(Valentin Schneeberger, St. Galler Stadtwerke) Vom 13. bis 15. Dezember 2020 findet die 34. Ausgabe des Stadtwerk Cups statt. Im Interview erzählt LC-Brühl-Captain Laura Schmitt, weshalb die Verlängerung des Turniers auf drei Tage Vorteile bringt, was sie von den gegnerischen Teams hält und weshalb sie am Cup auf keinen Fall auf Lippenpomade verzichten kann.

Was hat der Stadtwerk Cup für eine Bedeutung für das Team?
Der Stadtwerk Cup ist für uns alle ein Highlight. Wir freuen uns immer sehr auf das Turnier, da wir uns sonst nur selten mit Teams aus anderen Ländern messen können. Das ist vor allem für unsere jüngeren Spielerinnen spannend, die diese Erfahrung noch nicht so oft machen konnten. Toll ist auch, dass wir während der Winterpause zusätzlich Spielpraxis sammeln können. Spielen macht schliesslich auch mehr Spass als nur zu trainieren.

Dieses Jahr heissen die gegnerischen Teams Iuventa Michalovce, TuS Metzingen und Rocasa Gran Canaria. Wie schätzen Sie diese Teams ein?
Iuventa Michalovce aus der Slowakei kennen wir schon vom letzten Stadtwerk Cup. Gegen TuS Metzingen habe ich oft in meiner Zeit in der Deutschen Bundesliga gespielt. Beide Teams sind nicht zu unterschätzen und spielen auf einem hohen Niveau. Gespannt bin ich auf Rocasa Gran Canaria, weil ich dieses Team noch nicht kenne. Das macht das Turnier noch etwas spannender.

Wie lautet das Turnier-Ziel für den LC Brühl?
Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir immer wieder über uns selbst hinauswachsen können. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir alle anderen Teams schlagen können. Ein konkretes Ziel haben wir uns aber nicht gesetzt. Natürlich wollen wir gewinnen. Uns geht es aber auch darum, Erfahrungen zu sammeln und unser Selbstbewusstsein für die Meisterschaft zu stärken.

Dieses Jahr findet das Turnier nicht mehr an zwei, sondern an drei Tagen statt. Ist das eine grosse Umstellung?
Es ist auf jeden Fall anders als in den Jahren zuvor. Neu bestreiten wir weniger Spiele, jedoch immer über die volle Spielzeit von 2 x 30 Minuten. Positiv ist vor allem, dass uns zwischen den Spielen längere Erholungsphasen bleiben.

Gibt es ein besonderes Ritual vor oder nach dem Turnier?
Nicht explizit für den Stadtwerk Cup, nein. Was sich unter den Spielerinnen durchgesetzt hat, ist das Mitbringen von Lippenpomade. Bei einem Turnier wie dem Stadtwerk Cup verbringst du die meiste Zeit in der Halle, rufst und redest viel. Da kann es schnell vorkommen, dass die Lippen austrocknen.

Sie kommen aus Deutschland und wohnen in Pfäffikon. Wie gut kennen Sie St.Gallen?
Natürlich war ich dieses Jahr an der Olma. Und in der Adventszeit besuche ich auch gerne den Weihnachtsmarkt. Aber ich muss ganz ehrlich sein: Am besten kenne ich natürlich die Kreuzbleiche Halle.

Die 34. Ausgabe des Stadtwerk Cups findet dieses Jahr am Freitag in der Botsberghalle in Flawil und am Samstag und Sonntag in der Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen statt. Erleben Sie weltklasse Frauenhandball hautnah. Alle Infos zum Turnier findet Sie auf der Webseite des Stadtwerk Cups.

Spielplan Stadtwerk-Cup 2019

Dieses Interview wurde veröffentlicht im neuen Blog der St. Galler Stadtwerke