1. Liga: LC Brühl 3 – Handball Emmen (20:21)
(Sarah Nenna) Vergangenen Sonntag hatte das Damen 3 ihr letztes Meisterschaftsspiel der Saison 2009/10. Obwohl zu diesem Zeitpunkt kaum mehr eine Chance bestand, den Abstieg in die 2. Liga zu verhindern, wollte sich das Team noch einmal von seiner besten Seite zeigen.
Die Partie lief zum Anfang ganz für die Gastgeber, vermochten die Innerschweizerinnen doch erst nach der 10. Minute ihr erstes Tor zu schiessen, während die „Grünen“ bereits deren 5 erzielt hatten.
Die Verteidigung agierte konsequent und die Ballfehler der Gäste konnten mit Kontern ausgenutzt werden. Nach dem ersten Gegentreffer schlichen sich jedoch auch bei den Brühlerinnen Fehler ein. Oft war der Abschluss zu überhastet und die Torfrau der Luzernerinnen konnte die Schüsse aus Distanz immer öfter entschärfen, weil wir uns keine Zeit nahmen, die Würfe genauer zu platzieren. So kam es, dass wir zur Pause nur noch mit einem Tor vorne lagen.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurde hart verteidigt und dem Gegner nichts geschenkt. Die Zeitstrafen häuften sich und als die Gastgeber in doppelter Unterzahl spielen mussten, ergriff Emmen die Chance, mit zwei Toren davon zu ziehen. Auch mit einer offensiven Manndeckung in den letzten 3 Minuten gelang es den Grünen leider nicht, das Blatt noch zu wenden. So mussten sie sich mit nur einem Tor 20:21 gegen den Viertplatzierten geschlagen geben.
Wir hatten in der Vergangenheit oft gezeigt, dass wir durchaus fähig waren, auch mit besser platzierten Teams mitzuhalten (z.B. LCB3 – HSG Leimental 26:29). Leider konnten wir die Gegner nur selten bis zum Schluss auf Distanz halten und mussten immer wieder knappe Niederlagen eingestehen. Manchmal lag es an den schwindenden Kräften, an der Motivation, an der Ballsicherheit oder uns fehlte einfach die nötige „Cleverness“ den Sieg nach Hause zu bringen. Alles in allem war die Saison ein Wechselbad der Gefühle und trotzdem trennen sich die Wege der Spielerinnen im Guten und so manch jemanden wird man in der nächsten Saison auf dem Feld wieder treffen. Denen, die „die Turnschuhe an den Nagel hängen“, wünschen wir alles Gute für die Zukunft und bedanken uns für den geleisteten Einsatz!
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Bericht aus Sicht des Gegners
