(shv) Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat am Montag die Akademie Frauen im OYM in Cham eröffnet. Das Leuchtturm-Projekt im Schweizer Sport startet mit zehn Spielerinnen. Nach einem Tag voller neuer Eindrücke leitete Cheftrainer Martin Albertsen abends das erste Training.

Die Spielerinnen wurden am Vormittag von Zentralpräsident Ulrich Rubeli, Leistungssportchef Ingo Meckes und Projektleiterin Karin Weigelt sowie von den Verantwortlichen des OYM offiziell begrüsst, ehe ein Rundgang durch das beeindruckende Kompetenzzentrum auf dem Programm stand. Nach einer kurzen Einführung im Restaurant zum Thema Ernährung und dem ersten Nachmittag im OYM College durften die Spielerinnen abends die Sporthalle in Beschlag nehmen. Bevor sie aber erstmals einen Ball in die Hand nehmen konnten, standen an diesem reich befrachteten Eröffnungstag noch ein Medientermin und ein kurzes Fotoshooting an.

Ein langfristig angelegtes Projekt

«Der Verband investiert mit Überzeugung in den Frauenhandball. Die Akademie ist ein Leuchtturm auf unserem Weg, der mit viel Weitsicht angelegt ist. Wir sind uns bewusst, dass wir nicht bereits ab dem ersten Tag Resultate erwarten dürfen. Mit der EHF EURO 2024, die in Ungarn, Österreich und der Schweiz stattfindet, haben wir aber bereits einen Meilenstein in unserer Planung», sagt Leistungssportchef Ingo Meckes.

«Ich wäre Feuer und Flamme gewesen, wenn es zu meiner Zeit eine solche Akademie gegeben hätte. Wir schaffen damit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft und wir bieten unseren talentiertesten Spielerinnen Perspektiven, die einzigartig sind. Über diese Ausbildung wollen wir die Nationalmannschaft langfristig stärken und den Anschluss an die erweiterte Weltspitze herstellen», sagt Projektleiterin Karin Weigelt.

«Es ist ein Traum, in so einer Infrastruktur zu arbeiten. Wir haben hier beste Voraussetzungen für die Entwicklung unserer Spielerinnen, und wir werden gemeinsam jeden Tag alles geben, um mit dem Schweizer Frauenhandball voranzukommen. Die Akademie ist für den Schweizer Frauenhandball eine riesige Chance und der einzig richtige Weg», sagt Cheftrainer Martin Albertsen.

Individuelle Trainingspläne erstellen

In den kommenden drei Wochen absolvieren die Spielerinnen am Vormittag spezifische Programme mit Testings und Screenings im OYM, um individuelle Profile und Trainingspläne zu erstellen. Im Anschluss nimmt die Handball-Akademie Frauen den Normalbetrieb auf; die Spielerinnen werden gemäss ihren individuell ausgearbeiteten Traininingsplänen gefördert. Abends steht bereits ab der ersten Woche jeweils ein gemeinsames Handball-Training auf dem Programm.

Hier gibt’s weitere Infos rund um das OYM sowie eine Fotogalerie der Eröffnung.