(Yara Huber) Das Spiel gegen Herzogenbuchsee war ein harter Brocken, aber das wussten wir schon von Anfang an. Um in diesem Spiel zu siegen brauchte es Konzentration, Aggressivität, Treffsicherheit und mentale Stärke.

In der ersten Hälfte zeigte sich, dass wir im Training und in den vorherigen Matches einen grossen Fortschritt in der Verteidigung gemacht haben. Wir haben gut zusammengearbeitet und waren aggressiv. Technische Fehler haben wir auch keine begangen. Mit einer guten Leistung von Feldspielerinnen und Torwartin konnten wir mit einem 9:9 in die Pause gehen.

Während der Besprechung appellierte Thomas nochmals an unsere Konzentration. Wir wussten, dass wir nach der Pause mindestens die gleichstarke Leistung wie vor der Pause bringen mussten, um mitzuhalten, denn die Gegnerinnen drehten nochmals auf.

Der Anfang der zweiten Halbzeit war harzig. Wir machten viele technische Fehler und warfen die Bälle überall hin, ausser ins Tor. So konnten sich unsere Gegnerinnen einen Vorsprung verschaffen. Zwischendurch lief wieder alles gut. Wir waren wieder konzentriert, verteidigten hart und machten wenige technische Fehler. Dadurch konnten wir ein wenig aufholen. Leider gaben wir mit der Zeit wieder nach und Herzogenbuchsee konnte die Führung ausbauen.

Zum Schlusspfiff stand es 18:21 für Herzogenbuchsee. Eine Niederlage, die nicht unbedingt hätte sein müssen. Es war ein herausforderndes Spiel, das allen viel Energie abverlangt hat. Wir hoffen nun auf einen Sieg im nächsten Spiel, welches am Samstag, 15. Dezember 2018, um 15:30 Uhr im Athletik Center gegen den LK Zug stattfinden wird.