Zeit, denn nach einer Stunde spielten wir gegen den TSG Friesenheim. Auch dieses Mal spielten wir wieder ohne Harz, was für viele von uns vor grosse Probleme stellte. Doch wir konnten viele Gegenstösse laufen. Auch die Versuche aus dem Spiel Tore zu schiessen gelangen und deshalb gewannen wir das letzte Spiel vom Samstag mit 18:7. Unser Einsatz für den ersten Tag des Turniers war damit beendet und konnten anderen Mannschaften zugucken. Die RA Ost, den TSV Fortitudo Gossau oder die Schweizer Nationalmannschaft waren dabei die üblichen Mannschaften. Am Abend haben wir für Pizza und Pasta gesorgt, welche wir uns liefern liessen. Der Abend wurde auf der Playersparty und der umliegenden Gegend mit neuen und alten Bekannten verbracht. Dieses Mal wurde es auch ein wenig später bis alle in ihre Schlafsäcke hüpften, was man uns am nächsten Morgen auch ansah.

Glücklicherweise hatten wir jedoch erst um zwölf das erste Spiel. Dieses Mal wurde in einer anderen Halle gespielt, zur Freude von uns allen, denn es durfte geharzt werden. Nichtsdestotrotz mussten wir eine weitere Niederlage einstecken. Wir hatten nicht schlecht gestartet, doch in Deutschland wird strenger gepfiffen in gewissen Situationen, was uns einige Zweiminuten eingefangen hat. Dreissig Minuten ist eine kurze Zeit, in der man sich keine Fehler erlauben darf, denn es gibt keine zweite Hälfte. Gegen den Finalisten in der weiblichen B-Jugend am diesjährigen iBOT‘s HSG Freiburg verloren wir 17:12. Am Abend hatten wir nochmals ein Spiel. Dieses Mal gegen die TG Biberach, den Gastgeber des Turniers. In diesem Spiel gab es ein Trainerwechsel. Thomas und Anita waren als Zuschauer da und Leonie und Tabea übernahmen das Coaching, welches sie sehr gut meisterten. In der Halle war der Lärmpegel sehr hoch, doch es war cool in einer lauteren Halle zu spielen, als man es sich gewohnt ist aus der Schweiz. Wir konnten uns gegen den TG mit 12:7 durchsetzen und spielten somit am Montag um den neunten Platz. Doch zuerst mussten wir noch das Halbfinale der RA Ost, welche in der weiblichen C-Jugend mitspielte, anfeuern. Sie gewannen das Spiel souverän und standen somit am nächsten Tag im Finale. Danach ging es in den Ausgang. Es war eine ausgelassene Stimmung und alle wollten den letzten Abend geniessen. Wir nehmen sehr viele Erinnerungen und Geschichten aus Biberach mit, an die man sich auch in einigen Jahren noch zurückerinnern kann. Am nächsten Morgen sah man in müde Gesichter.

Nichtsdestotrotz musste das Schulzimmer pünktlich um neun verlassen und geputzt worden sein. Das Chaos wurde beseitigt, es wurde gefrühstückt und danach ging es zurück in die Halle. Das Finale der RA stand bevor. Wir feuerten sie mit voller Kraft an. Sie machten es spannend und mussten in die Verlängerung, welche wir aber nicht mehr mitverfolgen konnten, weil wir selber noch das letzte Spiel hatten. Doch beim Aufwärmen erfuhren wir, dass sie Sieger des diesjährigen iBOT‘s sind. Herzliche Gratulation an Relli und sein Team zur dieser hervorragenden Leistung. Wir selbst konnten das letzte Spiel mit einem Sieg und ohne Verletzungen beenden und waren somit auf Rang neun gelandet. (TV Weingarten Handball 9 : 13 LC Brühl) Nach dem Duschen in den ekligen Duschen (vergleichsweise zu der Schweiz) ging es zurück in die Haupthalle und wir feuerten mit vielen anderen Zuschauern und Supporter die Schweizer U17 Nationalmannschaft der Jungs an. Auch diese konnten sich den ersten Platz in ihrer Kategorie sichern. Somit war das iBOT für dieses Jahr schon wieder Geschichte und wir fuhren müde aber mit vielen Erinnerungen nach Hause. Dies war das letzte Mal, dass wir in dieser Konstellation gespielt haben und deshalb fuhren wir am Donnerstag das letzte Mal zusammen mit dem Büsli zum Wok in Lustenau. Es war eine ausgelassene Stimmung und hatten viel Spass zusammen. Wir erinnern uns gerne an unsere gemeinsame Zeit, auch wenn es handballerisch nicht so geendet hat, wie wir es uns erwünscht haben.