Die beste Schweizer Handballerin steht vor der Herausforderung im Stahlbad Bundesliga

Vom Serienmeister zum Serienmeister: Kerstin Kündig, Regisseurin des Schweizer Rekordmeisters LC Brühl, spielt nächste Saison für den Thüringer HC.
(Daniel Good, veröffentlicht im St. Galler Tagblatt am 2. April 2020)

Über Jahre hinweg war sie die prägende Handballspielerin im Land. Gewann mit dem Schweizer Rekordmeister LC Brühl sechs Titel. Nun stellt sich Kerstin Kündig – nach dem Masterstudium in der Medizinaltechnik an der ETH Zürich – einer neuen Herausforderung: Ab dem Sommer spielt die 26-Jährige für den Thüringer HC, das dominierende deutsche Team des vergangenen Jahrzehnts. Seit 2011 holte die Equipe aus Erfurt sechs Meistertitel in der Bundesliga der Frauen.
Schon seit längerem ist im Ausland nicht verborgen geblieben, was Kündig in der Schweiz leistet. Kerstin Kündig sagt: «Es gab schon früher interessante Angebote.» Aber zuerst wollte die erfolgreichste Torschützin der vergangenen NLA-Saison das Studium beenden. «Es bringt nichts, später noch die letzten Semester nachzuholen.»

Der Trainingsumfang verdoppelt sich nahezu
Der Thüringer Meistertrainer Herbert Müller, seit 2010 im Amt, meldete per Telefon sein Interesse an. Er sagte, er suche eine Spielerin mit Köpfchen, die auch torgefährlich sei. Und zwar für den mittleren Rückraum, der wichtigsten Position im Handballsport. Die Regisseurin setzt in der Offensive die Mitspielerinnen so ein, dass diese zu möglichst vielen Torerfolgen kommen. Und trifft selber.
Bei Kündig war Müller an der richtigen Adresse. Mitte Januar fuhr sie in das gut fünf Autostunden entfernte Erfurt, machte sich ein Bild von der Stadt und dem Club, lernte Spielerinnen kennen und «hatte ein gutes Bauchgefühl». Kündig lagen weitere Offerten vor, «nach einigem Abwägen entschied ich mich für Thüringen. Ich bin überzeugt, dass dies der richtige Club für mich ist.»
Auf Kündig kommen nun neue sportliche Anforderungen zu. «Es ist ganz klar, dass es in der Bundesliga härter zur Sache gehen wird als in der Schweiz.» Allein schon der Trainingsumfang verdoppelt sich nahezu: Neun Trainings pro Woche stehen in Deutschland in Zukunft auf dem Programm – anstatt «nur» fünf bis sechs wie in den vergangenen sechs Saisons mit dem St.Galler NLA-Team.
Schon jetzt bereitet sich Kündig täglich mit Kraft-, Ausdauer- und Intervalltraining auf ihre erste Saison in der Bundesliga vor. In Absprache mit ihrem jetzigen und dem neuen Club. Und natürlich unter strenger Einhaltung der Verhaltensregeln wegen des Coronavirus.
«Damit ich bereit bin, wenn Anfang Juli das erste Teamtraining stattfindet». Sie hofft, in ihrer neuen Equipe eine wichtige Rolle einzunehmen «und möglichst viel zu spielen und zu profitieren». Wahrscheinlich kommt sie auf Anhieb zu vielen Einsätzen, denn die andere Regisseurin des Thüringer HC, die mehrfach ausgezeichnete Tschechin Iveta Koresova, ist schwanger. Für Thüringen spielt auch die spanische WM-Finalistin Almudena Rodriguez.

Das erste Jahr als Profispielerin
Wegen des Geldes muss Kündig in Erfurt nicht arbeiten. Der Club stellt ihr auch eine Wohnung zur Verfügung. Sie hat einen Zweijahresvertrag unterzeichnet. «Im ersten Jahr werde ich sicher Vollprofi sein. Anders geht es wohl nicht in solch einem Team. Das Programm ist anforderungsreich.» Denn der Verein erwarte natürlich auch, dass die Spielerinnen zu jeder Zeit professionell auftreten, auf und neben dem Spielfeld.
Es war immer Kündigs Absicht gewesen, nach der Zeit an der ETH Zürich in eine grosse Liga zu wechseln. In ihrer St.Galler Zeit hatte sie die Doppelbelastung mit Spitzensport und Studium zu verkraften. «Ich habe gerne studiert, aber sechs Jahre sind doch eine lange Zeit. Ich freue mich auf etwas Neues. Wenn es mir dann doch langweilig wird, suche ich für mein zweites Jahr in Thüringen eine Arbeitsstelle. Das ist mit dem Trainer auch so abgemacht.»
Kündig ist gerüstet für die Bundesliga. «Ich nehme die neue Herausforderung sehr gerne an. Ich hoffe, dass ich die Erwartungen erfüllen kann.»

Kein Happy End: Das Abschiedsspiel war ein Geisterspiel
Wegen des Coronavirus ist die Schweizer Handballmeisterschaft auf allen Stufen abgebrochen worden. Ohne Fortsetzung. Kerstin Kündig befand sich mit dem LC Brühl auf dem besten Weg, den Meistertitel erneut zu gewinnen. Es wäre der 32. in der Clubgeschichte gewesen.
«Schade», sagt die Regisseurin, «aber es lässt sich nicht ändern.» Kündig war vor sechs Jahren von Yellow Winterthur zu Brühl gestossen, «um Titel zu holen». Dieses Ziel hat sie mit sechs Pokalen erreicht – wenn auch ohne Happy End. Ihre letzte Partie für die St. Galler Equipe bestritt sie am 11. März in der heimischen Kreuzbleichehalle gegen Thun. Wegen Corona ohne Zuschauer. «Ich bedaure sehr, dass mein Abschiedsspiel ein Geisterspiel war», sagt Kündig. «Ich hoffe, dass wir alle irgendwann in einem würdigen Rahmen noch einmal zusammenkommen.» Sie bereue keine Sekunde, die sie in St. Gallen verbracht habe. «Der LC Brühl ist ein absolut familiärer Verein. Ich durfte ganz viele schöne Momente erleben. Der Club hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin», sagt sie, bevor es ins Stahlbad Bundesliga geht.


Meisterschaft 2019/20 wird nicht gewertet

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) hat auf Antrag der eingesetzten Taskforces entschieden, dass die am 13. März abgebrochene Meisterschaft 2019/20 nicht gewertet wird. Entsprechend gibt es im laufenden Kalenderjahr keine Meister, keine Aufsteiger und keine sportlichen Absteiger.

Es wurden dazu folgende Grundsatzentscheidungen getroffen:

  • Die Meisterschaft 2020/21 wird mit der gleichen Ausgangslage gestartet wie die Meisterschaft 2019/20.
  • Aufgrund der ausserordentlichen Situation wird allen Vereinen eine Frist bis 27. März gewährt, um zu entscheiden, ob sie in Kenntnis der Beschlüsse mit Mannschaften freiwillig absteigen oder Teams im Hinblick auf nächste Saison zurückziehen möchten. Das Mail mit den entsprechenden Informationen folgt vom Ressort «Spielbetrieb und Schiedsrichter» direkt an die Vereine.
  • Freiwillige Absteiger werden für die Saison 2020/21 nicht ersetzt. Die nächste Meisterschaft wird in betroffenen Ligen mit einer reduzierten Anzahl Mannschaften gestartet, sofern Teams freiwillig absteigen.
  • Im Nachwuchsbereich wird die bis Ende Dezember 2019 gespielte Halbjahresmeisterschaft gewertet, und die Resultate fliessen in die Planung der kommenden Spielzeit ein. Alle Informationen betreffend den Nachwuchs-Meisterschaften in der Saison 2020/21 folgen ebenfalls per Mail vom Ressort «Spielbetrieb und Schiedsrichter» direkt an die Vereine.

Die ursprünglich auf den 15. März in Gümligen bei Bern angesetzten Cupfinals (Frauen, Männer, Juniorinnen, Junioren) finden nicht in der geplanten Form statt. Ob einzelne oder mehrere Cupfinals zu einem späteren Zeitpunkt in anderer Form ausgetragen werden können, wird noch evaluiert.

Betreffend den Europacup-Startplätzen in der Saison 2020/21 hat die Taskforce die Swiss Handball League (Männer) und die SPAR Premium League (Frauen) beauftragt, bis Ende März einen Vorschlag vorzulegen.

Betreffend Trainerlizenzen, J+S-Anerkennungen und weiteren in diesem Zusammenhang stehenden Themen wird nach pragmatischen Lösungen gesucht. Diese Punkte wurden aber noch nicht eingehend behandelt; es wird dazu zu einem späteren Zeitpunkt informiert.

Quelle: handball.ch


Statement vom Vorstand zum Meisterschaftsabbruch

Liebe Brühler/innen
Liebe Spielerinnen, Trainer und Funktionäre

Der Schweizerische Handball – Verband (SHV) hat am Freitag 13. März aufgrund der weltweiten und nationalen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona Virus alle laufenden Wettbewerbe für vorzeitig beendet erklärt. Sämtliche Ligen der Aktiven und im Nachwuchsbereich sind davon betroffen.

Über Auswirkungen für die Saison 2020/21 aus diesem Shut-down wird im Verband in Taskforces beraten/entschieden und sobald wie möglich informiert. www.handball.ch hält euch stets auf dem Laufenden.
Beim LC Brühl Handball gilt vorerst:

  • Alle gemeinsamem Teamtrainings sind sicher bis nach den Frühlingsferien eingestellt (19.04.2020).
  • Wir hoffen nach den Frühlingsferien mit den neuen Teams für die Saison 2020/21 das Training wieder aufnehmen zu können. Hierzu folgen zeitnahe Informationen.

Wir bedanken uns bei allen Spielerinnen, Trainern/innen, Eltern, Funktionären und Sponsoren für den grossen Einsatz in der nun für uns alle so abrupt beendeten Saison.
Tragen wir zu einander Sorge und verhalten uns solidarisch. Dann meistern wir gemeinsam diese grosse Herausforderung.

Wir wünschen allen alles Gute und bliebet xund!

HOPP BRÜHL!

Vorstand
LC Brühl Handball


Meisterschaftsbetrieb in allen Ligen per sofort abgebrochen

Meisterschaftsbetrieb in allen Ligen per sofort abgebrochen

Der Meisterschaftsbetrieb des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) wird aufgrund der neuesten Entwicklungen rund um das Coronavirus per sofort in allen Ligen in der Schweiz abgebrochen. Die Massnahme gilt ab und inklusive Freitag, 13. März. Es finden in dieser Saison keine Meisterschafts- und Cupspiele mehr statt.

Der Zentralvorstand des SHV entschied dies am Freitagnachmittag gestützt auf die neuen Informationen des Bundes und in enger Absprache mit den innerhalb des SHV eingesetzten Taskforces. Der Abbruch der Meisterschaft gilt gleichermassen für die Swiss Handball League und die SPAR Premium League, sowie auch für Aktive, Nachwuchs und Kinderhandball.

Über das Vorgehen im Hinblick auf die nächste Saison (offene Fragen betreffend Meister, Cupsieger, Auf-/Absteiger, etc.) wird zu gegebener Zeit informiert. Die Taskforces haben den Auftrag, sich in den kommenden Wochen damit auseinander zu setzen. In den Taskforces haben Vertreterinnen und Vertreter des Zentralvorstands, der Wettspielbehörde, der Swiss Handball League, der SPAR Premium League sowie der SHV-Geschäftsstelle Einsitz.

Quelle: SHV


U16E: trotz gutem Start verloren

(Vivien & Leandra) Am Samstagnachmittag spielten wir gegen die Spono Eagles in Nottwil. Unser Ziel war es, mit einem gutem Gefühl nach Hause fahren zu können.

Die ersten 10 Minuten liefen gut. Wir hatten eine starke Deckung und so kamen die Spono Eagles gerade einmal zu 2 Toren. Doch dann liessen wir nach und wurden unkonzentriert. Spono ging mit vier Toren in Führung. Dies liessen wir uns jedoch nicht gefallen und kämpften weiter. In der Pause stand es 13:11 für die Spono Eagles. Die zweite Halbzeit lief nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten. Unsere Deckung liess nach und wir kamen nicht mehr zu den Toren, die wir brauchten. Nach 60 Minuten stand es 27:21 für die Spono Eagles.

Auch wenn wir unser Ziel nicht erreicht haben, haben wir nicht aufgegeben und weiter gekämpft, worauf wir stolz sein können. Wir wissen aber auch, dass das nicht reicht und bereiten uns mit neuen Kräften gut auf das nächste Spiel vor.

Die U16 Elite spielt unter folgendem Nachwuchspatronat:


U13B: Spieltag in Wittenbach

(Rosa Krapf) Die U13B absolvierte einen Spieltag in Wittenbach. Gut gespielt, aber vom Pech verfolgt…

In Wittenbach starteten wir mit 9 Spielerinnen.

1. Spiel gegen BSG Vorderland 1:
Wir mussten gegen Jungs spielen. Es war sehr anstrengend gegen sie zu spielen. Wie verloren 8:5.

2. Spiel gegen HC Flawil 2:
Nach einem starken Spiel verloren wir leider sehr knapp. Wie verloren 6:5.

3. Spiel gegen HC Rover Wittenbach 2:
Es war wieder sehr schwer zu spielen. Wie hatten keine Chance zu gewinnen. Wir verloren 16:5.

4.Spiel gegen BSG Vorderland 1:
Wir mussten wieder gegen die gleichen wie im 1.Spiel antreten. Wir spielten gut, aber verloren leider 12:10.

5.Spiel gegen HC Flawil 2:
Bei diesem Spiel hatten die Anderen einen Spieler weniger. Wir haben diese Gelegenheit genutzt und gewannen glücklicherweise 6:2.

6. Spiel gegen HC Rover Wittenbach:
Wir waren sehr erschöpft, aber wir gaben alles. Leider verloren wir 9:4.

Trotzdem war es ein cooler Spieltag in Wittenbach!

Gespielt haben:
Eva, Mille, Fiona, Dana, Nila, Celina, Rahel, Sanja, Rosa


U16I: Umkämpftes Spiel gegen Winterthur

(Celia & Sina) Für das Auswärtsspiel in Winterthur sind wir pünktlich um 16:15 Uhr von der Kreuzbleiche in Richtung Winterthur gefahren. Pünktlich sind wir in der Sporthalle eingetroffen.

Um 18:00 Uhr begann das Spiel gegen Winterthur. Wir erwischten einen sehr guten Start und lagen bereits nach wenigen Minuten 5:1 vorne. Leider konnten wir nicht die notwendige Ruhe ins Spiel bringen und verzeichneten deshalb viele Fehlpässe und -schüsse. So gelang es dem Gegner bis zur Halbzeit etwas aufzuholen.

In der zweiten Halbzeit war das Spiel geprägt von vielen Fehlern beider Mannschaften. Es gelang uns nicht, uns entscheidend vom Gegner abzusetzen. Im Gegenteil, kurz vor Schluss konnte Winterthur bis auf ein Tor an uns herankommen. Nach einer hektischen Schlussphase konnten wir Winterthur 21:18 besiegen.


U14R: hoch verdienter Sieg

(Elena) Am Samstag um 11:30 Uhr haben wir uns in Herisau getroffen. Wir wussten, dass wir wieder dran waren mit gewinnen. Beim Einwärmen haben wir schon richtig Gas gegeben. Voller Motivation gingen wir aufs Feld. Es lief gleich von Anfang an super für uns, wodurch wir schnell 7:0 führten. Bis zur Pause ist alles super gelaufen, weshalb wir nicht viele Tore bekommen haben. Nach der Pause haben wir ein bisschen nachgelassen, in der Verteidigung sowie auch beim präzisen Schiessen. Wir haben nochmals unser Bestes gegen den Schluss und gewannen schliesslich hoch verdient 31:16.


U18E: zwei sehr wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt

(Yara M.) Am vergangenen Samstag spielte die U18 Elite gegen die Spono Eagles auswärts in Nottwil. Die Equipe des LC Brühl konnte das Spiel mit 22:27 für sich entscheiden.

Mit den Spono Eagles trafen wir auf einen Gegner, der uns in dieser Saison bereits drei Niederlagen eingebracht hatte und der bis auf eine einzige verlorene Partie vor einer Woche in der Meisterschaft sehr souverän agiert und verdient auf dem ersten Tabellenplatz steht. Vor allem galt es auch, die schnellen Gegenstosstore der Gegnerinnen, welche uns in den letzten Partien das Leben schwer gemacht hatten, möglichst zu unterbinden.

Wir wussten also, dass wir extrem parat sein müssen, um hier zu punkten. Der Blick auf die Tabellensituation spornte uns noch mehr an, denn jede von uns wusste: wir brauchen diese zwei unglaublich wichtigen Punkte in unserem Kampf gegen den Abstieg!

Der Start verlief ganz nach unserem Geschmack. Bereits nach 9 Sekunden gingen wir in Führung. Kurz darauf fiel zwar der Ausgleich, aber das war das letzte Mal, dass wir in diesem Spiel nicht in Führung lagen. Unsere Abwehr packte hart und konsequent zu und auch unsere Torhüterin war ein ganz starker Rückhalt. Wir zeigten viele Emotionen im Spiel und kämpften um jeden Ball. Zur Pause stand es 9:13. Wir setzten uns zum klaren Ziel, dass wir unsere fast schon zur Tradition gewordenen schlechten 10 Minuten nach der Pause dieses Mal vermeiden würden.

Und das schafften wir auch. Die zweite Halbzeit startete etwas besser für uns. In der Abwehr blieben wir konzentriert und aufmerksam. Wir konnten uns mit schön herausgespielten Aktionen bis zu 47. Minute mit 9 Toren absetzen. Die nächsten 10 Minuten liefen dann aber klar besser für Spono. Ihre Rückraum-Shooterin konnte sich immer wieder durchsetzen und somit verringerte sich unser Vorsprung auf nur noch 4 Tore. Ein Team Time-Out brachte uns aber wieder auf die richtige Spur und wir konnten das Spiel erfolgreich mit 22:27 beenden und somit die zwei extrem wichtigen Punkte nach Hause bringen.

Die U18 Elite spielt unter folgendem Nachwuchspatronat:


SPL2: klarer Sieg gegen Goro

(Bianca Harmon) Letzten Dienstagabend traf die Brühler SPL2 auf den HC Goldach-Rorschach. Die St. Gallerinnen konnten sich zu Hause einen klaren 35:23-Sieg und somit zwei Punkte ergattert.

Trotz des Sieges gegen die Gastmannschaft zwei Wochen zuvor war das Team um Trainergespann Simova/Kulscar von Anfang an mit vollster Konzentration dabei. So auch ihre Gegenspielerinnen. Ab der sechsten Minute hatten die Brühlerinnen stehts einen Vorsprung. Der Abstand vergrösserte sich langsam aber sicher bis hin zur Halbzeitspause (14:10).

Nach dieser kurzen Auszeit waren beide Mannschaften wieder bereit auf das Spielfeld zu treten und ihr Bestes zu geben. Ab der 32. Minute vergrösserte die grüne Equipe den Abstand zwischen sich und ihren Gegenspielerinnen kontinuierlich und in einem schnelleren Tempo als in der vorherigen Halbzeit. Durch die erstaunliche Anzahl an Toren in dieser Halbzeit durch den Linken Zweier der Brühlerinnen Katarina Simova erschien der Vorsprung einfacher beizubehalten. Nach 60 Minuten konsequentem Spiel von beiden Seiten endete die Partie mit 35:23 für die Gastgeberinnen aus St. Gallen.

Die zweite Brühler Mannschaft konnten durch diesen Sieg ihre Moral wieder stärken nach der Niederlage gegen die Spono Eagles am Sonntag zuvor.

LC Brühl – HC Goldach 35:23 (14:10)
Athletik Zentrum St. Gallen – 32 Zuschauer – Grünig Pascal / Nauer Christian

Strafen: zwei mal 2 Minuten gegen HC Goldach.

LC Brühl: Harmon (8 Paraden) / Schildknecht (2 Paraden); Ackermann (1), Brunner (6), Bürgi, Diethelm (2), Gambino, Kaiser (2), Phuong (1), Simova (11), Steiner (3), Bürgi, Schwizer (4), Schnider (5), Burandt, Ackermann (1)

HC Goldach: Wyss (2 Paraden)/ Meyer (2 Paraden); Vukotic (4), Hadjadj (2), Flütsch (4), Davatz (3), Trottmann (3), Windler (3), Petricevic (3), Bader (1)