(pb) Für die kommende Saison verpflichtet der LC Brühl zwei neue Spielerinnen für das SPL1-Kader. Auf der rechten Flügelposition verstärkt Matea Baric das Kader, im Rückraum sorgt Mathilde Schæfer für Verstärkung. Zum SPL2-Team stösst mit Mia Kernatsch eine ehemalige Juniorin wieder zu Brühl.

Mit Matea Baric stösst eine flinke Linkshänderin zu den St. Gallerinnen. Die österreichische Flügelspielerin, die sich vor einigen Wochen im Probetraining in St. Gallen empfohlen hatte, spielt aktuell bei den MGA Fivers Wien in der ersten Österreichischen Liga. Die 23-Jährige und 1.62m grosse Baric überzeugt vor allem mit ihrer Sprungkraft und ihrer Wurftechnik.

Mit Mathilde Schæfer konnte der LC Brühl eine grossgewachsene Rückraumspielerin für sich gewinnen. Die 1.84m grosse Schæfer mit Spielerposition Rückraum links gilt als Innenblockspezialistin und soll die Brühler Abwehr sowie den Angriff weiter verstärken. Die 23-jährige Dänin spielte von 2014 bis 2019 für Odense Håndbol und konnte dort Erfahrung in der Champions League sammeln (unter anderem gegen Györi ETO KC). Anfang 2021 wechselte Schæfer von Nykøbing Falster Håndbold (1. Dänische Liga) nach DHG Odense (2. Dänische Liga).

Herzlich Willkommen beim LC Brühl, Matea und Mathilde!

Zum SPL2-Team des LC Brühl kehrt eine ehemalige Juniorin zurück. Mia Kernatsch wechselt auf kommende Saison vom SV Allensbach zu den St. Gallerinnen. Die 18-jährige Rückraumspielerin hatte bereits im Juniorinnenalter beim LC Brühl gespielt, ehe ihr Handballerischer Weg weiter zur HSG Blomberg-Lippe und zum SV Allensbach führte. Kernatsch soll im SPL2-Team Spielerfahrung sammeln können und an die erste Mannschaft herangeführt werden.

Willkommen zurück beim LC Brühl Mia!

Bildcredits
Foto Matea Baric: MGA Fivers Wien
Foto Mathilde Schaefer: Odense HC
Foto Mia Kernatsch: SV Allensbach

(Katja Bopp) Aufgrund der immer noch geltenden Schutzmassnahmen rund um die COVID-19 Pandemie werden die 10. Swiss Handball Awards auch in diesem Jahr in angepasster Form durchgeführt. Erstmals wird eine digitale Awards-Show produziert, wo die Siegerinnen und Sieger bekannt werden und ihre Awards persönlich in Empfang nehmen können. Interviews, Aufnahmen von Aussenstationen, roter Teppich, Saison-Highlights und Überraschungsgäste runden dieses glamouröse Eventformat ab. Ausgestrahlt wird die digitale Swiss Handball Awards-Show wegen der länger dauernden QHL-Meisterschaft nicht schon am 8. Juni, wie ursprünglich kommuniziert, sondern neu am Donnerstag 1. Juli 2021 um 19 Uhr auf handballtv.ch und auf dem YouTube Channel von Handballworld.

Fans können ebenfalls wählen
Die SiegerInnen in den Kategorien MVP, Swiss Player, Newcomer, Trainer und bestes Schiedsrichterpaar werden wie immer durch das Fachgremium (Trainer, Captain, Manager, Co-Trainer und ausgewählte Journalisten und SHV Funktionäre) gewählt. Auch die beiden Mobiliar Topscorer werden geehrt.

Ab dem 5. Mai können auch alle Schweizer Handballerinnen und Handballer und alle Fans ihre SPL1 Lieblingsspielerin und ihren QHL Lieblingsspieler wählen. Diese beiden durch die Handball-Community gewählten Sieger erhalten dann am 1. Juli den Publikumsaward überreicht.

Agenda
Die Ergebnisse der Wahlgremien werden zweistufig kommuniziert. Am Donnerstag, 10. Juni werden die TOP-3 je Kategorie bekanntgegeben und am Donnerstag, 1. Juli, ab 19 Uhr werden alle Siegerinnen und Sieger in der «Awards-Show 2021» verkündet!

Wir wünschen allen einen erfolgreichen Saisonabschluss und freuen uns, wenn es am 1. Juli 2021 wieder heisst: We celebrate the Stars!

Weitere Infos unter: www.swisshandballawards.ch

Bild: Handballworld AG

(pb) Am vergangenen Samstag gastierten die Brühlerinnen im zweiten Playoff-Halbfinal beim HSC Kreuzlingen. Dank dem 20:24-Sieg ziehen die St. Gallerinnen in die Playoff-Finalspiele ein, wo sie auf den LK Zug treffen werden.

Nach dem äusserts knappen Sieg im ersten Halbfinal-Playoff vom vergangenen Mittwoch, wusste das Brühler Team, dass es sich mit einem Sieg den Einzug in die Playoff-Finalspiele sichern konnte. Dementsprechend starteten die St. Gallerinnen mit konzentriertem Deckungs- und Angriffsspiel und konnten in der Startphase sogleich mit 1:4 vorlegen. Im Anschluss häuften sich aber die Fehler auf St. Galler Seiten, weshalb Kreuzlingen bis zur 17. Spielminute auf 6:7 aufschloss und kurze Zeit später den Ausgleichstreffer durch Vanda Gulyas erzielte. Bis zum Seitenwechsel gestaltete sich das Aufeinandertreffen ausgeglichen. beide Equipen leisteten sich kleinere Fehler, stellten aber gleichzeitig eine aggressive Deckung, was die insgesamt elf Zwei-Minuten-Strafen über die gesamte Spielzeit veranschaulichen. Nach 30. Minuten wurde beim Stand von 11:11 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren es die Brühlerinnen, die das Spielgeschehen diktierten. Einerseits konnten sich die St. Gallerinnen auf ihr Torhüterinnengespann mit Dokovic/Schlachter verlassen. Sladana Dokovic sorgte mit ihren elf Paraden für sicheren Rückhalt, ihre Positionskollegin Fabia Schlachter stellte die Kreuzlinger 7m-Torschützinnen mehr als einmal vor Probleme. Gleichzeitig stellen die St. Gallerinnen Kreuzlingens 7:6-Angriffsspiel unter Druck und konnten mit schnellem Umschaltspiel Tore erzielen. Aus dem Kollektiv ragte Kreisläuferin Tabea Schmid heraus, die mit acht Toren aus zehn Versuchen zu überzeugen wusste. Dadurch erspielten sich die Brühlerinnen einen komfortablen Vorsprung von vier Toren. Kreuzlingen kam zwar immer wieder heran, fand bis zum Schlusspfiff aber keine Mittel mehr, zur Brühler Equipe aufzuschliessen. Die Brühler SPL1 siegte somit mit 20:24 und sichert sich den Einzug in die Playoff-Finals. Dort trifft die Equipe um Trainergespann Andersson/Svajlen in der Best-of-5-Serie auf den LK Zug. Hopp Brühl!

HSC Kreuzlingen – LC Brühl Handball 20:24 (11:11)
Kreuzlingen Egelsee – 50 Zuschauer – Hennig Simon/Meier Simon

Strafen: Fünf mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen, sechs mal 2 Minuten gegen Brühl.

LC Brühl: Dokovic (11 Paraden) / F. Schlachter (2 Parade); Ackermann, Altherr (3), Brunner, Gutkowska (4/2), Lüscher (3), Pavic (4/1), M. Schlachter, Schmid (8), Schnyder, Simova (2), Stacher.

Kreuzlingen: Wörner (5 Paraden)/ Federau (6 Paraden); Gulyas (2), Heinstadt, Klein, Lischka, Marku (3), Mayer (2), Novotna (2), Olsovska, Rothacker, Singer-Duhanaj, Skoricova (6/4), Tissekker (2/2), Weidmann (3).

Fotos: Felix Walker

(pb) Am vergangenen Mittwoch empfingen die Brühlerinnen im ersten Spiel der Halbfinalplayoffs den HSC Kreuzlingen. Nach umkämpfter Partie und Verlängerung siegten die St. Gallerinnen knapp mit 28:27 und legen damit in der best-of-3-Serie mit 1:0 vor.
Gleich am Samstag startet das zweite Halbfinal-Playoffspiel um 18:30 Uhr in der Sporthalle Egelsee in Kreuzlingen. Hopp Brühl!

Für die Brühler Equipe war am Mittwoch klar, dass alles andere als ein Sieg im ersten Halbfinalplayoff eine Enttäuschung wäre. Gleichzeitig war der Mannschaft um Headcoach Nicolaj Andersson bewusst, dass dazu eine geschlossene Teamleistung mit grossem Einsatz und Kampfgeist gefragt sein wird. So war die Vorfreude auf Seiten der St. Gallerinnen entsprechend gross und der Start gelang den Brühlerinnen gut. In der sechsten Minute führte das Heimteam mit 4:2, Kreuzlingen blieb aber hartnäckig, erspielte sich ein Unentschieden und im Anschluss einen drei-Tore-Vorsprung. Die Brühlerinnen standen zu diesem Zeitpunkt zwar in der Abwehr kompakt, leisteten sich aber im Angriff zu viele Fehler. Trotzdem blieb die Brühler Moral ungebrochen und so kämpften sich die St. Gallerinnen immerhin etwas zurück. Zur Pause führte Kreuzlingen noch mit zwei Toren (11:13).

Nach dem Seitenwechsel starteten die Brühlerinnen gut und Malin Altherr gelang nach knapp sechs Minuten der Ausgleichstreffer. Im Anschluss gestaltete sich die Partie ausgeglichen, ehe Brühl eine gute Phase einzog und sich dank aggressiver Abwehr und geduldigem Angriffsspiel einen 22:18-Vorpsrung erspielte. Kreuzlingens Trainerbank reagierte mit einem Team Time-Out und schickte seine Torhüterin auf die Wechselbank, um im Angriff mit einer siebten Feldspielerin zu agieren. Diese Taktik und einige Fehler auf St. Galler Seiten führten zum erneuten Ausgleichstreffer in der 59. Minute durch Isabel Tissekker (24:24). Brühl verpasste im nächsten Angriff die Chance auf den Führungstreffer und so ging das Aufeinandertreffen in die Verlängerung.

Zu Beginn der Verlängerung erzielte Katarina Simova und Malin Altherr gleich zwei Tore. Simova, die für die verletzte Kathryn Fudge auf dem linken Rückraum spielte, machte ihre Sache gut und erzielte in der gesamten Partie sechs Tore. Kreuzlingen liess sich aber nicht beeindrucken, glich erneut aus und läutete eine fehlerreiche Phase ein, die auf beiden Seiten von fehlerhaftem Spiel geprägt war. Die Brühler Equipe blieb konzentriert, kämpfte in der Verteidigung um jeden Ball und versuchte im Angriff geduldig zu spielen. Malin Altherr war es schliesslich, die 20 Sekunden vor Schluss den Siegestreffer zum 28:27 erzielte und ihre Equipe im ersten Halbfinalplayoff jubeln liess.

Mit diesem Sieg legen die St. Gallerinnen in der Best-of-3-Serie mit 1:0 vor. Nun gilt es, die restliche Woche für die Vorbereitung auf das nächste Spiel am Samstag zu nutzen. Dort will die Brühler Equipe vor allem ihre Fehlerquote minimieren, erneut eine geschlossene und kämpferische Teamleistung abrufen und sich hoffentlich den nächsten Sieg und somit den Einzug in die Playoff-Finals sichern. Die Partie am Samstag findet ab 18:30 Uhr in der Sporthalle Egelsee in Kreuzlingen statt und wir live auf handballtv.ch übertragen. Hopp Brühl!

Hier geht’s zum Spielbericht aus Sicht von Kreuzlingen.

LC Brühl Handball – HSC Kreuzlingen 28:27 (11:13; 24:24)
St. Gallen Kreuzbleiche – 50 Zuschauer – Castiñerias José/Zwahlen Walter

Strafen: Zwei mal 2 Minuten gegen Brühl, drei mal 2 Minuten gegen Brühl.

LC Brühl: Dokovic (10 Paraden) / F. Schlachter (1 Parade); Ackermann, Altherr (7/2), Betschart, Brunner, Gutkowska (1), Lüscher (7), Mosimann, Pavic (3), M. Schlachter, Schmid (3), Schnyder (1), Simova (6), Stacher.

Kreuzlingen: Wörner (5 Paraden)/ Federau (5 Paraden); Gulyas (3), Heinstadt, Klein (1), Lischka, Marku (6), Mayer, Novotna (1), Olsovska (5), Rothacker, Singer-Duhanaj (1), Skoricova (3/1), Tissekker (5/4), Weidmann (2).

Fotos: Felix Walker

(pb) Am kommenden Mittwoch starten die Brühlerinnen im ersten Halbfinal-Playoff gegen den HSC Kreuzlingen. Anpfiff in der St. Galler Kreuzbleiche ist 20:15 Uhr. Hopp Brühl!

Nach dem Cup-Aus steht für die St. Galler Equipe gleich der nächste Ernstkampf an. Am Mittwoch heisst es in der Kreuzbleiche: Halbfinal-Playoff! Dabei treffen die St. Gallerinnen auf das Team des HSC Kreuzlingen, das die Finalrunde auf dem vierten Tabellenrang abgeschlossen hat. Die Brühlerinnen, ihrerseits Erstplatzierte der Finalrunde, gehen als Leader und mit Heimvorteil in das erste Halbfinal-Playoff. Allerdings weiss die Mannschaft um Headcoach Nicolaj Andersson auch, dass der Einzug in die Playoff-Finals kein Selbstläufer werden wird.

So erwarten die Ostschweizerinnen ein aufmüpfig aufspielendes Kreuzlingen, das gewillt sein wird, den Brühlerinnen ein Bein zu stellen. Die St. Gallerinnen wollen deshalb mit Teamgeist, Kampf und Willen auftreten, die im Training besprochenen Anweisungen umsetzen und die Fehlerquote möglichst tief halten. Gleichzeitig will die Brühler Equipe den Kreuzlinger Angriff bestmöglich in Schach halten und eine solide Verteidigung stellen, um in der Best-of-3-Serie der Halbfinal-Playoffs vorlegen zu können.

Dabei freuen sich die Brühlerinnen auf 50 zugelassene Zuschauerinnen und Zuschauer in der Kreuzbleichehalle. Alle Tickets für die Partie sind bereits ausverkauft. Für Fans, die keine Tickets ergattern konnten, wird die Partie im Livestream, kommentiert von Brühls Ehemaliger Azra Mustafoska, übertragen. Hopp Brühl!

Die Übersicht zu den SPL1 Playoffs findet ihr im Mediaguide oder unter handball.ch.

(ms/handball.ch) Die höchste Schweizer Frauenliga beschreitet neue Wege. Die in wenigen Wochen bevorstehende Playoff-Finalserie der SPAR Premium League 1 (SPL1) findet in der AXA Arena in Winterthur statt. Bis zu fünf Endspiele um den Titel werden dann in der Eulachstadt ausgetragen und live im TV ausgestrahlt.

Novum für den Schweizer Frauenhandball. Zum ersten Mal in der Geschichte der SPAR Premium League findet die Meisterschaftsentscheidung an einem neutralen Ort statt. Die komplette Finalserie der höchsten nationalen Liga wird auf neutralem Boden in Winterthur gespielt. Für die zwei Finalistinnen und die Liga bieten sich dabei zahlreiche spannende Chancen.

Moderne und handballerfahrene Infrastruktur
Die AXA Arena in Winterthur ist in Handballkreisen bestens bekannt als Heimspielstätte der QHL-Mannschaft von Pfadi Winterthur. Darüber hinaus figuriert die 2018 eröffnete Arena als Sportstätte für weitere Indoor Sportarten wie Unihockey und auch die besten Schweizer Volleyballerinnen und Volleyballer waren jüngst zu Gast in der Eulachstadt. Gerade auch während der Corona-Pandemie war die AXA Arena mehrfach Gastgeberin von Sportevents und ist daher prädestiniert für Sportveranstaltungen auf Basis der geltenden Corona-Vorschriften.

Für die Verantwortlichen der SPAR Premium League bietet die moderne Infrastruktur in Winterthur ein spannendes Gesamtpaket, zu dem auch TV-Präsenz gehört. „Von der Lage und dem Setup ist die Arena ideal für uns“, erklärt der SPL Vorstand. „Gerade in einer Zeit, in der die Clubs nur sehr wenigen Fans Zutritt in die Halle gewähren können, wollen wir die Zuschauerinnen und Zuschauer vor dem Bildschirm mit einem attraktiven Gesamtprodukt fesseln“, so die Verantwortlichen weiter. Da trifft es sich gut, dass die Partien dank dem SRF live im TV zu sehen sein werden (genaue Sendeplatzierung folgt).

Für die Playoff-Finalserie der SPL1 gelten seit einigen Jahren höhere Anforderungen an die Infrastruktur. Dazu zählt vorderhand ein Handballboden, der frei von Linien anderer Sportarten ist. In der Vergangenheit wurde dieser jeweils vor den Partien von freiwilligen Helfern an den Spielorten verlegt. Diese schweisstreibende Arbeit entfällt nun komplett. Zudem bietet das Multimedia-Angebot der AXA Arena sowohl der Liga wie auch den Finalistinnen zahlreiche attraktive Möglichkeiten im Bereich der Werbe- und Partnerplatzierung.

Finalistinnen werden in Kürze ermittelt
Wer dann ab dem 18. Mai in der AXA Arena auflaufen wird, ist aktuell noch offen. Am 28. April starten die Playoffs der SPL1 zunächst mit den Halbfinalserien im Modus best-of-3. Finalrundengewinner LC Brühl Handball misst sich dann mit Herausforderer HSC Kreuzlingen in einer reinen Ostschweizer Affiche. Zum Innerschweizer Duell kommt es in der zweiten Halbfinalpaarung zwischen den Spono Eagles aus Nottwil und dem LK Zug. Zwei der vier Teams werden dann in den Genuss einer Finalserie kommen, die bis zu fünfmal in Winterthur gastieren wird (Modus best-of-5).

Foto: Martin Deuring

(pb) Am vergangenen Samstag empfing die Brühler SPL1 im ½-Finale des Schweizer Cup das Team des Ligakonkurrenten LK Zug. Die Brühlerinnen verpassen bei der deutlichen 24:33-Niederlage den Einzug ins Cupfinale.

Das Ziel am Samstag war klar definiert: Mit einem konzentrierten Auftritt wollten sich die St. Gallerinnen einen Sieg und somit den Einzug in das Cupfinale sichern. Dies schien in den Startminuten auch zu gelingen: Die St. Gallerinnen starteten konzentriert im Angriff wie in der Verteidigung und konnten trotz doppelter Unterzahl bis zur sechsten Minute mit 4:1 vorlegen. Auch im Anschluss arbeiteten die Ostschweizerinnen in der Defense kompakt und spielten im Angriff ihre Spielzüge, wodurch vor allem über den Rückraum oder über Kreisanspiele Tore gelangen. Beim Stand von 8:6 in der 14. Minute schien die Partie zu Gunsten der Brühlerinnen zu verlaufen. Doch kurz darauf folgte der Einbruch auf Seiten der St. Gallerinnen. Absprachefehler in der Verteidigung und Unkonzentriertheiten, schlechte Chancenauswert oder technische Fehler im Angriff führten zum Ausgleichstreffer und kurz darauf zur erstmaligen Zuger Führung. Auch das Team Time-Out, das Headcoach Nicolaj Andersson als Antwort einsetzte, brachte nicht die gewünschte Wirkung, denn Zug führte bis zur Halbzeitpause mit 10:15.

Dass fünf Tore im Handballsport keine grosse Differenz darstellen müssen, war den St. Gallerinnen bewusst. Klar war aber auch, dass für eine Brühler Aufholjagd deutlich mehr Einsatz, Köpfchen und Kampfgeist in der zweiten Spielhälfte gefragt war. So trat das Heimteam mit deutlich mehr Präsenz auf, fand besser ins Spiel, kämpfte in der Abwehr und schloss dank dreier Tore in Folge durch Kathryn Fudge zum 15:19 auf. Es schien, als könnten die Brühlerinnen das Zuger Team in Bedrängnis bringen, doch das Gästeteam fand immer wieder Lücken in der Ostschweizer Abwehr und stellte die St. Gallerinnen im Angriff vermehrt vor Probleme oder zwang sie, aus schlechten Positionen abzuschliessen. Im Brühler Spiel schien es an diesem Tag zu harzen, denn auch das 7:6-Angriffsspiel der Brühlerinnen brachte nicht die gewünschte Wendung. Die St. Gallerinnen kämpften zwar bis zum Schluss, mussten die Zugerinnen aber weiter davonziehen lassen und scheiden mit dem Endresultat von 24:33 aus dem Schweizer Cup aus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass an diesem Tag auf Brühler Seiten zu viel nicht zusammengestimmt hat. Nach dem verdauten Frust gilt es für die St. Gallerinnen, in der kommenden Woche erneut alles zu geben, um für das erste Halbfinalplayoff am Mittwoch gegen Kreuzlingen bereit zu sein. Dort können die St. Gallerinnen zeigen, dass sie es besser können, Hopp Brühl!

LC Brühl Handball – LK Zug 24:33 (10:15)
St. Gallen Kreuzbleiche – 50 Zuschauer – Brunner Arthur / Salah Morad

Strafen:
4 mal 2 Minuten gegen Brühl, 3 mal 2 Minuten gegen Zug.

LC Brühl: Dokovic (3 Paraden) / F. Schlachter (5 Parade); Ackermann (1), Altherr (6), Brunner, Fudge (5), Gutkowska (5/3), Lüscher, Pavic (3), M. Schlachter, Schmid (2), Schnyder (1), Simova (1), Stacher.

LK Zug: Abt (12 Paraden) / Booijink / Ligue; Baumann, Cavallari (7), Estermann (1), Eugster (6), Heinzer (4), D. Hess (3), Jónsdóttir, Kähr (6), Spieler (1), Steinmann, Stutz (1), Tschamper (4/4).

(pb) Am kommenden Samstag treffen die Brühlerinnen im ½-Final des Schweizer Cup auf den Ligakonkurrenten LK Zug. Ab 19:00 Uhr haben die St. Gallerinnen in der Kreuzbleiche die Möglichkeit, sich für das Cupfinale vom 8. Mai in Gümligen zu qualifizieren.

Nach der Nationalmannschaftspause geht es für die St. Gallerinnen gleich mit einer wichtigen Cuppartie weiter. Mit dem LK Zug treffen die Ostschweizerinnen dabei auf einen Gegner, der die Brühler Equipe in der Finalrunde schon mehr als einmal geärgert hatte. Im Hin- und Rückspiel der Finalrunde musste sich die Brühler Mannschaft gegen Zug geschlagen geben, allerdings gelten für die Cuppartien bekanntlich eigene Regeln.

Das Team um Headcoach Nicolaj Andersson will deshalb am Samstag mit voller Konzentration, Kampfgeist und Teamwillen auftreten. Zudem gilt es, Zugs Rückraumwerferinnen wenig Spielraum zu lassen, in der Verteidigung kompakt und aggressiv zu arbeiten und im Angriff intelligent sowie mit Geduld zu spielen. Mit einem Sieg würden sich die St. Gallerinnen den Einzug ins Cupfinale, das am 8. Mai in der Mobiliar Arena in Gümligen ausgetragen wird, qualifizieren.
Für die Partie sind 50 Zuschauer vor Ort zugelassen. Die Brühlerinnen freuen sich auf die Unterstützung, denn die Tickets sind alle ausverkauft. Das Aufeinandertreffen kann auch über handballtv.ch mitverfolgt werden. Hopp Brühl!

(me/handball.ch) Die Schweizer Frauen verlieren das Rückspiel der WM-Playoffs zuhause gegen Tschechien mit 22:28 (11:14). Die Mannschaft von Trainer Martin Albertsen zeigt erneut einen tollen und beherzten Auftritt, kann den grossen Favoriten aber nicht stürzen. Tschechien lenkt das Spiel in der Mobiliar Arena nach der Pause in entscheidende Bahnen.

Spielverlauf
Die Schweiz erwischt den perfekten Auftakt und führt nach vier Minuten mit 3:0. Torhüterin Lea Schüpbach hält in der Startphase sehr stark, in der ersten Viertelstunde kommt sie mit fünf Paraden auf eine Quote von 50 Prozent. Tschechien findet jedoch ins Spiel, gleicht nach zwölf Minuten zum 5:5 aus und erarbeitet sich danach bis zur Pause kontinuierlich eine 14:11-Führung. Die Schweizerinnen sind in dieser Phase keinesfalls die schlechtere Mannschaft – aber sie nutzen ihre Chancen nicht. Zu oft scheitert das Heimteam mit freien Würfen an Keeperin Hana Muckova.

Direkt nach der Pause fällt die SHV-Auswahl in ein kleines Loch, begeht mehrere Fehler und kann die Ruhe nicht behalten. Es ist jene Phase, die Tschechien eiskalt ausnützt und dem Match die entscheidende Richtung gibt. Angeführt von der überragenden Marketa Jerabkova bauen die Gäste das Skore bis zur 41. Minute auf 19:12 aus. Den Schweizerinnen gelingt bis zu diesem Zeitpunkt nur ein einziger weiterer Treffer. Rückblickend ist es in den total 120 Minuten jene Viertelstunde, welche den Unterschied ausmacht.

Die junge Schweizer Auswahl ergibt sich aber trotz dieser Hypothek nie in ihr Schicksal, allen Widrigkeiten zum Trotz. Mit Kerstin Kündig und Daphne Gautschi erleiden zwei Teamstützen innert Kürze jeweils Oberschenkelprellungen, Martin Albertsen ist zu zahlreichen Wechseln gezwungen. Just dann gelingen den Schweizerinnen drei Tore in Folge zum 17:21, und es kehrt etwas Hoffnung zurück. Sie werfen daraufhin alles in die Waagschale, können den Rückstand gegen den erfahrenen Gegner aber nicht mehr verkleinern.

Analyse
Tschechien steigert sich im Vergleich zum Match vom Samstag in verschiedener Hinsicht. Torhüterin Hana Muckova pariert zwölf Würfe, darunter viele Topchancen. Die Tschechinnen sind wesentlich agiler in der Deckung und zwingen die Schweizerinnen im Gegensatz zum Hinspiel zu mehr Würfen aus der zweiten Reihe. Bis zur 20. Minute begehen die Tschechinnen keinen einzigen (!) technischen Fehler. Und die Gäste haben mit der 15-fachen Torschützin Marketa Jerabkova und der umsichtigen Regisseurin Kamila Kordovska zwei bestimmende Angreiferinnen in ihren Reihen.

Dass die Schweiz trotzdem so lange im Spiel bleibt, unterstreicht umso mehr die Qualität des Auftritts der Schweizerinnen in der ersten Halbzeit. Die Mannschaft von Trainer Martin Albertsen ist perfekt eingestellt. Sie verzeichnet in der ersten Halbzeit trotz der Intensität nur vier Ballverluste und erarbeitet sich immer wieder neue Topchancen. Der einzige Makel: Die SHV-Auswahl kann viele ihrer Möglichkeiten nicht verwerten.

In der zweiten Halbzeit zahlt die Schweiz dann Lehrgeld gegen einen erfahrenen Gegner. Mit dem grossen Rückstand auf der Anzeigetafel geht die Ruhe verloren, und die Zahl der Fehler nimmt merklich zu. Trotzdem geben sich die Schweizerinnen niemals auf. Als Sinnbild steht Charlotte Kähr, die nach dem Ausfall von Daphne Gautschi viel Verantwortung übernimmt und mit fünf Treffern beste Torschützin ist. Noëlle Frey zeigt in ihrem letzten Länderspiel ebenfalls eine bärenstarke Leistung.

Reaktionen
Noëlle Frey (letztes Länderspiel): «Es haben sich bei uns rund um die Pause ein paar Unkonzentrierten eingeschlichen, die wohl auf die Nervosität zurückzuführen waren. So haben wir uns den Rückstand eingehandelt. Ich muss der Mannschaft aber ein riesiges Kompliment machen. In der zweiten Halbzeit haben wir gekämpft wie die Löwen. Wir wollten unbedingt ins Spiel zurückkommen, aber die Aufholjagd hat einfach nicht sein sollen. Es ist schade, aber aus solchen Spielen kann man enorm viel mitnehmen und lernen.

Ich habe bis zuletzt gehofft, dass wir den Coup schaffen. Wenn wir zur WM gefahren wären, hätte ich meine Karriere um ein halbes Jahr verlängert. Die Mannschaft hat in den letzten Jahren eine riesige Entwicklung durchgemacht. Wir haben eine unglaublich gute Stimmung im Team, einen riesigen Zusammenhalt. Seit ich Nationalmannschaft spiele, hatte ich noch nie so ein Teamfeeling. Die letzten Monate haben mir extrem Spass gemacht. Ich werde es auf jeden Fall sehr vermissen.»

So geht es weiter
Die Saison 2020/21 ist für die Nationalmannschaft zu Ende. Die nächsten Länderspiele stehen im Herbst auf dem Programm: Die Schweizerinnen treffen zum Auftakt der EM-Qualifikation zuerst auswärts auf Russland (6./7. Oktober) und dann zuhause auf Polen (9./10. Oktober). Die Vierergruppe wird komplettiert von Litauen; die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich für die EHF EURO 2022 in Slowenien, Nordmazedonien und Montenegro.

Telegramm
Schweiz – Tschechien 22:28 (11:14)
Mobiliar Arena, Gümligen – 50 Zuschauer – Sr. Merz/Kuttler (GER).
Torfolge: 3:0 (4.), 3:2, 4:2, 5:3, 5:5, 6:5, 7:6 (16.), 7:9 (19.), 8:10, 10:10 (27.), 10:12, 11:12, 11:14; 11:17, 12:17, 12:19 (41.), 14:21, 17:21 (46.), 17:23, 19:23, 20:24, 20:26, 22:28.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Schweiz; 3mal 2 Minuten gegen Tschechien.
Schweiz: Schüpbach (11 Paraden)/Brütsch (für 3 Penalties)/Dokovic (für 1 Penalty); Wick, Kündig (3/2), Lisa Frey, Schmid, Cavallari (1), Gautschi (2), Hodel (2), Hess (4), Kähr (5), Riner, Altherr (1), Noëlle Frey (4), Heinzer.
Tschechien: Muckova (12 Paraden)/Bezpalcova (für 1 Penalty); Knedlikova (2), Konecna (2), Manakova, Kvasova (1), Kordovska (4), Hrbkova (1/1), Hurychova, Ticha, Marcikova, Striskova, Zachova, Kovarova (3), Jerabkova (15/4), Mala.
Bemerkungen: Schweiz ohne Wyder, Murer (beide verletzt), Eugster und Bächtiger (beide überzählig). Jerabkova schiesst Penalty über das Tor (39./12:17). Letzte Länderspiele von Noëlle Frey und Simona Cavallari (beide Rücktritt).

Fotos: Alexander Wagner

(me/handball.ch) Eine solidarisch und aufopferungsvoll kämpfende Frauen-Nationalmannschaft hat sich im Hinspiel der WM-Playoffs auswärts gegen EM-Teilnehmer Tschechien ein überraschendes 27:27 (14:12)-Remis erkämpft. Die Schweiz verschafft sich damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel vom Dienstag in der Mobiliar Arena in Gümligen (20.15 Uhr, SRF info).

Spielverlauf
Die Schweiz erwischt in Zubri einen super Start und führt nach zwölf Minuten schon 7:4. Der EM-Teilnehmer hat sich die Sache offensichtlich einfacher vorgestellt: Tschechien beisst sich an der Schweizer Deckung rund um Chantal Wick und Noëlle Frey mehrfach die Zähne aus und verzeichnet zahlreiche Ballverluste. Die Schweizerinnen spielen trotz hektischer Phasen und dem Tempo geschuldeter Fehler nahe am Optimum, sowohl vorne, als auch hinten. Sie geben die Führung bis zur Pause nie mehr ab, auch dank dreier Treffer von Charlotte Kähr direkt vor dem Seitenwechsel.

Das Geschehen in der Robe Arena ändert sich überraschenderweise auch im zweiten Durchgang nicht. Die Begegnung wird zunächst eher noch hektischer, mit mehreren Fehlern auf beiden Seiten, doch Tschechien schafft es nie, die Führung zu übernehmen. Die Schweizerinnen haben immer wieder eine Lösung parat; nach 54 Minuten führt die SHV-Auswahl mit 25:23. In der Schlussphase fehlt den Schweizerinnen jedoch die Kaltblütigkeit, um den durchaus möglichen Sieg nach Hause zu bringen. Tschechien geht zwölf Sekunden vor Schluss erstmals überhaupt (!) in Führung. Xenia Hodel gleicht die Partie mit der letzten Aktion aber verdientermassen noch aus.

Schlüsselspielerinnen
Wie schon am WM-Qualifikations-Turnier in Belarus ist ein überzeugendes Kollektiv am Werk; Nationaltrainer Martin Albertsen hat seine junge Equipe bestens auf den scheinbar übermächtigen Gegner eingestellt. Die grösste Stärke der Schweizerinnen liegt in der mannschaftlichen Geschlossenheit. Darüber hinaus schaffen es verschiedene Spielerinnen immer wieder, in wichtigen Momenten Akzente zu setzen. Stellvertretend für mehrere Namen sei die beste Torschützin erwähnt: Kerstin Kündig erzielt acht Treffer und spielt einen gewohnt starken Part im Rückraum.

Reaktionen
Martin Albertsen (Nationaltrainer): «Ich bin gar nicht so überrascht über das Ergebnis. Ich habe gewusst, dass wir in der Lage sind, uns hier gut zu verkaufen. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir sogar gewinnen können. Wir lagen ja praktisch die ganze Zeit in Führung und hatten das Spiel mehrheitlich im Griff.

Es gab aber schon ein paar Situationen, in denen wir uns nicht an den Matchplan gehalten haben, und für meinen Geschmack haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht. Aber wenn man gegen so einen Gegner 27 Tore erzielt, dann darf man sehr zufrieden sein. Wir dürfen nicht vergessen, dass Tschechien über viel Erfahrung von WM- und EM-Endrunden verfügt; ich habe vor dieser Mannschaft sehr viel Respekt.

Ein Unentschieden auswärts ist ein super Ergebnis. Der Heimvorteil ist in diesen speziellen Zeiten aber natürlich nicht ganz so gross wie sonst, und das gilt natürlich auch für unser Heimspiel. Es ist aber auf jeden Fall eine super Sache, dass wir uns für Dienstag eine offene Ausgangslage geschaffen haben, und wir freuen uns sehr auf das Rückspiel.»

So geht es weiter
Im Rückspiel am Dienstag in der Mobiliar Arena geht es nach dem Unentschieden im Osten Tschechiens noch einmal bei Null los. An der Ausgangslage hat sich nichts geändert: Die SHV-Auswahl geht gegen den EM-Teilnehmer als klarer Aussenseiter ins Rennen. Dennoch haben die Schweizerinnen gewiss noch einmal an Selbstvertrauen gewonnen. Fest steht: Der Sieger der Begegnung in Gümligen qualifiziert sich für die Weltmeisterschaft im Dezember in Spanien; für die Schweiz wäre es die erste WM-Teilnahme überhaupt. Das Spiel mit Anpfiff um 20.15 Uhr ist live auf SRF info zu sehen.

Telegramm

Tschechien – Schweiz 27:27 (12:14)
Robe Arena, Zubri – keine Zuschauer – Sr. Lesiak/Lidacka (POL).
Torfolge: 0:2, 2:2, 2:4, 3:4, 4:5, 4:7 (12.), 6:7, 6:9, 7:10, 9:10, 12:13, 12:14; 13:14, 13:15, 16:18, 18:18 (40.), 18:19, 19:19, 19:21, 21:21, 21:22, 22:23, 23:23, 23:25, 25:25, 25:26, 27:26 (60.), 27:27.
Strafen: Je 4mal 2 Minuten.
Tschechien: Kudlackova (2 Paraden)/Muckova (17. bis 31. und ab 40./5 Paraden); Knedlikova (2), Konecna, Mika, Mankova, Kvasova (2), Kordovska (4), Hrbkova (9/5), Hurychova (2), Ticha (2), Marcikova (2), Frankova, Zachova (1), Jerabkova (2), Mala (1).
Schweiz: Schüpbach (2 Paraden)/Brütsch (ab 22./5 Paraden)/Dokovic (ab 46./1 Parade); Wick, Kündig (8/3), Lisa Frey, Schmid, Cavallari (3), Gautschi (4/1), Hodel (5), Hess, Kähr (3), Riner (1), Altherr (1), Noëlle Frey (2), Heinzer.
Bemerkungen: Schweiz ohne Murer, Wyder (beide verletzt), Bächtiger und Eugster (beide überzählig). Muckova hält Penalty von Kündig (55./24:25).