(Leonie Stark) Das erste Spiel im neuen Jahr stand am 11.1 im heimischen AZSG auf dem Plan. Dass mehr als die Hälfte unserer Spielerinnen bereits im vorherigen U18E Match auf dem Feld standen, zeigte sich deutlich in den Startminuten. Um Kräfte zu schonen, verzichteten wir anfangs auf unser Tempospiel und versuchten im normalen Aufbauspiel gute Akzente zu setzten. Doch aufgrund von mangelnder Konzentration, machten wir viele Fehler und diese zeigten sich auf der Anzeigetafel. Doch dank einer soliden Abwehrarbeit konnten wir die Westschweizerinnen davon abhalten davonzuziehen. Nach dem Seitenwechsel ging ein Ruck durch die Mannschaft und wir waren mehrmals erfolgreich mit Anspielen über unsere Kreisläuferin Azra. Zusätzlich zeigte ins besondere Yara mit 14 erzielten Toren, eine überragende Angriffsleistung. Gegen den Schluss konnten auch unsere Flügelflitzerinnen noch ihre Stärke nutzen und mit einigen schnellen Gegenstössen, einfach Treffer erzielen. Erwähnenswert ist ausserdem der Rückhalt, den wir von Joelle, unserer Jüngsten, aus dem Tor erhalten haben. Mit genau 50% abgewehrter Bälle legte sie den Grundstein für eine souveräne zweite Halbzeit mit glücklicherem Ende für die Ostschweizerinnen.

Als nächstes wurden wir auswärts in Malters erwartet. Die Mannschaft aus der Innerschweiz hat in dieser Saison bereits im Cup auf sich aufmerksam gemacht, nachdem sie die beiden oberklassigen SPL2 Teams von Goldach-Rorschach (GoRo) und Olten eliminiert hat und somit als einziges 1. Liga Team bis ins Viertelfinale einziehen konnte.
In den ersten Minuten konnten wir gut mithalten, doch schon nach kurzer Zeit ging unser Spiel den Bach hinunter. Im Angriff machten wir zu viele technische Fehler und selbst wenn wir uns eine gute Torchance erspielten, scheiterten wir oftmals an der gegnerischen Torhüterin. An dieser Stelle wünscht das ganze 1.Liga Teams des LC Brühls gute und schnelle Genesung. Die Ballgewinne ermöglichten den Innerschweizerinnen mehrere Gegenstösse, die sie, ohne zu zögern verwerteten. In der Deckung hatten wir zu viele Lücken und agierten zu unentschlossen bei Würfen aus der zweiten Reihe. Trotz einer Aufholjagd kurz vor der Pause, bei der wir bis auf 3 Tore herankommen konnten, war es uns nicht mehr möglich das Spiel in der zweiten Hälfte zu drehen. Schlussendlich verloren wir klar mit 29:20.

Das Future-Team spielt unter folgendem Nachwuchspatronat: