WM: Fabienne Tomasini mit Österreich in der Hauptrunde

Fabienne Tomasini hat sich mit der österreichischen Nationalmannschaft für die WM-Hauptrunde qualifiziert. Ein Sieg in der Vorrunde reichte, um die zweite Phase zu erreichen. Dort warten ab dem 8. Dezember Brasilien, Japan und Kroatien.

Der WM-Auftakt verlief für Österreich und Fabienne Tomasini nur teilweise nach Wunsch. Im Team der Brühlerin gab es bei den obligatorischen Corona-Tests vor dem Spiel gleich mehrere positive Fälle. Nebst dem Cheftrainer fehlten beim Auftaktspiel gegen China so dann auch vier Spielerinnen. Dem Team aus der Alpenrepublik gelang trotzdem ein Sieg – mit 38:27 bezwangen die Europäerinnen China. Die zweite Partie, ein Duell auf Augenhöhe mit Argentinien, ging knapp mit 29:31 verloren. Die Aufholjagd nach zwischenzeitlichem 7-Tore-Rückstand reichte nicht ganz, um im Schlüsselspiel für die Hauptrunde wichtige Punkte einzufahren. Erwartungsgemäss chancenlos war Österreich im abschliessenden Gruppenspiel gegen Gastgeber Spanien (19:31). Dies auch, da sowohl vor dem zweiten wie auch dem dritten Spiel erneut je eine Spielerin positiv auf Corona getestet wurde.

Fabienne Tomasini kam bislang in allen drei Partien zum Einsatz und konnte sich schon achtmal als Torschützin auszeichnen. Gegen China war die Linkshänderin viermal erfolgreich, gegen Argentinien traf die Vorarlbergerin dreimal, im Duell mit Spanien steuerte sie einen Treffer bei. Auch in der Hauptrunde will die Brühlerin weiter Handball vom Feinsten zeigen.

Bereits am Mittwoch, 8. Dezember, geht es für Fabienne Tomasini und Co. weiter. Zunächst treffen sie auf den amtierenden Süd- und Mittelamerika Champion Brasilien, ehe es am Freitag, 10. Dezember, zum Duell mit Japan kommt. Zum Abschluss der Hauptrunde trifft Österreich am Sonntag, 12. Dezember, auf Kroatien.

Für die Partien der Hauptrunde hofft Österreich darauf, erste sich in Quarantäne befindliche Spielerinnen mittels negativen PCR-Tests wieder zur Verfügung zu haben. So oder so wird ein Weiterkommen schwierig. Aus den vier Hauptrundengruppen à je sechs Teams, qualifizieren sich nur die Top 2 fürs Viertelfinale. Österreich ist hierbei aktuell Letzter, da die Resultate gegen Argentinien und Spanien in die Hauptrunde mitgenommen werden.

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Text: Matthias Schlageter, Bild: RFEBM/J.L. Recio (IHF)