SPL1 peilt beim Gastspiel in Zürich Rang 1 an

Nach dem souveränen Einzug ins Cup-Viertelfinale am vergangenen Wochenende steht für das Fanionteam des LC Brühl Handball nun wieder der Ligaalltag auf der Agenda. Am Samstag, 13. November, reisen die St. Gallerinnen nach Zürich und treffen um 18 Uhr in der Saalsporthalle auf Tabellenschlusslicht GC Amicitia.

Ausgangslage

Nach dem Zuger Sieg unter der Woche gegen Herzogenbuchsee sind die Brühlerinnen vorerst auf Rang 3 in der Tabelle gerutscht. Punktgleich mit den Zweitplatzierten Spono Eagles liegen die St. Gallerinnen aber bei einem Spiel weniger nur einen Zähler hinter dem LK Zug. Da Spono am Wochenende nicht spielt (Corona-Quarantäne), peilt die Equipe von Cheftrainer Nicolaj Andersson die Rückeroberung der Tabellenspitze an. Dazu reicht dem LCB rechnerisch sogar ein Punkt, gegen Schlusslicht GC Amicitia sollen es aber erneut zwei Zähler sein. Zum Saisonauftakt standen sich die beiden Teams in dieser Spielzeit bereits einmal gegenüber. Brühl gewann Anfang September mit 34:24. Daran soll angeknüpft werden.

Die Gegnerinnen

Die Zürcherinnen verloren im Anschluss an die Auftaktpleite in St. Gallen auch alle ihre weiteren sechs Spiele und stehen folglich noch ohne Zählbares am Ende der Tabelle der SPL1. Bitter für GC Amicitia: die dänische Neuverpflichtung und seinerzeit gegen Brühl erfolgreichste Werferin Frederikke Hovgaard-Hansen verletzte sich im September schwer am Knie und fällt für den Rest der Saison aus. Kreisläuferin Leonie Aellen (49 Treffer) ist seitdem die torgefährlichste Angreiferin im Team von Neo-Coach Kent Ballegaard, der bei seiner ersten Station in der Schweiz weiter intensive Aufbauarbeit für das im Durchschnitt 20 Jahre junge Team leisten muss.

Die Brühlerinnen

Auf nationaler Ebene feierten die St. Gallerinnen zuletzt sechs Siege in Serie (viermal Liga, zweimal Cup). Erfolg Nummer 7 soll am Wochenende folgen und mit Blick auf die personellen Möglichkeiten kann Trainer Nicolaj Andersson dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. Sicher ist nur der Ausfall der Langzeitverletzten Mathilde Schaefer. Das restliche Kader kämpft zwar mit der ein oder anderen Blessur, steht aber mehr oder weniger komplett zur Verfügung. Das gilt auch für Stéphanie Lüscher, die unmittelbar vor ihrem Saisondebüt steht. Damit gehen die Brühlerinnen nicht nur ob der grösseren Erfahrung als haushoher Favorit in die Partie, auch die Statistik spricht eine klare Sprache: in allen 14 bisherigen Aufeinandertreffen siegte Brühl.

Live dabei sein

Anpfiff zum Brühler Gastspiel ist am Samstag, 13. November, um 18 Uhr in der Saalsporthalle in Zürich. Wer das Spiel vor Ort verfolgen will, muss am Eingang ein aktuell gültiges Covid-Zertifikat und ein amtliches Ausweisdokument vorweisen. Dadurch entfällt dann aber im Inneren der Halle die Maskenpflicht. Alternativ kann die Partie auch über den Livestream (Link siehe unten) angeschaut werden. Übrigens: Im Anschluss an die Partie werden vor Ort noch die Viertelfinals im Schweizer Cup ausgelost.

Zum Livestream

Text: Matthias Schlageter, Bild: FOTO Wagner