(pb) Die Nachfolge für Brühls Chefcoach Rolf Erdin ab kommender Saison steht fest: Mit Nicolaj Andersson steht ab der nächsten Spielzeit ein junger Trainer am Brühler Spielfeldrand.

Aufgrund des anstehenden Umbaus und der Verjüngung des SPL Teams wurde mit Hilfe von Brühls Trainer Rolf Erdin eine Lösung zur Trainerfrage für die kommende Saison gesucht. Da das Brühler SPL Team verjüngt werden soll und somit nach Förderung und Ausbildung bestehender Skills strebt, gab dies den Verantwortlichen klare Anforderungen, die ein potenzieller Nachfolger haben muss.
Nicolaj Andersson bringt sie alle mit. Der gebürtige Däne unterzeichnete im Dezember im Rahmen des Stadtwerkcups nach vorherigen Gesprächen seinen Vertrag und wurde sogleich dem SPL Team vorgestellt.

Der 32-Jährige war früher selbst als Handballspieler tätig, bevor er aufgrund einer Schulterverletzung seine aktive Karriere beenden musste. Sein Bruder Lasse Andersson spielt zurzeit für den FC Barcelona und steht in der kommenden Saison für die Füchse Berlin auf dem Spielfeld.
Nicolaj Andersson, dessen Ziel eine Profitrainerkarriere ist, erlangt im Herbst 2020 den Abschluss seiner dänischen EHF Mastercoachausbildung. Neben dem Handball ist Andersson seit 2012 als Physiotherapeut tätig.

Zurzeit ist Andersson in der zweiten deutschen Bundesliga beim VFL Waiblingen Tigers als Cheftrainer tätig. Zuvor stand Nicolaj Andersson als Assistenztrainer sowohl der 1 Danish Divison bei den Herren (Lemvig Thyboron) und Frauen (TTH Holsterbro) im Einsatz und hatte nebenbei Engagements in der Handballakademie sowie Athletiktrainerfunktion inne. Nun zieht es den Dänen und seine Familie aber nach St. Gallen.

Der LC Brühl ist überzeugt, mit Nicolaj einen jungen, bestausgebildeten Trainer mit Ambitionen und einem bereits gut gefüllten Rucksack an Erfahrung gefunden zu haben. Andersson steht für modernen, schnellen, skandinavischen Handball, was mit den Ideen des LC Brühl absolut kongruent ist.
Der LC Brühl freut sich auf die kommende Saison und die Zusammenarbeit mit Nicolaj Andersson!

Hier geht’s zum Bericht der Waiblinger Kreiszeitung.

Foto: Kader Waiblingen Tigers (Zugriff unter: https://www.waiblingen-tigers.de/aktive/frauen-1/)