(MS) Premiere für die Schweizer Nachwuchsnationalmannschaft: Zum allerersten Mal nimmt eine Schweizer Equipe an einer EM-Endrunde teil. Vom 8. Juli an bestreiten die U19-Juniorinnen in Slowenien die Vorrunde der EHF EURO, wo die Schweiz auf die Gastgeberinnen, Dänemark und Deutschland trifft.

Zum Kader von Cheftrainer Damian Gwerder zählen dann auch vier Brühlerinnen. Mit Malin Altherr steht die erfolgreichste Brühler Torschützin der vergangenen Saison im Schweizer Aufgebot. Auch Tabea Schmid, jüngst als beste Newcomerin der Saison 2020/21 ausgezeichnet, zählt zu den Stützen der Schweizerinnen. Beide Brühler Eigengewächse konnten auch schon auf der Stufe der A-Nationalmannschaft wertvolle Erfahrungen sammeln.

Die dritte Brühlerin, Katarina Simova, schaffte letzte Saison den Sprung ins Kader der SPL1 und kann nun auf internationaler Ebene weitere Entwicklungsschritte gehen. Komplettiert wird die St. Galler Fraktion von Laurentia Wolff, die zur neuen Spielzeit das Dress der Brühlerinnen tragen wird und zuletzt als Topskorerin von GC Amicitia Zürich auf sich aufmerksam machte.

Los geht es für die Schweiz am Donnerstag, 8. Juli, um 19 Uhr mit dem Duell gegen Deutschland. Am Freitag geht es um 17 Uhr in Celje, wo alle Partien ausgetragen werden, gegen Dänemark. Am Sonntag, 11. Juli, heisst der Gegner zum Abschluss der Vorrunde Slowenien (19 Uhr). Anschliessend geht es in der Hauptrunde (1. und 2.) oder Zwischenrunde (3. und 4.) weiter.

Alle Partien der EHF EURO können im Web auf ehfTV.com mitverfolgt werden. Auf handball.ch gibt es weitere Informationen zum Turnier, sowie ein Interview mit Cheftrainer Damian Gwerder.

Der LC Brühl Handball wünscht den U19-Juniorinnen viel Erfolg in Slowenien! Hopp Schwiiz!

Bild: Felix Walker

(Katja Bopp) Aufgrund der immer noch geltenden Schutzmassnahmen rund um die COVID-19 Pandemie werden die 10. Swiss Handball Awards auch in diesem Jahr in angepasster Form durchgeführt. Erstmals wird eine digitale Awards-Show produziert, wo die Siegerinnen und Sieger bekannt werden und ihre Awards persönlich in Empfang nehmen können. Interviews, Aufnahmen von Aussenstationen, roter Teppich, Saison-Highlights und Überraschungsgäste runden dieses glamouröse Eventformat ab. Ausgestrahlt wird die digitale Swiss Handball Awards-Show wegen der länger dauernden QHL-Meisterschaft nicht schon am 8. Juni, wie ursprünglich kommuniziert, sondern neu am Donnerstag 1. Juli 2021 um 19 Uhr auf handballtv.ch und auf dem YouTube Channel von Handballworld.

Fans können ebenfalls wählen
Die SiegerInnen in den Kategorien MVP, Swiss Player, Newcomer, Trainer und bestes Schiedsrichterpaar werden wie immer durch das Fachgremium (Trainer, Captain, Manager, Co-Trainer und ausgewählte Journalisten und SHV Funktionäre) gewählt. Auch die beiden Mobiliar Topscorer werden geehrt.

Ab dem 5. Mai können auch alle Schweizer Handballerinnen und Handballer und alle Fans ihre SPL1 Lieblingsspielerin und ihren QHL Lieblingsspieler wählen. Diese beiden durch die Handball-Community gewählten Sieger erhalten dann am 1. Juli den Publikumsaward überreicht.

Agenda
Die Ergebnisse der Wahlgremien werden zweistufig kommuniziert. Am Donnerstag, 10. Juni werden die TOP-3 je Kategorie bekanntgegeben und am Donnerstag, 1. Juli, ab 19 Uhr werden alle Siegerinnen und Sieger in der «Awards-Show 2021» verkündet!

Wir wünschen allen einen erfolgreichen Saisonabschluss und freuen uns, wenn es am 1. Juli 2021 wieder heisst: We celebrate the Stars!

Weitere Infos unter: www.swisshandballawards.ch

Bild: Handballworld AG

Mit der diesjährigen Brühler Topscorerin Malin Altherr verlängert eine junge talentierte Spielerin ihren Vertrag mit dem St. Galler Verein. Aus der SPL2 stossen mit Katarina Simova und Mirjam Ackermann zwei Eigengewächse zum Kader der ersten Mannschaft.

Malin Altherr, die Brühler Topscorerin der vergangenen Saison 2020/21, verlängert ihren Vertrag beim LC Brühl. Die Linkshänderin spielt seit 2008 Handball, seit 2010 für den LC Brühl und darf somit als Eigengewächs betitelt werden. Die rechte Rückraumspielerin gilt als Toptalent ihres Jahrgangs und so verwundert es nicht, dass Altherr mit jungen 15 Jahren ihr Debüt in der SPL1 sowie im Frauen A-Nationalteam gab. Seit 2019 ist die junge Spielerin fester Bestandteil der Brühler SPL1 und zeigte in der laufenden Saison, dass sie als Stammspielerin aus der Distanz wie auch im 1:1 äusserst torgefährlich ist. Der LC Brühl freut sich, mit Malin eine Stammspielerin für die weitere Spielzeit binden zu können.

Mit Katarina Simova schafft ein weiteres Brühler Eigengewächs den Sprung in die erste Equipe. Die grossgewachsene Rückraumspielerin ist dem Handballsport seit 13 Jahren treu und wechselte auf die Saison 2014/15 vom SV Fides zu den Brühlerinnen, wo sie zahlreiche Nachwuchsstufen durchlief. Als 13-Jährige debütierte Simova im Schweizer Juniorinnen Nationalteam und ist zurzeit Teil des U20-Kaders. Dank dem Coronabedingten Saisonunterbruch der SPL2 konnte Simova bereits in der vergangenen Saison Spielpraxis in der SPL1 sammeln. Dort überzeugte die linke Rückraumspielerin vor allem mit ihrer Wurfkraft aus der Distanz.

Die dritte im Bunde, die auf die kommende Saison das Kader der St. Galler SPL1 komplettiert, ist Mirjam Ackermann. Ackermann lernte das kleine Handball-ABC beim HC Uzwil und wechselte als 12-Jährige zum LC Brühl. Dort durchlief die Kreisläuferin zahlreiche Brühler Juniorinnenstufen und durfte einmal den Schweizermeistertitel im Juniorinnenbereich feiern. In den vergangenen Jahren reifte Ackermann zur Stammspielerin in der Brühler SPL2 und profitierte wie Simova vom Coronabedingten Saisonunterbruch in der SPL2. Während dieser Zeit trainierte Ackermann in der ersten Equipe und kam zu vereinzelten Einsätzen mit der ersten Mannschaft, wo sie durch ihre kämpferische Leistung im Angriff sowie in der Deckung punkten konnte.

Der LC Brühl freut sich, in der kommenden Saison drei Spielerinnen aus der eigenen Nachwuchsabteilung in der ersten Mannschaft zu sehen. Gleichzeitig schliessen die St. Gallerinnen ihre Kaderplanung für die Saison 2021/22 ab.

Malin, Kati und Mirj wir freuen uns, euch in der kommenden Saison im Brühler Dress zu sehen!

Bilder: Felix Walker

Die TOP 3 der Swiss Handball Awards stehen fest!
(swiss handball awards) 24 Spielerinnen und Spieler, 6 Trainer und 6 Schiedsrichter sind für die begehrten 12 Swiss Handball Awards für die Saison 2020/21 nominiert! Das Wahlgremium bestehend aus Trainer, Co-Trainer, Captain, ausgewählten Funktionären und Handball-Journalisten hat die TOP 3 je Kategorie gewählt. Zudem haben die Handballfans «ihren» Publikumsliebling der QHL und SPL1 gewählt. Dazu freuen sich auch die Mobiliar Topscorer der QHL und SPL1 auf ihre Awards.
Unter den Nominierten finden sich mit Tabea Schmid, Malin Altherr (Newcomer Frauen) und Martina Pavic (MVP Frauen) drei Brühlerinnen. Mit Kerstin Kündig (Swiss Player Frauen) ist eine weitere ehemalige Brühlerin nominiert.

Herzlichen Dank dem Wahlgremium und allen Handballfans für die wertvolle Mitarbeit!

And the winners are…

Am Donnerstag, 1. Juli 2021 um 19 Uhr wird die digitale Swiss Handball Awards Show auf handballtv.ch, Youtube HBW und den weiteren Online-Channels von Handballworld ausgestrahlt.

Hier geht’s zum Booklet mit den Nominierten.

Bilder: Swiss Handball Awards

(ms) Der LC Brühl Handball setzt auch neben dem Spielfeld auf ein Team aus qualifizierten Fachleuten. Ab dem 1. Juli 2021 stösst hierfür Matthias Schlageter zu den Brühlerinnen. Der 32-jährige studierte Sportmanager übernimmt in einem Teilzeitpensum den Bereich Marketing/Organisation und zeichnet sich für die Medienarbeit des Vereins verantwortlich.

Matthias Schlageter amtet aktuell mit einem Pensum von 100 Prozent beim Schweizerischen Handball-Verband (SHV) und ist dort seit gut fünf Jahren mit der Medienarbeit der höchsten Männer- und Frauenliga beauftragt, fungiert als Stellvertreter des SHV-Medienchefs und übernahm in der Vergangenheit auch weitreichende Aufgaben im Bereich der Ligen. Zu Gunsten des LC Brühl wird er das Pensum beim SHV auf 50 Prozent reduzieren.

Bei den Brühlerinnen wird der Sportmanager umfangreiche Aufgaben im Bereich Marketing/Organisation und Medien übernehmen. Neben der Betreuung des bestehenden Pools an Sponsoren und Partnern wird der deutsch-schweizerische Doppelbürger auch in der Akquise von neuen Unterstützern tätig sein. Zudem wird er die Interessen der Brühlerinnen in verschiedenen lokalen und regionalen Gremien vertreten. Die Verantwortung im Bereich Medien runden das Profil ab.

Matthias Schlageter sagt zu seinem zukünftigen Engagement: „Es freut mich sehr, dass der Vorstand des LC Brühl mir die Möglichkeit bietet, meine Ideen und Erfahrungen bei einem Spitzenclub mit breiter Juniorinnen-Basis ausführen zu dürfen. Als Traditionsverein in der Schweizer Handballszene steht der LCB für eine verlässliche, nachhaltige und erfolgreiche Vereinsarbeit, deren Zukunft ich gerne mitgestalten und prägen möchte.“

LCB-Präsident Alex Zehntner zeigt sich erfreut über die bevorstehende Zusammenarbeit und meint: „Wir freuen uns sehr, Matthias an Bord zu haben. Mit seinen ausgewiesenen Kenntnissen in den Bereichen Marketing und Organisation wie auch Medienarbeit und Social Media machen wir einen weiteren Schritt Richtung Professionalisierung unserer Vereinsorganisation.“
Der LC Brühl Handball heisst Matthias Schlageter herzlich willkommen in den eigenen Reihen und freut sich auf die gemeinsame Zeit.

(pb) Die Brühlerinnen unterliegen auch im dritten Spiel der Best-of-3-Serie und müssen den diesjährigen Schweizer Meistertitel dem LK Zug überlassen.

Das dritte Playoffspiel am Montag startete temporeich und Brühl konnte wie in den vergangen zwei Partien bis zur zehnten Spielminute mit 7:5 vorlegen. Im Anschluss schien sich der bisherige Spielverlauf zu wiederholen: Zug startete die Aufholjagd, glich aus und konnte kurz darauf in Führung gehen. Die Brühlerinnen kämpften zwar beherzt, leisteten sich aber Fehler, die Zug hartnäckig ausnutze und scheiterten im Abschluss vermehrt an Zugs Torfrau Jennifer Abt. So führte der LK Zug zur Halbzeitpause mit 13:16.

Auch nach dem Seitenwechsel war das Spiel auf Brühler Seiten von zu vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen geprägt. Gleichzeitig harzte es in der St. Galler Deckung und so erzielten die beiden Zuger Rückraumwerferinnen Charlotte Kähr und Celia Heinzer gemeinsam nicht weniger als 16 Tore. Die St. Gallerinnen kamen nicht mehr als auf ein 21:24 heran, für eine weitere Aufholjagd reichte es den Ostschweizerinnen nicht mehr, zumal die St. Galler Equipe ihre Fehlerquote nicht in den Griff bekam. Schlussendlich mussten sich die Brühlerinnen mit 29:33 geschlagen geben und den Meistertitel dem LK Zug überlassen. Zur besten Brühlerin wurde Tabea Schmid ausgezeichnet, die sechs Treffer aus sechs Versuchen erzielte. Rückblickend lässt sich sagen, dass Zug über die drei Partien mehr Konstanz auf dem Parkett gezeigt hatte und sich verdient zum Meister kürte. In diesem Sinne Gratulation an das Team des LK Zug!

Die Brühlerinnen verabschieden sich nach dieser intensiven Playoff-Zeit in die Saisonpause. Saisonrückblickend dürfen die St. Gallerinnen aber ein positives Fazit ziehen. Mit einer jungen, neu formierten Mannschaft und einem neuen Headcoach war man in die Saison 2020/21 gestartet, hatte nicht nur die Haupt- sondern auch die Finalrunde als Leader abgeschlossen und sich gegen den HSC Kreuzlingen in nur zwei Spielen für die Playoff-Finals qualifiziert. Dass es in diesen nicht mit dem Siegen geklappt hat, schmerzt natürlich. Trotzdem darf die Equipe auf ihre Saisonleistung stolz sein und wird in der kommenden Saison wieder angreifen. Hopp Brühl!

LC Brühl Handball – LK Zug 29:33 (13:16)
AXA Arena Winterthur – 50 Zuschauer – Brunner Arthur / Salah Morad

Strafen: Ein mal 2 Minuten gegen Brühl, vier mal 2 Minuten gegen Zug.

LC Brühl: Dokovic (2 Paraden) / F. Schlachter (6 Paraden); Ackermann, Altherr (3), Betschart (7), Brunner (1), Gutkowska (2), Lüscher (3), Pavic (6/2), M. Schlachter, Schmid (6), Schnyder, Simova (1), Stacher.

LK Zug: Abt (11 Paraden) / Booijink / Ligue (3 Paraden); Baumann (2), Cavallari, Estermann (7), Eugster, Gwerder (2), Heinzer (7/1), Hess (4), Jónsdóttir, Kähr (9/2), Spieler (2), Steinmann, Stutz, Tschamper.

Bemerkungen: Brühl ohne Fudge, Forizs und Tomasini (alle verletzt).

Fotos: Felix Walker

(pb) Am Pfingstmontag steht für die Brühler Equipe das dritte Playoff-Finalspiel an. In der Best-of-5-Serie steht es 2:0 zu Gunsten des LK Zug.

Nach den beiden äusserst ärgerlichen Niederlagen in den ersten beiden Finalspielen wollten die St. Gallerinnen am Montag noch einmal Vollgas geben, um den ersten Sieg in der Finalserie nach Hause zu nehmen.

Dazu benötigen die Ostschweizerinnen aber einen über die gesamte Spielzeit disziplinierten und konzentrierten Auftritt und dürfen sich keine Schwächephasen mehr erlauben. Auch wollen die St. Gallerinnen die Fehlerquote möglichst tief halten und sich einen möglichen Vorsprung nicht mehr leichtfertig verspielen.

Für das dritte Finalspiel geniesst der LC Brühl Heimvorteil. Die 30 zur Verfügung stehenden Tickets sind bereits alle vergeben. Brühler Fans können die Partie aber auf SRF sport live (ob SRF zwei oder SRF info wird kurzfristig entschieden) mitverfolgen.
Let’s make it a green day, Hopp Brühl!

Spieldaten:
Runde 3 Montag, 24. Mai, 17:00 Uhr: LC Brühl Handball – LK Zug Ev.
Runde 4 Freitag, 28. Mai, 20:15 Uhr: LK Zug – LC Brühl Handball
Ev. Runde 5 Sonntag, 30. Mai, 13:15 Uhr: LC Brühl Handball – LK Zug

Alle Spiele der SPL1 Finalserie werden in der AXA Arena in Winterthur gespielt.

Fotos: Felix Walker

(pb) Am vergangenen Freitag unterlagen die Brühlerinnen im zweiten Playoffspiel erneut knapp mit 22:24. Eine Schwächephase kurz vor und nach dem Seitenwechsel kostete die St. Gallerinnen den Vorsprung und den Sieg. Zug führt nun in der Best-of-5-Serie mit 2:0.

Nach der ärgerlichen Niederlage nach Verlängerung im ersten Playoffspiel waren die Brühlerinnen am Freitag bereit sich zurückzukämpfen. So starteten die Ostschweizerinnen erneut konzentriert und die Startphase gestaltete sich ähnlich wie im ersten Spiel: Brühl stand in der Abwehr kompakt, konnte sich auf Torfrau Sladana Dokovic verlassen und erarbeitete sich im Angriff Tor um Tor. Dem LK Zug gelang erst in der siebten Spielminute der erste Treffer, im Anschluss pendelte sich ein zwei-Tore-Vorsprung der Ostschweizerinnen ein. Diesen konnten die Equipe um Headcoach Nico Andersson dank diszipliniertem Spiel weiter ausbauen (6:12 in der 23. Minute). Im Anschluss schien der Brühler Spielfluss aufgrund von Zeitstrafen aber ins Stocken zu geraten. Zug wusste dies auszunutzen und verkürzte bis zur Pause auf 10:12.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt die St. Galler Baisse an. Zug glich zum Unentschieden aus und ging bis zur 39. Minute gar mit 16:12 in Führung. Die Brühlerinnen agierten während dieser Phase im Angriff zu wenig torgefährlich und zu fehlerhaft. Auch schien die St. Galler Deckung nicht mehr so abgeklärt und kompakt zu stehen wie noch in der Startphase. Nichtsdestotrotz kämpfte sich die St. Galler Equipe noch einmal auf 22:21 zurück, musste dem LK Zug schlussendlich aber den 24:22-Sieg lassen.

Diese Niederlage ist erneut ärgerlich, führte das Brühler Team in der ersten Halbzeit doch klar mit sechs Toren und gab diese nach einer 15-minutige Schwächephase aus der Hand. Trotzdem ist noch nichts verloren und die St. Gallerinnen werden am Montag erneut alles in die Waagschale werfen, um den ersten Sieg in der Best-of-5-Serie mit nach Hause zu nehmen. Hopp Brühl!

LK Zug – LC Brühl Handball 24:22 (10:12)
AXA Arena Winterthur – 50 Zuschauer – Meier Simon / Henning Simon

Strafen: Je 5 mal 2 Minuten.

LK Zug: Abt (2 Paraden) / Booijink / Ligue (5 Paraden); Baumann (2), Cavallari (3), Estermann (1), Eugster (1), Gwerder (3), Heinzer (1), Hess, Jónsdóttir, Kähr (6), Spieler, Steinmann, Stutz (1/1), Tschamper (6/2).

LC Brühl: Dokovic (9 Paraden) / F. Schlachter; Ackermann, Altherr (3), Betschart (1), Brunner, Gutkowska (2), Lüscher (2), Pavic (7/4), M. Schlachter, Schmid (4), Schnyder (1), Simova (2), Stacher.

Bemerkungen: Brühl ohne Fudge, Forizs und Tomasini (alle verletzt).

Fotos: Felix Walker

(pb) Am Freitag steht für die Brühler SPL1 das zweite Playoff-Finalspiel an. Nach der äusserst knappen Niederlage nach Verlängerung am Dienstag, führt der LK Zug in der Best-of-5-Serie mit 1:0.

Nach der spannenden Partie vom vergangenen Dienstag, in der sich die beiden Equipen nichts schenkten und sich nach der Verlängerung mit 29:30 zu Gunsten der Zugerinnen trennten, geht es am Freitag mit dem zweiten Finalspiel weiter. Nach dem ersten Ärger über die knappe Niederlage haben die Brühlerinnen die Zwischenzeit intensiv für Regeneration sowie taktische Verbesserungen genutzt und sind nun für die Revanche bereit.
Um am Freitag einen Sieg einzufahren, benötigt die Equipe um Headcoach Nicolaj Andersson aber einen disziplinierten und konzentrierten Auftritt. Die Deckung soll erneut kompakt und aggressiv stehen und im Angriff will man die Fehlerquote weiter reduzieren. So erhoffen sich die St. Gallerinnen, mit dem LK Zug auf 1:1 gleichzuziehen.

Da es sich um das zweite Finalspiel handelt, geniesst der LK Zug in dieser Partie Heimvorteil. Für den LC Brühl bedeutet dies, dass aufgrund der Zuschauerbeschränkungen keine Tickets für die Winterthurer AXA Arena vergeben werden können. Brühler Fans können die Partie aber auf SRF sport live (ob SRF zwei oder SRF info wird kurzfristig entschieden) mitverfolgen.
Let’s make it a green day, Hopp Brühl!

Spieldaten:
Runde 2 Freitag, 21. Mai, 20:30 Uhr: LK Zug – LC Brühl Handball
Runde 3 Montag, 24. Mai, 17:00 Uhr: LC Brühl Handball – LK Zug
Ev.Runde 4 Freitag, 28. Mai, 20:15 Uhr: LK Zug – LC Brühl Handball
Ev. Runde 5 Sonntag, 30. Mai, 13:15 Uhr: LC Brühl Handball – LK Zug

Alle Spiele der SPL1 Finalserie werden in der AXA Arena in Winterthur gespielt.

Fotos: Felix Walker

(pb) Auf kommende Saison verlassen gleich sieben Spielerinnen das SPL1 Team des LC Brühl. Darunter sind zahlreiche Brühler Eigengewächse und langjährige Teamstützen. Ein Überblick.

Kathryn Fudge

Die grossgewachsene Rückraumspielerin stiess 2012 zum St. Galler Verein, entwickelte sich seither zu einem Routinier und wichtigen Teamstütze und durfte mit Brühl einige Titel feiern. Die gebürtige Britin wird nach der laufenden Saison ihre Aktivkarriere beenden. «Ich freue mich darauf, mehr Zeit zu haben und spontan Dinge unternehmen zu können. Wenn es Corona zulässt, werde ich auch öfters wieder zu meiner Familie nach Grossbritannien fliegen.», so Fuggy. «Ich werde es vermissen, Handball zu spielen und mit dem Team auf dem Feld zu kämpfen und gemeinsam zu siegen oder verlieren. Auch werden mir das Fussballspielen in den Montagtrainings fehlen.» 😉

Marina Schlachter

Die Rückraumspielerin stiess als Juniorin 2007 zum Verein und darf deshalb als Brühler Eigengewächs bezeichnet werden. Nach dem Durchlaufen sämtlicher Nachwuchsstufen gelang Schlachter der Sprung in die erste Brühler Mannschaft. Trotz zweier schwerer Knieverletzungen entwickelte sich Schlachter zur Abwehrspezialistin im Brühler Team und gilt mit ihrer langjährigen SPL1-Erfahrung ebenfalls als wichtige Teamstütze. Schlachter zieht mit ihrem Freund auf die kommende Saison nach Dänemark. «Ich freue mich riesig auf das neue Abenteuer im Norden, werde aber die ganze LCB-Familie vermissen.», sagt die 27-Jährige.

Andrina Schnyder
Mit Andrina Schnyder beendet ein weiteres Brühler Eigengewächs nach der laufenden Saison ihre Handballkarriere. Die 25-Jährige spielt seit 2002 im Verein und durchlief sämtliche Juniorinnenstufen. In ihrer Zeit in der SPL1 war Schnyder vom Verletzungspech geplagt, kämpfte sich aber von einer Kreuzbandverletzung zurück und entwickelte sich zur Abwehrspezialistin. Zu ihrem Rücktritt meint die junge Primarlehrerin: «Ich werde die Zeit mit der Mannschaft und die gemeinsamen Teamerfolge vermissen. Das Team ist für mich eine zweite Familie geworden.» Trotzdem freut sich Schnyder darauf, neue Sportarten zu entdecken und selbst bestimmen zu können, welche Sportart- und übung sie machen will.

Seline Stacher
Auch Seline Stacher ist ein Brühler Eigengewächs und dem Verein seit 2007 treu. Nachdem die flinke Flügelspielerin zahlreiche Nachwuchsequipen durchlaufen hatte, stand sie in den vergangen zwei Saison für die Brühler SPL1 im Einsatz. Stacher wird den Verein nach der aktuellen Saison verlassen. Dem Handballsport kehrt die junge Sekundarlehrerin aber nicht komplett den Rücken, denn sie sucht beim HC Arbon in der SPL2 eine neue Herausforderung. Was sie am meisten vermissen wird? «Die Siegespasta vor den Heimspielen.», meint die Flügelspielerin schmunzelnd 😊.

Andrea Giger
Ein Abgang, der bereits vor Start der Saison feststand, war Andrea «Pämpi» Giger. Die Torfrau entschied sich nach zahlreichen Gehirnerschütterungen schweren Herzens zum Rücktritt aus dem Leistungssport. Dem LC Brühl bleibt Giger, die ebenfalls sämtliche Brühler Juniorinnenstufen durchlaufen hatte, als Social Media Verantwortliche und Torwarttrainerin des U13 erhalten. «Ich freue mich auf die Zeit, die ich nun vermehrt mit meinen Freunden und meiner Familie verbringen kann, werde öfters kochen oder backen und sofern möglich spontan verreisen oder neue Sportarten ausprobieren.»

Daria Betschart
Mit Daria Betschart beendet eine weitere Brühlerin ihre Aktivkarriere. Die Linkshänderin war auf diese Saison zum LC Brühl gestossen, tritt nun aus persönlichen und beruflichen Gründen vom Leistungssport zurück und will sich neu zu 100% auf ihre neue Arbeitsstelle konzentrieren. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung und auf die freie Zeit, die ich mit Wandern, Joggen oder Biken geniessen kann. Der Handballsport und das gemeinsame Kämpfen im Team werden mir aber fehlen, denn ich habe seit ich ein Kind war Handball gespielt.»

Tabea Schmid
Tabea Schmid verlässt den LC Brühl auf die kommende Saison zumindest temporär. Die erst 17-jährige Kreisläuferin, die seit 2012 für den LCB spielt, wird im kommenden Jahr einen Sprachaufenthalt in Achenheim (Frankreich) absolvieren und für das dortige Team spielen. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, neue Leute kennenzulernen und mich persönlich weiterzuentwickeln. Das ist eine riesige Erfahrung und ich hoffe, gleichzeitig besser Französisch zu lernen.», sagt die Brühler Kreisläuferin. Vermissen wird sie vor allem Ihr Umfeld von Familie und Mitspielerinnen.

Fuggy, Marina, Ändu, Seline, Pämpi, Daria und Tabea vielen Dank für euren jahrelangen und unermüdlichen Einsatz für den LC Brühl! Wir wünschen euch alles Beste für eure sportliche und private Zukunft und freuen uns, euch bei Gelegenheit einmal in der Halle anzutreffen! 😊