(MS) Nach dem erfolgreichen Abschneiden der U19 Nati bei der EM, an dem auch vier Brühlerinnen massgeblichen Anteil hatten, folgt nun Anfang August die zweite Reifeprüfung für den Schweizer Nachwuchs. Ab dem 5. August tritt die U17-Juniorinnen Nationalmannschaft bei der EHF EURO in Montenegro an. Mit dabei sind dann mit Yara Mosimann (Nummer 19) und Claire Coker (Nummer 7) erneut Brühler Nachwuchshoffnungen.

Zum Auftakt des Turniers treffen die Schweizerinnen am 5. August auf Österreich (20 Uhr). Einen Tag später wartet mit Dänemark, ebenfalls um 20 Uhr, ein starker Gegner. Zum Abschluss der Vorrunde misst sich die Schweiz am Sonntag, 8. August, mit Gastgeber Montenegro. Sämtliche Partien werden in Podgorica ausgetragen. Nach der Vorrunde treten die Top 2 der Rangliste in der Hauptrunde (Plätze 1-8) an. Landen die Schweizerinnen auf Rang 3 oder 4 geht es in die Zwischenrunde (Plätze 9-16). Sicher ist: Ab dem 11. August heissen die Gegner dann Schweden, Russland, Slowenien oder Kroatien.

Claire Coker ist eine von mehreren Spielerinnen im EM-Kader, die ihre Ausbildung in der CONCORDIA Handball-Akademie im OYM in Cham wahrnimmt. Unter der Leitung von A-Nati-Trainer Martin Albertsen leben und trainieren die Spielerinnen der Jahrgänge 2004 und 2005 unter Profi-Bedingungen. Ihre Eingespieltheit sollte ein Trumpf bei der ersten EM-Teilnahme einer Schweizer U17-Nati sein.

Beim LCB spielten Coker und Mosimann in der letzten Saison gemeinsam in der U18 Elite-Mannschaft, mit der sie im Mai den Cupsieg feiern konnten. Yara Mosimann zählte zudem schon einige Male zum Kader des Fanionteams und konnte bereits einige Minuten SPL1-Luft schnuppern.

Betreut werden die U17-Juniorinnen von zwei in St. Gallen guten Bekannten. Jürgen Fleischmann und Werner Bösch tragen die sportliche Verantwortung für die Nachwuchs-Nati in Montenegro. Sämtliche Partien der Schweizerinnen können übrigens via ehfTV.com im Livestream mitverfolgt werden.

Der LC Brühl wünscht der Schweizer Equipe viel Erfolg bei der EM-Teilnahme!