(Lara) Nach der langen Reise nach Thun am vergangenen Samstag erwartete uns eine volle Halle. Vor uns war ein Handballschüeleri und somit war keine Garderobe frei für uns. Nach dem Footing hofften wir, dass wir in unsere vorhergesehene Garderobe durften, aber es war ja schon zu ahnen, dass die Kids nicht so schnell sind im Umziehen. Damit wir aber dann rechtzeitig mit dem Einlaufen beginnen konnten, zogen wir uns im Geräteraum zwischen den Mattenwagen um.

Nach dem chaotischen Start hiess es dann Konzentration. Für uns war das Ziel des heutigen Tages klar: gewinnen.

Der Start gelang uns so wie erhofft. Wir konnten viele Bälle holen und somit mit einem schnellen Konter antworten. Somit stand es auch nach zehn Minuten schon 2:7 für LCB. Die Verteidigung von uns war heute offensiver als sonst, doch dies klappte super und so konnten wir auch weiterhin Bälle fischen. Wenn dann die erste Welle nicht funktionierte, spielten wir die zweite, welche auch zu Toren führte. Die erste Hälfte war sehr schnell vorbei und auf der Anzeigetafel stand: 7:21.

Die Besprechung in der Pause konnten wir dann in unserer freigewordenen Garderobe führen. Relli hatte nicht viel auszusetzen. Das eine war, dass wir aufhören sollten, ständig zu prellen, anstatt den Ball laufen zu lassen. Das andere war, dass die Flügel mehr ins Spiel einbezogen werden müssen, denn diese standen oft frei im Eck.

Die zweite Hälfte wurde von vielen technischen Fehlern von unserer Seite geprägt. Wir waren nicht mehr so effizient in unseren Abschlüssen, passten uns den Ball an die Füsse und bekamen wir auch mehr Tore. Nach 12 Minuten in der zweiten Hälfte stand es 3:3. Gegen den Schluss wurde es dann schliesslich doch wieder ein wenig besser. Dies verdanken wir aber auch ein wenig unseren Gegnerinnen, die viele Chancen liegen liessen und neben das Tor schossen. Beim Schlusspfiff hatten wir 36 Tore geschossen und 17 bekommen. Somit hat sich die lange Reise nach Thun für alle gelohnt, denn alle hatten genügend Spielzeit gehabt.

Nächste Woche heisst es: Gasgeben in Nottwil. Wir spielen gegen den (im Moment) drittplatzierten. Für uns heisst es weiterhin Punkt um Punkt zu holen.