SPL2: Erster Teil der Saisonvorbereitung

Am 23. Mai war für die SPL2 des LC Brühl der Trainingsstart für die kommende Saison 2018/2019. Der Einstieg in die Vorbereitungsphase begann mit polysportiven Spielen und anschliessender Teamsitzung. Die beiden Trainerinnen Vroni Keller und Beata Kulcsar gaben Termine zu Trainingsspielen, Trainingslager, Sponsorenlauf, Turnieren und Teamanlässen bekannt. Sie erläuterten ebenfalls gleich, welche Erwartungen sie gegenüber der Mannschaft haben und was jede einzelne Spielerin zum Erfolg beitragen kann.

Nach einem Monat intensivem Training stand Ende Juni das erste Trainingsspiel gegen den SV Allensbach an. Vroni und Beata stellten den Spielerinnen Anforderungen, um das Gelernte am Gegner zu testen. Gleich in der darauffolgenden Woche stand die SPL2 dem TuS Steisslingen gegenüber, wobei die Brühlerinnen nicht mit einem derart schnellen Start gerechnet hatten und von den Deutschen überlaufen wurden. Die SPL2 fing sich aber und konnte dem Publikum ebenfalls einige schöne Gegenstösse zeigen.

Zu Beginn der Sommerferien war Teil eins der Vorbereitung abgeschlossen. Die Brühlerinnen hatten drei Wochen hallenfreie Zeit. Danach startet der zweite Teil der Vorbereitungsphase. Diese dauert noch knapp einen Monat und dann beginnt auch bereits wieder die Meisterschaft. Im August steht daher noch einiges auf dem Programm.


Brühlerinnen mit starker Schweizer U16-Auswahl an European Open in Göteborg

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Die Schweizer U16-Juniorinnen mit den drei Brühlerinnen Malin Altherr, Tabea Schmid und Katarina Simova haben an den European Open in Göteborg mehr als nur auf sich aufmerksam gemacht.

Die SHV-Auswahl von Trainer Jürgen Fleischmann erreichte sensationell den kleinen Final und spielte gestern gegen Rumänien um die Bronzemedaille. Mit einem Sieg im kleinen Final hätten die U16-Juniorinnen die erste EHF-Medaille in der Geschichte des Schweizer Frauenhandballs gewinnen können. Leider verpassten sie den ganz grossen Coup und verloren das Spiel um den dritten Platz gegen Rumänien mit 18:26. Trotz der Enttäuschung über die Niederlage darf das Erreichen des 4. Platzes als hervorragende Leistung eingeordnet werden.

Wir gratulieren den Schweizer U16-Juniorinnen mit Malin Altherr, Tabea Schmid und Katarina Simova herzlich zu dieser tollen Leistung!


LC Brühl Handball-Camp 2018

Auch dieses Jahr organisiert der LC Brühl Handball wieder ein Handball-Camp. Vom Samstag, 13. Oktober bis Mittwoch, 17. Oktober sind wir in der Jugendunterkunft in Weissbad untergebracht und trainieren in der Sporthalle Gringel in Appenzell. Gemeinsam wollen wir trainieren, spielen und uns weiterentwickeln. Natürlich wird dabei auch der Spass nicht zu kurz kommen.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular findet ihr unter diesem Link.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.


Mit UNITED school of sports erfolgreich zum Lehrabschluss

Mit UNITED school of sports erfolgreich zum Lehrabschluss

Andrea Giger und Sara Sadikovic schliessen erfolgreich ihre kaufmännische Ausbildung ab. Herzliche Gratulation!

UNITED school of sports hat diesen Leistungssportlerinnen ermöglicht, Ausbildung und Leistungssport unter einen Hut zu bringen.


U14E: Bröggler Cup

Wir haben uns am Sonntagmorgen im Boppartshof getroffen. Unser Schwerpunkt lag das ganze Turnier über auf der Verteidigung. Da die Saison gerade erst begonnen hatte, haben wir unsere Verteidigungsart, das offensive 3-2-1, nur sehr kurz geübt. Im ersten Spiel gegen Fortitudo Gossau hatte unsere Verteidigung eindeutig noch Potenzial nach oben. Wir haben uns dann von Spiel zu Spiel verbessert. Die Verteidigung wurde immer eingeübter und jede wusste am Schluss des Tages, was sie in der Abwehr zu tun hat. Gegen Otmar haben wir nicht sehr offensiv und weniger aggressiv verteidigt. Da die Spieler von Otmar eher klein sind, sind wir zeitweise nur noch hingestanden und haben ihre Schüsse geblockt. Als wir gegen Fides spielten, haben wir gemerkt, dass wir nicht einfach hinten an der Sechsmeterlinie kleben können, da sie sonst einfach über uns drüber schiessen. Schlussendlich sind wir Zweiter geworden und haben an diesem Tag sehr sehr viel gelernt.


Abschied einer Weitgereisten

Die St.Gallerin Karin Weigelt bestritt 127 Spiele für das Nationalteam und spielte in Deutschland, Norwegen und Frankreich. Nun tritt die 34-Jährige zurück.

Raya Badraun (aus dem E-Paper St.Galler Tagblatt vom 22.06.2018)

Nach elf Jahren im Ausland ist Karin Weigelt zurück in der Schweiz. Am vergangenen Mittwoch hatte sie ihren letzten Arbeitstag in Deutschland. Danach fuhr sie mit den ersten Kisten im Gepäck von Göppingen in die Ostschweiz. Hier beginnt die 34-jährige St.Gallerin ein neues Leben – fern vom Handball.

Dass Weigelt vom Spitzensport zurückgetreten ist, haben ausserhalb ihres Teams nur wenige mitbekommen. Ihr Abschied von der grossen Bühne fand im Verborgenen statt. Bereits im Frühling machte sie sich Gedanken über ihre Zukunft, nur der Zeitpunkt für den Neubeginn stand noch nicht fest. Grund dafür war die EM 2018 in Frankreich. Weigelt hoffte lange auf die Qualifikation. Hätte die Schweiz diese geschafft, hätte sie ihre Karriere um ein halbes Jahr verlängert. Doch es kam anders. Ende Mai verlor das Nationalteam in Sursee gegen Kroatien mit 16:33 und verpasste damit die Endrunde. Für Weigelt bedeutete diese Niederlage zudem das abrupte Ende ihrer Laufbahn. Nach dem Schlusspfiff waren die Gedanken jedoch woanders. Niemand dachte an eine Verabschiedung, zu enttäuscht waren die Spielerinnen und Verantwortlichen. «Erst am Tag danach habe ich realisiert, dass meine Karriere nun zu Ende ist», sagt Weigelt.

Norwegen als Höhepunkt
Der Abschied vom Handball fällt Weigelt «ziemlich schwer». In den vergangenen Jahren hat der Sport ihr Leben bestimmt. «Ich durfte meine Leidenschaft zum Beruf machen», sagt sie. «Das können nicht viele Menschen von sich behaupten.» Insgesamt absolvierte sie 127 Spiele für das Schweizer Nationalteam und spielte elf Jahre lang im Ausland. Begonnen hat ihre Reise 2007. Damals wechselte sie vom NLA-Club LC Brühl in die deutsche Bundesliga, wo sie zuletzt wieder unter Vertrag stand und bei Göppingen Captain war. Dazwischen spielte sie je eine Saison in Norwegen und Frankreich. Besonders die Zeit in Skandinavien hat ihr gefallen. Alles hat damals zusammengepasst, der sportliche Erfolg, der hohe Stellenwert des Handballs und das Land, das sie so mag. «Ich könnte jedoch bei jedem Verein mehrere positive Dinge aufzählen», sagt die Flügelspielerin.
Am meisten vermissen werde sie nicht nur das Adrenalin und die Nervosität vor dem Spiel, sondern vor allem auch die eingeschworene Gemeinschaft auf und neben dem Feld. «Im Team haben wir viele emotionale Momente geteilt», sagt Weigelt. «So etwas gibt es sonst nirgends.»

Auf der Suche nach etwas Neuem
Zuletzt machte sich Weigelt immer mehr Gedanken über die Zukunft. Sie wägte ab und merkte schliesslich, dass ihr die Motivation fehlte, um nochmals eine Vorbereitung zu absolvieren und alles für den Sport in den Hintergrund zu stellen. Sie hat sich auch gefragt, was ihr eine weitere Saison beim gleichen Club bringen würde. Es wäre bereits ihr neuntes Jahr in der Bundesliga gewesen. Schliesslich war die Ostschweizerin immer eine Spielerin, die Herausforderungen suchte. Also entschied sie sich für den Rücktritt. «Ich war bereit für etwas ganz Neues», sagt Weigelt, die einen Master in Sportmanagement hat. Was die neue Aufgabe sein wird, ist noch offen. Auch das hat sie in den vergangenen Jahren im Ausland gelernt: nicht alles zu planen, darauf zu vertrauen, dass es schon gut kommt. «Das hätte ich früher nicht gekonnt», sagt die Linkshänderin.
Auch mit dem Handball würde sie gerne verbunden bleiben. Als Trainerin sieht sie sich jedoch nicht. «Dafür bin ich nicht der Typ», sagt sie. Viel mehr würde sie eine Position im Hintergrund reizen, etwa in der Vermarktung oder im Sponsoring. «Zuerst muss ich mich jedoch in der Schweiz wieder akklimatisieren», sagt sie.

Hochzeiten, Feste und ausgedehnte Ferien
Auch wenn ihr der Abschied schwer fällt: Weigelt freut sich auf das neue Leben und die Freiheiten, die es mit sich bringt. In den vergangenen Jahren musste sie immer absagen, wenn sie Einladungen für Hochzeiten oder Familienfeste bekam. Nun kann sie daran teilnehmen. «Endlich hat es in meinem Leben auch Platz für anderes», sagt die Ostschweizerin, die in Zukunft gerne grosse Wandertouren unternehmen und sich vermehrt aufs Bike setzen möchte. Dazu gehören auch ausgedehnte Ferien. In diesem Sommer wird sie für drei Wochen durch Norwegen reisen, das Land, in dem sie einst gelebt hat. Sie will sich nun alles anschauen, für das sie damals als Handballerin keine Zeit hatte. Denn Zeit hat sie nun genug.


U18E: Erstes gemeinsames Spielen

(Lara) Am Samstag, 9. Juni 2018, stand für uns das erste gemeinsame Spielen auf dem Tagesplan. Wir wurden vom HC Arbon eingeladen, gegen ihre gerade erst aufgestiegene U18-Elite-Mannschaft zu spielen. Das Spiel fand anlässlich der Feier des 50-jährigen Jubiläums des HC Arbon statt. Ins Detail wollen wir bei diesem Spiel nicht gehen. Es war eine schlechte Leistung von uns. Wir wissen, dass wir besser spielen können. In den Trainings, die wir zuvor in dieser Konstellation absolviert haben, zeigten wir unser Können. In Spiel gegen HC Arbon kamen die Pässe nicht richtig an. Zudem hatten wir einige Fehlwürfe und unsere Deckung war auch nicht das Highlight des Tages. Das Spiel gewannen wir trotzdem mit 23:16, doch das war kein Trost für unsere Leistung.

Doch lange sollten wir uns um diese Leistung nicht kümmern, denn schon am Sonntag um 7:00 Uhr musste die U18 Elite schon wieder bereit stehen. Vor uns lag ein langer Tag mit Training, Mittagessen und einem anderthalbstündigen Trainingsspiel gegen die weibliche B-Jugend Oberliga vom SV Allensbach. Auf der Fahrt nach Allensbach wurde im einen Büsli mit einem für einige gewöhnungsbedürftigen Musikgeschmack „Party“ gemacht. Im anderen Büsli wurde es ruhig angegangen, da fast alle die Zeit für eine weitere Schlafeinheit nutzten. Als erstes mussten die Laufschuhe angezogen werden. Neben der Halle hat es einen Wald, der sich gut nutzen liess, um das Footing zu absolvieren. Weil wir so früh schon in Deutschland angekommen sind und das Training erst um 10:00 Uhr startete, hatten wir noch ein wenig Zeit, uns zu unterhalten. Dadurch lernten wir uns ein bisschen besser kennen. Erst kurz vor Trainingsbeginn öffnete die Halle und das Training konnte starten. Es wurde ein nicht allzu strenges Training. Es ging vor allem darum, die Deckungsarbeiten zu verbessern und die Auslösungen zu perfektionieren. Um 12:30 Uhr gab es das langersehnte Mittagessen.

Der Anpfiff zum ersten Drittel des Spiels war um 14:00 Uhr. Unsere Deckung war um einiges besser als am Tag zuvor. Wir waren eine Einheit, die versucht hat, niemand in den „Todesraum“ zu lassen. Das Auflösen in 4:2 klappte auch schon viel besser, auch wenn es noch nicht perfekt war. In das zweite Drittel starteten wir schlecht. Ein Grund war, dass wir den gegnerischen Torhüter nicht anschauten oder einfach das Bein anschossen, anstatt am Standbein vorbeizuschiessen. Doch im Laufe des Spiels kamen wir immer mehr auf unser gewohntes Niveau und konnten zum Schluss wieder aufholen. Das Resultat im ersten Drittel lautete 8:11, im zweiten 14:15. Im letzten Drittel machte sich die Müdigkeit langsam bemerkbar. Wir waren schon lange wach und haben schon eine lange Zeit in der Halle verbracht. Die Wärme in der Halle war diesbezüglich nicht förderlich. Doch wir sind genügend Spielerinnen, sodass wir ohne Probleme auswechseln können. Zum Schluss wurde ein Penalty zugunsten der Gegnerinnen gepfiffen, den sie verwerteten. Das Endresultat lautete somit 15:15. Die Wahl zum Best-Player fiel auf Lea, herzliche Gratulation!

Nach der langersehnten Dusche und den Snacks von Thomas ging es danach wieder zurück in die Schweiz. Die guten Leistungen konnten den schlechten Samstag überdecken und somit konnten wir das Wochenende doch noch mit einem Erfolgserlebnis abschliessen.


Erstmaliger Gewinn des Supercups 2018

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Erstmals konnte der LC Brühl den Supercup gewinnen. Leider sollte dies der einzige Titelgewinn bleiben. Sowohl im Finale des Schweizer Cups als auch im Playoff-Finale musste man den Spono Eagles den Vortritt lassen.

Bei den Juniorinnen konnte sich der LC Brühl über zwei Titel freuen, nämlich über den bei den U14 Elite und bei den U16 Elite.


Durchschlagende Erfolge 2017

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Die Saison 2016/2017 war äusserst erfolgreich. Die erste Mannschaft holte sich das Double. Der 30. Titelgewinn in der Meisterschaft und der 10. Titelgewinn im Schweizer Cup wurden somit Tatsache. Bei den Swiss Handball Awards wurde Trainer Werner Bösch zum zweiten Mal zum besten Trainer gewählt, Kerstin Kündig wurde zur besten Schweizer Handballerin erkürt.

Auch bei den Juniorinnen hagelte es nur so Erfolge: Die U14 Elite und die U16 Elite holten sich den Titel des Schweizer Meister. Die U18 Elite holte sich den Vize-Schweizermeister. Die FU13 Experts beendeten die Saison auf dem 3. Platz und die U15D Juniorinnen holten sich den 2. Rang in der Oberliga.


Endlich wieder ein Titel 2016

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Die titellose Zeit ging in der Saison 2015/2016 zu Ende. In der Meisterschaft verpasste die Mannschaft zwar den Titel und musste Spono Nottwil den Vorrang lassen, doch im Finale des Schweizer Cups setzte sich der LC Brühl gegen Yellow Winterthur erfolgreich durch.

Bei den U13 SPL Juniorinnen stand der siegreiche Verein schon vor den Playoff-Spielen fest. Es standen sich nämlich der LC Brühl a und der LC Brühl b gegenüber. Sieger blieb das Team a. Die U19 Elite Juniorinnen verpassten den Titel gegen den LK Zug nur knapp. Am Ende entschied das Torverhältnis zu Gunsten der Zugerinnen.