(MS) Auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) wurden am Mittwoch, 13. Oktober, die Sechzehntel- und Achtelfinals im Mobiliar Schweizer Cup der Frauen ausgelost. Erstmals messen sich dabei vier Vereine an einem Ort in einem Mini-Turnier um den Einzug ins Viertelfinale. Die Brühler SPL1 reist hierfür nach Muotathal. Die SPL2 Mannschaft der St. Gallerinnen tritt im Unterstrass in Zürich an. Gespielt wird am 6. und 7. November.

Der Schweizer Handball Cup-Wettbewerb hat auf die Saison 2021/22 ein neues Gesicht bekommen. Nebst dem Namenssponsoring der Mobiliar finden die Sechzehntel- und Achtelfinals als Mini-Turnier statt. Hierfür messen sich vier Teams an einem Ort miteinander und nur der Sieger des Turniers erhält ein Ticket für das Viertelfinale. Dabei finden am Samstag, 6. November, zwei Spiele statt. Die beiden Gewinner dieser Partien duellieren sich am Folgetag an gleicher Stätte im Endspiel/Achtelfinal um das Ticket für die Runde der Letzten Acht.

Grosses Pech für die Brühler SPL1

Der SHV strebt mit dieser Neuordnung des Wettbewerbs, die auch bei den Männern durchgeführt wurde, eine grössere Dichte an Cup-Highlights in der näheren Umgebung an. Mit dem gleichzeitigen Recht der unterklassigen Teams die Mini-Turniere (nach vorheriger Bekundung) als Veranstalter durchführen zu dürfen, soll der Event-Charakter gestärkt werden. Soweit die Theorie. Welche Tücken dabei im Detail entstehen, muss die SPL1-Mannschaft des LC Brühl leider am eigenen Leib erfahren. Aufgrund der ungleichen Verteilung von teilnehmenden Teams, respektive deren Bereitschaft zur Austragung des Cup-Events, wurden die SG Muotathal/Mythen-Shooters aus dem Kanton Schwyz als Ausrichter für Teams aus der Ostschweiz bestimmt.

Der LC Brühl wurde just in dieses Mini-Turnier gelost und trifft im Sechzehntelfinal in Muotathal auf die SG ATV/KV Basel (1. Liga).  Das Lospech will es, dass dann am Folgetag eine knifflige Aufgabe gegen einen Liga-Konkurrenten droht. Mit dem HSC Kreuzlingen ist ein weiterer SPL1-Club zu Gast im Kanton Schwyz und die Thurgauerinnen sind klarer Favorit gegen das 1. Liga-Team des Ausrichters. Sportlich wie auch organisatorisch steht dem Team von Trainer Nicolaj Andersson damit eine knifflige Aufgabe bevor.

Grosse Chance für die Brühler SPL2

Weitaus weniger Reiseweg liegt vor der SPL2-Equipe der Brühlerinnen. Das Team des Trainerinnen-Duos Monika Simova/Beata Kulscar spielt ihr Turnier in Zürich beim TV Unterstrass. Am Samstag, 6. November, messen sich die St. Gallerinnen mit den Gastgeberinnen der SG Unterstrass/Rümlang aus der vierthöchsten Handballliga. Setzen sich die favorisierten Ostschweizerinnen durch, träfen sie am Sonntag, 7. November, auf den Gewinner des Duells Goldach-Rorschach (1. Liga) gegen Leimental. Die Liga-Konkurrentinnen des Brühler SPL2 Teams sind dabei klarer Favorit.

Die genauen Spielansetzungen werden in den nächsten Tagen definiert und veröffentlicht, sobald die exakten Zeiten bekannt sind.