Am vergangenen Samstag gastierte das Brühler Team beim HSC Kreuzlingen. Im Ostschweizer Derbyspiel siegten die St. Gallerinnen klar mit 22:32.

Die Brühler Equipe startete gut in die Partie und konnte sich dank aggressiver Deckungsarbeit bis zur zehnten Spielminute einen 2:5-Vorsprung erspielen. Der HSC Kreuzlingen blieb hartnäckig und setzte den Brühler Angriff vermehrt unter Druck. Daraus resultierten Fehlwürfe und technische Fehler für das St. Galler Team, sodass bis zur 16. Spielminute der Brühler Vorsprung auf 6:7 schrumpfte. Die Equipe um Trainer Nicolaj Andersson fand sich nach dieser Schwächephase aber wieder und erspielte sich bis zum Seitenwechsel eine 11:15-Führung.

Der Beginn der zweiten Halbzeit erwischten die St. Gallerinnen nicht wie gewünscht. Zu viele Fehler im Angriff wie auch in der Verteidigung wurden von Kreuzlingen gekonnt genutzt, um erneut auf zwei Tore aufzuschliessen. Das Heimteam blieb im Anschluss aber vermehrt in der Brühler Verteidigung hängen, was die Ostschweizerinnen für schnelle Kontertreffer nutzten und sich immer mehr absetzten konnten. Vor allem gegen Brühls Kreisläuferin Martina Pavic und Rückraumspielerin Kathryn Fudge (beide 6 Tore) bekundete die Heimmannschaft in der Verteidigung Mühe. Zudem überzeugte Brühls Torhütergespann: Torfrau Sladana Dokovic parierte elf Würfe des Kreuzlinger Angriffs. Ihre Positionskollegin Fabia Schlachter wurde zwar nur kurz eingesetzt, verhinderte mit ihren Paraden jedoch zwei von drei 7m-Würfen. Schlussendlich siegten die St. Gallerinnen ungefährdet mit 22:32 und rücken in der SPL-Tabelle einen Rang nach oben auf den dritten Tabellenplatz.