Am vergangenen Sonntag gastierte der LC Brühl beim LK Zug. Die St. Gallerinnen unterlagen nach umkämpfter Partie mit 27:24.

Das Aufeinandertreffen startete ausgeglichen und beide Teams spielten mit hohem Tempo und aggressiver Verteidigung auf. Dies zwang den jeweiligen Gegner oft zu technischen Fehlern und Fehlwürfen, weshalb es in der 15. Spielminute lediglich 6:6 stand. Auch in den folgenden Minuten begegneten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, Brühl nutze aber Fehler der Zugerinnen cleverer aus und konnte mit einer 12:14-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Den Start in die zweite Spielhälfte missglückte den Brühlerinnen etwas: Nach knapp fünf Minuten erzielte Zug den Ausgleichtreffer und konnte kurz danach in Führung gehen. Den St. Gallerinnen gelang durch Kerstin Kündig zwar noch der Ausgleich zum 17.17, danach zog Zug aber zwischenzeitlich auf 21:18 davon. Die Ostschweizerinnen blieben hartnäckig und kämpften sich noch einmal zurück. Martina Pavic erzielte in der 48. Minute erneut den 23:23-Ausgleichstreffer. Es sollte der zweitletzte Brühler Treffer bleiben, in der hektischen Schlussphase leisteten sich beide Teams zahlreiche technische Fehler oder scheiterten im Abschluss. Die Zugerinnen hatten in dieser Phase die Nase aber etwas vorne und siegten schliesslich nach einer ausgeglichenen und umkämpften Partie mit 27:24.

LC Brühl Handball – LK Zug 27:24 (12:14)
Zug Sporthalle – 250 Zuschauer – Anthamatten Tino / Wapp Andreas

Strafen: Vier mal 2 Minute gegen Brühl, zwei mal 2 Minute gegen Brühl.

LK Zug: Abt / Innes (15 Paraden); Cavallari (3), Estermann (2), Eugster (5), Gwerder, Hasler-Petrig (3), Heinzer (2), Hess (5), Javet, Kähr (4), Scherer, Stutz (2), Tschamper.

LC Brühl:
F. Schlachter (7 Paraden)/ Dokovic (3 Paraden); Albrecht, Altherr (1), Fudge (4), Hostettler, Kündig (4/8), Olsovska, Özcelik (1), Pavic (3), Schmitt (9/5), Stacher, Tomasini (2).