(Viviana Gambino) Am Samstagabend wurde das zweite Heimspiel in der St. Galler Kreuzbleiche ausgetragen. Die zweite Brühler Mannschaft spielt ein Unentschieden (27:27) gegen die zweite Mannschaft des LK Zug.

Da die beiden Teams bis jetzt immer mit zwei Punkten aus den Spielen gingen, war klar, dass sich in diesem Spiel nichts geschenkt wird. Das spiel startete sehr ausgeglichen, sodass es nach fünf gespielten Minuten 3:3 stand. Aufgrund von vielen technischen Fehlern von Brühler Seite konnten die Zentralschweizerinnen bis in die zehnte Minute einen drei-Tore-Vorsprung ausarbeiten. Dies zieht sich bis in die 20 Spielminute so hin. Ein Grund für das Trainergespann Simova/Kulcsar das erste Team-Timeout bei einem Spielstand von 8:12 einzureichen. Die Trainer erwarten jetzt volle Konzentration von der Mannschaft und möchten die technischen Fehler reduzieren. Die Passqualität soll sich verbessern und die Spielzüge mit voller Überzeugung gespielt werden, um den Rückstand aufholen zu können. Dies glückt den St. Gallerinnen. Zwei Minuten später reicht der Trainer des LK Zug bei einem Resultat von 11:12 das gegen Timeout. Die Brühlerinnen konnten bis zur Pause den Vorsprung der Zugerinnen in Schach halten, Pausenresultat: 14:16.

Nach einer intensiven Pausenbesprechung kann die Aufholjagd nun weitergehen. In der 37. Minute führt der LC Brühl erstmalig, kann den Vorsprung jedoch nicht lange halten. Bis in die letzten Spielminuten liefern sich die beiden Mannschaften ein Kopf-an-Kopf rennen. Ein Tor Vorsprung für den LK Zug, der LC Brühl rückt nach, es bleibt spannend. Drei Minuten vor Schluss führt der LK Zug mit zwei Toren, die Ostschweizerinnen müssen jetzt nochmal alles geben, in der Verteidigung konsequent zu machen und im Angriff den Ball ins Tor befördern. Mit viel Biss und Kampfgeist gelingt es dem LCB eine Minute vor Schluss den Ausgleichstreffer zu schiessen. Den zwei-Tore Rückstand der Halbzeit konnte die zweite Brühler Mannschaft in der zweiten Spielhälfte aufholen und der Schlusspfiff erklang bei einem Resultat von 27:27.

Obwohl es nicht das gewünschte Schlussresultat ist, haben die Brühlerinnen wieder viel Kampfgeist bewiesen und trotz schmalem Kader den Siegeswillen nie abgelegt. Genau diesen Kampfgeist will die Equipe um Trainergespann Simova/Kulcsar am kommenden Mittwoch im Cupspiel gegen den Yellow Winterthur mitnehmen und dort erneut unter Beweis stellen.

LC Brühl – LK Zug 27:27 (14:16)
St. Gallen Kreuzbleiche – 70 Zuschauer – Anthamatten Tino / Wapp Andreas

Strafen: Null mal 2 Minuten gegen LC Brühl, null mal 2 Minuten gegen LK Zug.

LC Brühl: Meyer (9 Paraden) / Schildknecht (1 Parade); Ackermann (1), Brunner (3), Bürgi (2), Diethelm (9/1), Gambino, Hamiti (3), Mosimann (3), Schwizer (3), Simova (2/1), Steiner (1).

LK Zug: Abt (12 Paraden), Annen (2), Bächtiger (1), Brechtold (4), Giaimo, Goldmann, Gwerder A. (5/2), Gwerder K. (5), Hess (3), Isenring, Jónsdóttir, Spieler (3), Steinmann (1), Zaetta (3)