Im ersten Spiel der Meisterschaft trafen die Brühlerinnen am vergangenen Sonntag auswärts auf das Team des HV Herzogenbuchsee. Nach einem verschlafenen Start fingen sich die St. Gallerinnen und siegten klar mit 17:34.

Der Start in das Aufeinandertreffen gelang der Brühler Equipe nicht wunschgemäss. Zu viele technische Fehler, nicht verwertete 100%-Torchancen, einfache Gegentreffer und eine zu inkonsequente Defense führten dazu, dass in der sechzehnten Spielminute ein Unentschieden (8:8) auf der Anzeigetafel geschrieben stand. Im Anschluss steigerten sich die Ostschweizerinnen, agierten in der Deckung kompakter und erarbeiteten sich im Angriff gute Torchancen. Zur Pause führte die Equipe um Headcoach Nico Andersson mit 12:15.

Nach der Pause zeigten die St. Gallerinnen, was sie handballerisch wirklich zu bieten hatten. Nach nur acht Minuten waren sie auf 14:20 davongezogen und zwangen die Buchsnerinnen mit starker Deckungsarbeit zu Fehlern, die durch schnelle Kontertreffer verwertet werden konnten. Das Heimteam kämpfte zwar beherzt, allerdings zog das Brühler Team immer weiter davon und siegte schliesslich klar mit 17:34. Zur besten Spielerin auf St. Galler Seiten wurde Fabia Schlachter ausgezeichnet. Die Brühler Torfrau überzeugte mit einer Haltequote von 50%.

Somit sichert sich die Brühler SPL die ersten zwei Punkte in der Meisterschaft. Viel Zeit bis zur nächsten Partie bleibt der St. Galler Mannschaft aber nicht. Bereits am kommenden Freitag treffen die Brühlerinnen zu Hause auf das Team der Spono Eagles.

HV Herzogenbuchsee – LC Brühl Handball 17:34 (12:15)
Herzogenbuchsee Mittelholz – Bertin / Quardani – 150 Zuschauer

Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Brühl, 4 mal 2 Minuten gegen Spono.

Herzogenbuchsee: Käser (7 Paraden) / Lüthi L. (5 Paraden); Frutiger, Haas, Hofer (3), Jenni (2), Lüthi V., Rieder, Rohde (2), Rychen, Schmied (6/6), Schneider, Steiner (4), Strub, Witschi.

LC Brühl: Dokovic (4 Paraden, davon 1 Penalty)/ Schlachter (5 Paraden); Altherr (6/3), Betschart (4), Brunner, Forizs (3), Fudge (3), Gutkowska (5/3), Lüscher (3), Pavic (2), Schmid (3), Schnyder (1), Schwizer (1), Tomasini (3).