(rr) In den letzten drei Wochen erlebte das U17 Elite-Team, alle Emotionen welche der Handballsport mit sich bringt!!

LK Zug – LC Brühl Handball / 38 : 35
Im Spiel gegen den amtierenden Schweizermeister kam es zu einem offensiven Schlagabtausch. Beide Teams verzichteten darauf, der Abwehr grosse Beachtung zu schenken und starteten ein Torspektakel! Gegen Ende der Partie waren die Zugerinnen aber cleverer und verwerteten ihre Chancen konsequenter und konnten einen verdienten 38:35- Sieg feiern.

LC Brühl – DHB RW Thun / 25 : 31
Den Brühlerinnen war klar, dass sie sich gegen die Thunerinnen vor allem in der Abwehr steigern mussten. Auch mussten sie sich auf eine hart geführte Partie einstellen, da die Gegnerinnen in der Regel hart spielen.

Bei einem üblen Foul im Gegenstoss erlitt der Kapitän der Brühlerinnen, Andrina Germann, eine schwere Gehirnerschütterung und wird den St. Gallerinnen noch einige Zeit fehlen. Trotz diesem Ausfall raufte sich das Team in der zweiten Hälfte nochmals zusammen, konnte aber den eingefangen Rückstand aus der ersten Halbzeit nicht mehr wettmachen. Somit mussten die Brühlerinnen die zweite Niederlage in Folge einstecken und verloren zudem noch eine ihrer Leistungsträgerinnen.

SPONO Eagles – LCB / 21 : 23
Etwas verunsichert ob der beiden Niederlagen und aufgrund des Fehlens ihres Kapitäns, mussten die Brühlerinnen versuchen auswärts in Nottwil wieder auf die Erfolgstrasse zurückzufinden. Keine leichte Aufgabe, da SPONO sehr gut eingespielt ist und über ein gutes ausgeglichenes Kader verfügt.

Das Spiel war über weite Strecken sehr ausgeglichen, doch den Brühlerinnen gelang es, sich gegen Ende des Spiels mit 4 Toren abzusetzen. Der Sieg schien 5 Minuten vor Schluss in trockenen Tüchern, als plötzlich eigene Fehler dem Heimteam nochmals einfache Tore ermöglichten und es nochmals spannend wurde. Am Ende reichte es aber trotzdem noch zu einem verdienten 23:21-Auswärtssieg.

Die Mannschaft funktionierte sehr gut als TEAM und zeigte auch, dass es Ausfälle kompensieren kann. In den kommenden Wochen gilt es nun, sich in der Abwehr weiter zu stabilisieren und im Angriff die Abläufe weiter zu verfeinern. Der Glaube an sich haben die Brühlerinnen auf jeden Fall wieder gefunden.