(pb) Am vergangenen Sonntag gastierten die Brühlerinnen bei der HSG Leimental. Der letztjährige Aufsteiger bot den St. Gallerinnen die Stirn und so siegte die Brühler SPL lediglich mit 24:25.

Für die Partie am Sonntag galten die Brühlerinnen eigentlich als klarer Favorit, denn noch das Hinspiel im September konnte die St. Galler SPL klar und deutlich mit 49:31 für sich entscheiden. Allerdings hatten die St. Gallerinnen seit anhin grosses Verletzungspech sowie einen Trainerwechsel zu bekunden, während die Baselbieterinnen vor kurzem mit einem Beinahe-Sieg gegen die Spono Eagles auf sich aufmerksam machten.
In der Startphase des Aufeinandertreffens legten die Brühlerinnen auch gleich vor und lagen in der achten Spielminute mit 2:5 vor. Dies zwang Leimental zu einem Team Time-Out, das auch zugleich eine Reaktion hervorrief: Kurz darauf gelang dem Heimteam der Anschlusstreffer. Während die Brühlerinnen die HSG Leimental im Hinspiel in der Startphase noch regelrecht überrannt hatten, zeigten sich die Baslerinnen am Sonntag viel hartnäckiger. So ging man beim Stand von 8:15 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel schien das Aufeinandertreffen weiterhin zu Gunsten der Brühlerinnen zu verlaufen. Die St. Gallerinnen konnten mit Tempospiel schnell zu Treffern gelangen und lagen in der 46. Spielminute mit 16:22 vorne. Allerdings schlichen sich zu diesem Zeitpunkt vermehrt technische Fehler bei den Brühlerinnen ein und gleichzeitig starteten die Leimentalerinnen eine Aufholjagd. Diese gelang dem Heimteam auch und so sahen sich die St. Gallerinnen sechs Minuten vor Schluss lediglich mit einer Zwei-Tore-Führung wieder. Die Brühler Mannschaft sah sich von den Baselbieterinnen bedrängt, denn beinahe wäre dem Heimteam noch der Ausgleichstreffer gelungen.
Kurz vor dem Schlusspfiff konnte die Equipe um Rolf Erdin und Adriy Kuzo aber nochmal Tore erzielen und siegte trotzdem knapp mit 24:25.