LCB4: Saisonrückblick

lcb4(Toni Kindle) Mein erster Saisonrückblick als Trainer gliedere ich in zwei Teile.

1. Die „Kennenlernphase“

Der 14. August 2012, der Termin des ersten Trainings, ist sicher von uns allen gespannt erwartet worden. Einerseits von euch, was da in der kommenden Zeit Neues auf das Team zukommen wird. Andrerseits  von mir, der sich nach langer Zeit erst wieder mit dem Handball und dem damit verbundenen Training auseinandersetzen musste. Zudem hatte ich noch nie im Sport mit Frauen zusammengearbeitet.

Viele haben sich sicher gewundert, was da für ein altmodischer Kerl kommt, welcher allen zuerst die Hände schüttelt….  Für mich ist das  wichtig, wir sind ja nicht eine anonyme Community aus dem Internet, sondern wir sind Leute aus Fleisch und Blut, welche jede Woche einmal miteinander etwas unternehmen.  Darum ist es auch für mich als Coach ein Muss, dass ich zuerst alle begrüsst habe, dann kann für mich erst ein Training, respektive ein Match starten.

Ich habe euch als motivierte, aufgestellte Frauen kennengelernt, welche in den Trainings vollen Einsatz zeigten und auch neben der Halle, was mir sehr wichtig ist, einen respektvollen Umgang miteinander pflegten.

Nach dem LCB-Cup, bei dem wir schon erste kleine Erfolgserlebnisse hatten, stiegen wir dann in die Meisterschaft ein. Das Kader war sehr knapp, wir hatten diverse Abwesenheiten, Verletzungen, Schwangerschaften etc., so dass wir das eine oder andere Mal auf unser jungen Kolleginnen der U17I zurückgreifen mussten. Danke an Monika Sutter, das sie uns ihre Spielerinnen so bereitwillig abstellte. Zudem fanden es die Jungen jeweils irgendwie lustig, mit uns „Alten“ mitzuspielen. Es meldeten sich jeweils immer mehr, als benötigt.

Die ersten 2 Spiele gewannen wir gleich gegen Bruggen und Arbon, dann kam ein Durchhänger mit nur einem Punkt aus 4 Spielen, bis wir dann in unserem letzten Spiel in Amriswil wieder auf die Siegerstrasse gelangten.

Es muss hinzugefügt werden, dass wir uns sicher in der stärkeren der beiden Qualifikationsgruppen befanden. Vorderland wird aufsteigen, Arbon ist Zweiter und Romanshorn  Vierter der Finalrunde. Trotzdem hat es uns nur wegen einem Punkt nicht gereicht, in diese Finalrunde zu gelangen.

Ab Neujahr hiess es daher stattdessen  in der Platzierungsrunde unser Bestes zu geben.

Positiv zu vermerken ist, dass wir über die ganze Saison in allen Hallen immer einen rundum gefreuten Auftritt boten und so die Brühler Farben jederzeit gut vertreten haben.

Euer Einsatz war immer vorbildlich, die Verteidigung meistens sehr gut, was bei uns haperte, war das Ausnutzen der zum Teil klaren Torchancen. Zudem hatten wir in der Regel Mühe, gegen 6:0 – Abwehren zum Abschluss zu kommen. Vielfach agierten wir auch etwas zu hektisch und zu nahe an der Verteidigung.

Was mich freute, war aber die in jedem Spiel zunehmende Ballsicherheit, der Rückgang der Fehlpässe und technischen Fehler.

Um den Jahreswechsel stiessen dann Melanie, Steffi und Diana zu uns, was die Personaldecke etwas weniger dünn machte und auch dem Team einen zusätzlichen positiven Schwung brachte.

 

2. Die „Wir sind ein Team-Phase“

Mein Ziel für die Platzierungsrunde war, mindestens unter die ersten Drei zu kommen. Bruggen und Wil waren die bekannt starken und unangenehmen Gegner aus der Qualirunde. Turbenthal und Neftenbach kannten wir nicht und gegen Stammheim, Kaltenbach, Thayngen, sowie Amriswil mussten wir einfach gewinnen.

Dass wir dann gleich bei allen Spielen als Sieger vom Platz gingen und somit die Platzierungsrunde gewannen, war genial. Es gab denkbar knappe, hartumkämpfte Partien (Bruggen, Wil), Aufholjagden (Neftenbach), Geknorze (Amriswil), zwischenzeitliches Einbüssen eines grossen Vorsprungs (Turbenthal) und ungefährdete Siege (Thayngen, Stammheim, Kaltenbach).

Gründe für unsere Erfolge waren aber immer die individuellen Stärken jeder einzelnen Spielerin, die Moral und der Glaube, dass wir es am Schluss trotzdem schaffen können. Weiter ein Pluspunkt: das Engagement in der Abwehr inkl. Goalie, sowie Variabilität im Angriff, sei es von den Aussen, Kreis oder Rückraum und weniger Ballfehler als die Gegner.

Wir haben diese Saison fast das Optimum aus unsern Rahmenbedingungen herausgeholt, es wird nicht einfach werden, dies in der nächsten Saison zu wiederholen oder gar zu toppen.

Hierhin gehört zum Schluss nun ein grosses Kompliment und Dank ans ganze Team und jede Einzelne, es war eine schöne und aufregende Saison mit Euch, wir hatten einen Super Lauf und es freut mich, noch eine Meisterschaft mit dem LCB 4 anzuhängen.

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