(MS) Die erste Mannschaft des LC Brühl war am Wochenende im österreichischen Dornbirn zu Gast und absolvierte dort ein Vorbereitungsspiel gegen FRISCH AUF! Göppingen. Das erneut arg dezimierte Kader von Trainer Nicolaj Andersson musste sich trotz guten Ansätzen den Deutschen geschlagen geben.

Noch keine personelle Entspannung bei den Brühlerinnen. Auch am letzten Wochenende fehlten mit den Verletzten bzw. Rekonvaleszenten Julia Forizs, Fabienne Tomasini, Patrizia Brunner, Mathilde Schaefer, Malin Altherr und Stéphanie Lüscher wichtige Spielerinnen im Brühler Kader. Mit nur zehn Spielerinnen machten sich die St. Gallerinnen auf ins österreichische Dornbirn, wo ein Vorbereitungsspiel gegen FRISCH AUF! Göppingen anstand. Die Süddeutschen befinden sich aktuell dort im Trainingslager und waren damit ein praktischer Testspiel-Gegner.

Trainer Nicolaj Andersson sah in der ersten Halbzeit von seinem Team das gewünschte schnelle Angriffsspiel mit vielversprechenden Passagen. Das Tempo und den Spielfluss, den die Brühlerinnen zeigten, gefielen dem LCB-Cheftrainer. Die wesentlich breiter aufgestellten Göppingerinnen um die beiden Schweizer Nationalspielerinnen Lisa Frey und Pascale Wyder hielten aber gut dagegen und lagen aus ihrer Sicht zur Pause mit 15:12 in Führung.

Göppingen, das vergangene Saison den Abstieg aus der 1. Deutschen Bundesliga verkraften musste, konnte nach dem Seitenwechsel noch eine Schippe drauflegen. Entsprechend kämpfen musste Brühl, um Schritt halten zu können. Während es an der kämpferischen Leistung nichts auszusetzen gab, verloren die Brühlerinnen mit zunehmender Spielzeit aber etwas den Fokus im Offensivspiel, gleichzeitig schwanden nach einer intensiven Vorbereitungszeit die Kräfte. Am Ende reisten die St. Gallerinnen mit einer Acht-Tore-Niederlage aus Österreich wieder nach Hause.

Nicolaj Andersson fasste die Partie so zusammen: „Die Niederlage sieht deutlicher aus, als sie war. Am Ende müssen wir, gerade weil wir personell dezimiert sind, noch disziplinierter und schlauer spielen und vor allem unnötige Zeitstrafen vermeiden. Göppingen hat sich gut verstärkt und konnte die Belastung gut verteilen. Ich habe aber einen guten Kampfgeist von meinen Spielerinnen gesehen, auch das Tempo war über weite Strecken wie gewünscht. Auch aus diesem Spiel können wir wertvolle Erfahrungen für die Saison mitnehmen.“

Bereits am Dienstag, 24. August, steht das nächste Vorbereitungsspiel auf der Agenda. Um 19.15 Uhr treffen die Brühlerinnen in der heimischen Kreuzbleiche auf Liga-Konkurrent Yellow Winterthur.